Veröffentlicht in Drawing & Art, Leben und all das.

Aquarellversuche #9

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Venedig

Jedes Jahr schreibe ich zum 1. Januar eine Liste mit Dingen, die ich schaffen will. Ein neues Buch zu schreiben (Done that – Erscheinungstermin: 22. November 2018) oder jeden Tag ein Gedicht zu lesen, um mehr schöne Worte in meinen Alltag zu bekommen. (Done that too. Ich habe die Gesamtausgabe von Ringelnatz/Diognes Verlag gelesen, aktuell begleitet mich ein Gedichtband von Heine durch den Alltag.)

Auf dieser Liste stand ebenfalls: Malen. Explizit Aquarell malen, weil ich das gerne können würde. Im Frühjahr habe ich das in der Form umgesetzt, dass ich in der Volkshochschule einen Kurs besucht habe. Schon eeewig wollte ich die Bilder, die da entstanden sind, hier zeigen. Aber ich musste/wollte/durfte zwischendurch einen neuen Roman schreiben, daher habe ich meinen Blog schändlich vernachlässigt. Ein Tag hat einfach nicht genug Stunden, und dann muss man Prioritäten setzen. Die Herausforderung einen Liebesroman zu schreiben stand dann weiter oben, als zu bloggen.

Und jetzt habe ich endlich Zeit zu zeigen, was ich im Kurs gemacht und gelernt habe. Ich muss dazu sagen, dass ich immer gern gemalt habe. Mit Bleistift und Holzstiften, hin und wieder auch mit Finelinern aller Art. Wasserfarben habe ich zuletzt in der Grundschule benutzt, und meine ersten Aquarell-Farben habe ich letztes Jahr im Herbst gekauft.

Im VHS Kurs bekamen wir ein Foto ausgehändigt und sollten einfach los legen. Wenn ich wir sage, meine ich acht Frauen im Alter von 18 bis redenwirnichtdarüber.

Ich musste einen anfänglichen Schock überwinden: „DAS soll ich zeichnen/malen? Ohne jede Vorbereitung?“ Im Nachhinein finde ich meine Reaktion bescheuert – welche Vorbereitung soll das sein? Anfangen, ohne groß nachzudenken, ist wohl die beste Methode. Also habe ich begonnen das Motiv zu skizzieren, zögerlich Farbe aufs Papier zu bringen und zu mischen um dieses Venedig-Motiv mit seinen Pastelltönen einzufangen. Mischen ist eine spannende Sache, vor allem, wenn man keine Erfahrung hat und einfach mal fröhlich zusammen panscht, was der Farbkasten hergibt. Ich bin insgesamt sehr erstaunt, über mehrere Dinge.

Einfach los legen. Das geht gut. Farben mischen macht Spaß. Das Ergebnis. Hui. Und: Der Kursleiter ging immer wieder durch den Raum, mit seinem Pinsel in der Hand, gab Tipps, beantwortete Fragen, doch das beste Ergebnis zeigte sich immer dann, wenn er mit seinem Pinsel drei Mal über mein Papier wischte und sagte: „So geht das.“

Ah ja.

Das kann man mit Worten gar nicht erklären. Um es kurz zu machen: Der nächste Kurs beginnt im November und ich bin wieder dabei.

Sag, wie findest du mein Werk, hm?

Caro

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Veröffentlicht in get shorties Lesebühne, Leben und all das., Literatur, Rückschau, Schreibbude, Termine

Schreibbude in Ludwigsburg

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© Regine Bott

 

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© Ingo Klopfer

 

Gestern waren wir Shorties Autor*Innen mal wieder im Schreibbuden-Einsatz. (Das letzte Mal dieses Jahr, menno.) Das LitFest in Ludwigsburg heißt jetzt „Baden-Württembergische Literaturtage 2018“. Die ganze Veranstaltung geht vom 13ten bis zum 28sten Oktober 2018, es gibt also noch jede Menge Veranstaltungen und Lesungen. Mehr Infos findest du hier!

Ich habe leider keine Zeit gehabt, die Veranstaltungen im großen Saal anzuschauen, aber beim Bücherflohmarkt habe ich ein paar schöne Hörbücher gefunden.

Jedenfalls, wir haben von 12 bis 16.30 Uhr in die Tasten gehauen und wieder tolle Aufträge bekommen. Im Einsatz waren Ingo Klopfer, Nicolai Köppel (er ist unser Limerick-Experte), Rainer Bauck, Regine Bott und meinereiner. Die Silver-Reed und die Princess-Schreibmaschine haben ein bisschen rum gezickt, aber am Schluss haben wir doch alle Text-Wünsche erfüllt. Ich werde hier auch noch peu a peu ein paar Schreibbuden-Beispiele veröffentlichen. In der Zwischenzeit übe ich das Limerick-Schreiben, das fällt mir immer noch schwer. Wenn ich Nick zusehe, wie er in wenigen Minuten lustige Gedichte produziert, werde ich ganz grün vor Neid. 😉

Caro

 

Links:

Veröffentlicht in Leben und all das.

Die unsichtbare Krankheit

Seit gestern ist ein Sendung-mit-der-Maus-Spezial online verfügbar zum Thema „Die unsichtbare Krankheit“ und das sollten Kinder und Erwachsene anschauen, das betrifft uns alle.
Ich will aber auch noch auf die Folge „Trudes Tier“ hinweisen, weil ich in dieser Folge einer Krankenschwester meine Stimme geliehen habe. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich da mitwirken durfte. Das ist ein wichtiges Thema, toll umgesetzt. Los, geh´ das jetzt gucken!

 

Veröffentlicht in Leben und all das., Lesungen, Termine

Termine im Oktober

Schreibbude Flyer
© Foto: Nicolai Köppel

 

DIE GET SHORTIES LESEBÜHNE AUF TOUR

12. Oktober: Lesung in Ostfildern / Zentrum Zinsholz / 20 Uhr

13. Oktober: Lesung in Marbach a. N. / Café Provinz / 20 Uhr

14. Oktober: Schreibbude in Ludwigsburg / Stadtbibliothek / 12 bis 16 Uhr

20. Oktober: Lesung in Altdorf / Bürgerhaus / 20 Uhr

 

Mehr Infos: www.getshorties.de

 

Veröffentlicht in Caro und wie sie die Welt sieht, Leben und all das.

Jahrestag

Werd endlich erwachsen Illu rot
Werd´ endlich erwachsen

 

Heute vor drei Jahren ist mein Erstling erschienen. Mein lieber Scholli, inzwischen war ganz schön was los. Aber jetzt muss ich erst Mal wehmütig in die Vergangenheit blicken, weil in dem Büchlein eine Geschichte drin ist, die da heißt: „Was ich über die Liebe weiß“. Ich dachte, damit hätte ich das Thema ausreichend bedient.
Wenn jemand sagt „Irgendwer muss doch den Schmalz schreiben“, dann fühle ich mich eigentlich nicht angesprochen. Letztes Jahr dann, stand ich in London auf der Millenium Bridge, bei strahlendem Sonnenschein und dachte: Ich muss einen Roman schreiben, der hier spielt. Mit Schmalz und allem drum und dran. Und jetzt stehe ich kurz vor der Veröffentlichung selbiger Geschichte. Nächsten Monat ist es soweit. Und so schließt sich der Kreis. Werd´ endlich erwachsen. Auch im Schreiben. Ich kann es selber kaum fassen… passsiert das alles wirklich?
Oh yes, my dear. Huijujui.

Ach, und ein neues Autorenfoto hab ich auch.

Caro

 

Carolin Hafen 2018 Kopie
Carolin M. Hafen