Veröffentlicht in Hauls, Leben und all das., Notizbuch

Haul im Dezember

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Das Setting:

Schokoladenfest, Tübingen: s`Mädle isch satt, jetzt geht sie einkaufen.

Jetzt ist es so. Meine Lieblingsfarbe ist gelb. Gelbe Klamotten kann ich nicht anziehen, ich sehe augenblicklich grün und krank aus, das geht einfach nicht. Aber wenn etwas gelb ist, muss ich es haben. Das gilt für Nippes wie für Nützliches. Und was ist nützlicher als ein neues, gepunktetes Notizbuch und eine Teetasse? Eben. 
Jetzt ist es allerdings arg, dass es zu der wundertollen Tasse keine passende Kanne gibt. Menno.

In der Buchhandlung klagte ich einer Freundin, dass mein SUB keinen Gedichtband mehr her gibt, und ich Nachschub brauche. Sie sagte, ich bräuchte Mascha Kaléko. Ganz dringend. Ich kenne die gute Frau nicht, aber mein Vorsatz jeden Tag ein Gedicht zu lesen hält noch an, und so lernen wir uns jetzt über Weihnachten kennen. Das wird super. Lyrik, Tee und ein Notizbuch, das viel Platz für meine Eindrücke bietet. Was will man mehr? Was zu Naschen habe ich ja auch. 🙂

Veröffentlicht in Doodle, Drawing & Art

Dienstags-Doodle: Lavendel

Ich doodle gern. (Englisch; Gekritzel) Ich mag sogar das Wort an sich. Vielleicht kennst du das: Während dem Telefonieren hast du einen Stift in der Hand und am Rand deines Notizbuches entstehen Kästchen oder Kreise oder Strichmännchen oder was ganz anders. Ich mache das oft während ich fernsehe. Es gibt viele Sachen, die ich anschaue, aber die mich nicht wirklich fesseln, und dann kritzle ich mein Notizbuch voll. Als ich an meinem London-Buch gearbeitet habe, sind auch einige London-Doodles entstanden. Meine Lavendel-Kritzelei hat es sogar ins Buch geschafft. Nun möchte ich hier eine neue Kategorie einführen, ähnlich wie mein Freitagsfoto. Ich nenne das jetzt Dienstags-Doodle bis mir was besseres einfällt.

Kritzelst du auch? Es ist ja egal ob man das Doodle, Kritzelei, oder Zentangle nennt. Das Prinzip ist ja das gleiche. Zur Enspannung mit dem Stift auf dem Papier eine kleine Reise machen, ohne Ziel, es muss auch nichts sinnvolles dabei heraus kommen. Vielleicht mag ich es deshalb so gerne. Den ganzen Tag muss man Leistung bringen, und am Abend soll man bitte noch sein Leben optimieren. Gut gelaunt Sozialkontake pflegen,  zum Sport gehen, vegan essen, ein Ehrenamt ausfüllen, kein Plastik produzieren, alles schaffen, was die To Do Liste verlangt, nicht jammern, schlank sein und nett, alles gleichzeitig und wenn du irgendwas davon nur halb machst, tja dann. Dann kannst du dich noch mit deinem schlechten Gewissen rum schlagen, weil ja alle anderen es schaffen. Lächelnd, natürlich. Nur du nicht.

Ich mag die Auszeit. Es muss nichts dabei heraus kommen. Ein paar Strichle, ein Kreis da, ein Klecks Lieblingsfarbe in die Mitte. Fertig. Eine Pause von dem Irrsinn. Das ist doodeln für mich. Willst du ein paar Kritzelein sehen, hm?


© C. M. Hafen / Lavendel Doodle


Veröffentlicht in Caro und wie sie die Welt sieht, Erlebtes, Leben und all das.

ChocolArt 2018

Tübingen, das hat Tradition. Da fahre ich mit der besten Freundin (kurz BF) jedes Jahr hin um gemeinsame Freunde zu besuchen. Wir mögen alle keine Menschenmassen, daher ist es eigentlich unsinnig sich immer dann zu treffen, wenn Fachwerk-City aus allen Nähten platzt. Wir tun´s trotzdem und stromern durch die Seitengassen und kleinen Geschäfte (mein Haul folgt noch), wir essen gut, freuen uns gemeinsam an der Schönheit Tübingens und reden viel. Wir sehen uns nicht oft, daher gibt es einiges zu erzählen. 

Ich fotografiere mein Essen nicht, aber du kannst mir glauben, es war sehr, sehr lecker. 

Veröffentlicht in Caro und wie sie die Welt sieht, Erster Eindruck, Hauls, Leben und all das., Notizbuch

Die Bullet Journal Methode

Ein neuer Vorsatz für 2019 lautet: Mehr Ordnung ins Kopf-Chaos bringen. Ein Notizbuch führe ich ja schon lange. Eigentlich mehrere gleichzeitig, ständig suche ich Notizen und Gedanken und Textschnipsel. Ich mache ja auch viel. Große Projekte wie meinen neuen London-Roman (das Notizbuch dazu, das ich selbst gebastelt und im Copy-Shop habe drucken lassen, hat mich völlig in den Wahnsinn getrieben. Das war ne Scheißidee.) Und nebenbei habe ich viele kleine Dinge am laufen: Texte für den Blog oder Kurzgeschichten für die get shorties Lesebühne. Im Hintergrund tanzen ein paar Ideen für Leotrim Samba, und mein Opus Magnum, mein persönlicher Mount Everest in Buchform, klopft regelmäßig an die Tür meines Seelenhauses und bittet um Einlass. Und dann nervt es mich wahnsinnig, dass ich die besten Ideen beim Duschen habe, aber keine Möglichkeit mit Schaum im Auge irgendwo eine Notiz hinzukritzeln. Daher wird so ein Notizbuch, im schlimmstes Fall, auch mal nass.

Ich hätte gern ein Notizbuch für alles, übersichtlich und schlicht und trotzdem hübsch. Das neue Buch von Ryder Carroll verspricht das ja alles. Ich habe inzwischen mit dem Lesen begonnen. Ich bin da voll und ganz in der Zielgruppe. Aber so ein Vorsatz will auch ordentlich geplant sein, deshalb habe ich mir ein neues Notizbuch gekauft, mit dickem Papier, das nicht durchblutet. Gepunktet, damit ich darin auch doodeln kann. Nicht zu dick, weil dicke Notizbücher schüchtern mich ein, als wollten sie sagen: Wir haben jetzt eine feste Beziehung, jahrelang mein Fräulein.

Ich habe mich schon mit dicken Notizbüchern rum geschlagen, und weil ich die im Rucksack rum trage, überall hin mitnehme und täglich im Gebrauch habe, sehen die bald aus wie ein überfahrenes Tier. So ein Ding muss was aushalten, Platz für mehrere Monate bieten, aber bitte nicht Jahre. Ja, ich bin kompliziert. Sorry, not sorry.

Und dann war ich eh gerade am einkaufen. Ich treibe mich bei Pinterest herum und bei Facebook in diversen Bullet-Journal-Gruppen auf der Suche nach Ideen, Inspirationen, Anleitungen und Kaufempfehlungen.

Mein November-Haul sieht so aus: Das Buch „Nimm´s leicht“ von Andreas Rieck, 10 Tombow Stifte um das neue Bullet Journal hübsch zu gestalten, ein Lineal das in meinen Stiftpalast passt. Das Kartenset „Stay True“ habe ich geschenkt bekommen. Es sind 52 Karten, also nehme ich an, es ist so gedacht, jede Woche im Jahr eine Karte als Impulsgeber zu nutzen. Ich denke, ich bin nun ganz gut ausgestattet.

Frage: Was macht man mit dem Tombow N00? Was kann der? Das ist ja alles Neuland für mich. Bisher habe ich einen Füller genommen und Notizen gemacht. Und später die Notizen gesucht. 2019 wird alles besser. Übersichtlicher. Hoffe ich jedenfalls.

Führst du ein Notizbuch? Ein Bullet Journal? Bereitest du dich auf 2019 vor?

Haul

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Link-Liste:

Nachtrag: 

Das hier kann man mit dem Tombow N00 machen und ich find es wahnsinnig toll.