#tbt – Über den Wolken

VON CAROLIN HAFEN

Ich saß im Flieger neben meiner Tante. Nicht auf dem Weg in den Urlaub, sondern zu einer Beerdigung nach Berlin. Eine Frauenstimme begrüßte uns an Bord, und erzählte uns das Übliche; Willkommen, planmäßig, guten Flug, blablabla.
Ich dachte: Oh cool, eine Pilotin.
Meine Tante brummte missmutig: „Eine Frau? Dass sich die blöden Weiber überall reindrängen müssen.“
Ich hatte keine Worte dafür und sah sie entsetzt an. Wir schwiegen uns eine Weile an und ließen die Sicherheitsanweisungen über uns ergehen.
Wir sind wohl erst in einer gleichberechtigten Welt angekommen, wenn Menschen wie ich nicht mehr denken: „Oh cool, eine Frau“ und Menschen wie meine Tante nicht mehr denken: „Blöde Weiber“. Es sollte uns gleich sein, wer da fliegt.

Tags zuvor schon bat sie mich, neben ihr zu sitzen und ihre Hand zu halten, weil sie Flugangst hat. Also nahm ich ihre schweißnasskalte Hand, als es los ging, tätschelte noch kurz ihren Unterarm und flüsterte: „Hättest du auch Angst, wenn ich die Kiste fliegen würde?“

 

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Projekt Schreibbude im Mai 2017

Das war sie, die erste Schreibbude der get shorties Lesebühne. Mit dabei waren: Ingo Klopfer, Rainer Bauck, Jörg Kaier, Carolin M. Hafen und als Gastautorin: Lotte Römer. Weiter geht´s am 17. Juni 2017

 

Alle fleißig bei der Arbeit!

 

Schreibbuden-Auftrag

 

 

 

In der Stadtbibliothek hat man tolle Bücheraussichten!

 

Aussenansicht

 

Caro bei der Arbeit

 

Das Projekt!

 

Lesung bei Grimms

Letzte Woche durfte ich in der Buchhandlung Grimms lesen & Genießen aus meiner Drachen-Saga vorlesen. Das ist aus zwei Gründen sehr toll. Grund Nr. 1 ist offensichtlich. Grimms ist ein Ort zum Wohlfühlen, und normalerweise stöbere ich als Leserin durch den Laden, nehme Bücher in die Hand, studieren Klappentexte und freue mich an der tollen Atmosphäre.

Nr. 2: Als Autorin da zu sein, ist aber auch nicht schlecht.
Besucher einer Veranstaltung kaufen sich eine Eintrittskarte – was mich ganz grundsätzlich beeindruckt: Menschen, die sich gegen den Fernseher entscheiden, um zu einem Konzert, Theaterstück oder eben zu einer Lesung zu gehen. Jedes Mal, wenn ich da vorne stehe, kann ich es nicht fassen: Die kommen wegen mir. Hui.
Also, sie kaufen sich ein Ticket und bekommen dafür zwei Stunden Auszeit. Eine Pause vom Alltag und im besten Fall eine neue Welt, eine neue Perspektive. Bücher machen den Kopf auf. Einer der Grunde, warum ich mich so gerne mit Buchstaben beschäftige, aber ich schweife ab.

Mir geht es ähnlich. Ich schreibe ein Buch, und dann darf ich so tolle Veranstaltungen machen, Leute kennen lernen, vorlesen und über meine Lieblingsbuchstaben reden: Leotrim. Das ist meine Pause vom Alltag, meine Auszeit.
Donnerstag durfte ich also bei Grimms aus allen drei Büchern lesen, ein bisschen erzählen, wie das Buch entstanden ist, wie aus einer Idee in meinem Kopf eine richtige Geschichte wird. Vielen Dank! Für die Möglichkeit dazu, für die Aufmerksamkeit, das ehrliche Interesse.
Gerne wieder.

PS: Besten Dank an Alice für die Fotos.

 

 

#tbt – Facebook-Märtyrer

VON CAROLIN HAFEN

 

Ich bin ein guter Mensch und du nicht. Ich teile sinnlose Botschaften mit einer selbst ausgedachten Interpunktion: Tierschutz, Depressionen, Brustkrebs, Petitionen aller Art. Ich verändere die Welt an meiner Pinnwand. Der Mensch ist das Schlimmste, was der Erde passieren konnte. Aber nur 3% der Menschheit können das erkennen. Du wirst in deiner grenzenlosen Dummheit & Arroganz diesen Beitrag weder anklicken noch teilen. An dieser Stelle bitte die 27 Ausrufezeichen beachten! Du wirst mir nicht die nötige Aufmerksamkeit schenken, die ich verdient hätte. Wärst du ein guter Mensch, würdest du meinen Beitrag anklicken, ausdrucken, anmalen und eingerahmt neben die Fotos deiner Lieben hängen. Ich beobachte dich, be afraid! Du kannst jederzeit aus meiner Freundesliste rausfliegen. Mit Leuten, die mir nicht gefallen, mache ich das nämlich. Deshalb gehöre ICH zu dem elitären Club der 3%. Wenn du das hier lesen kannst, hast du es geschafft. Du bist immer noch mein Freund. Gratuliere.

Bitte teilen.

 

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Onkel Willi

„Onkel Willi“ ist das Ergebnis meiner letzten Textwerkstatt. Der Text hieß ursprünglich anders, aber weder der Titel noch das Ende gefielen mir. Solche Texte eignen sich prima für die Textwerkstatt, dort kann ich meinen Beitrag vorlesen und explizit nachfragen: Gefällt euch der Titel? Ich bin unzufrieden mit dem Ende, funktioniert die Geschichte so überhaupt?

Die Damen und ich treffen uns ein oder zwei Mal im Jahr, jede bringt ein Sorgenkind mit, um sich Feedback bei uns zu holen. Manchmal arbeitet man an etwas und sieht vor lauter Buchstaben die Geschichte nicht. Mir tun diese Treffen unheimlich gut, weil sie mir einen Blick über den Tellerrand gewähren. Ich kann sehen, wie die anderen arbeiten, kann mir Ideen und Inspiration nehmen, als wären es bunte Blumen, fernab von Neid oder Konkurrenzdenken. Wir ermutigen uns gegenseitig, kritisieren, da wo es nötig ist, stellen Fragen, versuchen dem Problem auf den Grund zu gehen. Oft frage ich: „Versteht man hier was ich meine?“ Ich kann ja viel meinen, wenn es in Worten aber nicht auf dem Papier steht, und der Leser, die Leserin nicht versteht, was ich da erzähle, dann nützt es alles nichts. Dadurch, dass wir uns nicht so oft treffen, ist eine gewisse Distanz da, eine Objektivität, die ich sehr schätze. Die Frauen sagen, zum Beispiel, „oh, du liest viel besser, als noch vor Jahren“. Sie sehen die Entwicklung. Vielleicht kennst du das: Jemand in deiner Umgebung stellt die Ernährung um, nimmt ab, da ihr euch aber jeden Tag seht, bemerkst du die Veränderung zunächst nicht. Bei jemandem, den du nur alle vier Wochen siehst, fällt es dir sofort auf.

So ähnlich ist es auch hier. Durch die Pausen ist der Blick anders. Und dann: Wir können sogar am selben Thema abreiten, Monate später mit einer Kurzgeschichte wieder zusammen treffen, vergleichen, wer ist das Thema wie angegangen? Ich staune dann oft: „Ach, das lässt sich aus Thema X machen? Krass.“ Ich mag das, es ist, als würde man einen Baum von allen Seiten betrachten, dort hat es mehr Äste, hier Moos an der Rinde, und schau, da ist sogar ein Vogelnest. Das ist toll. Ich denke manches Mal, hui, ein Vogelnest, das bekomme ich nie hin. Muss ich ja auch gar nicht, ich freue mich an den Blüten und Blätter der anderen. Dann versuche und experimentiere hinterher, wenn ich alle Eindrücke sortiert habe.

Nun habe ich diesen mit Hilfe der Damen Text überarbeitet, umbenannt, ich bin zufrieden.

~Caro

 

 

 

Mein Onkel hat jetzt einen Hund. Einen Golden Retriever, so einen hübschen Vorzeige-Angeber-Hund, der helfen soll eine neue Frau kennen zu lernen. Hunde und kleine Kinder eignen sich hervorragend dazu neue Kontakte zu knüpfen, das sagen zumindest die Söhne von Onkel Willi. Die sind jetzt groß, meine Tante schon zehn Jahre tot und aus irgendeinem Grund finden die Jungs von Willibald, dass ihm das Alleinsein nicht gut steht. Daher haben sie den Hund gekauft, ohne zu fragen und der soll Abhilfe schaffen, wo eigentlich gar kein Problem vorliegt.

Das ist ein sehr junger Hund, noch kein Jahr alt. Den muss man erziehen. Aber vor allem, man muss mit ihm mithalten. Onkel Willi ist mir von allen Verwandten der Liebste. Er ist etwas kurz geraten und watschelt mit seinen Plattfüßen. Er erinnert mich, mit seiner Halbglatze und dem weißen, struppigen Haarkranz, an einen Pinguin. Deshalb muss ich immer lächeln, wenn ich an ihn denke. Ich kann nicht an einen Pinguin denken und gleichzeitig traurig sein, das geht einfach nicht.

Willibald rennt mit dem Hund durch die Stadt, er macht kleine Schrittchen mit seinen kurzen Beinen, der Hund zerrt an der Leine. Willi hält die Leine hoch, etwa auf Schulterhöhe, so als könnte er den Welpen damit zügeln, doch Willi rennt, ganz eindeutig erkennbar, dem Hund hinterher. Das sieht aus, als würde ein Kleinkind Gassi geführt.

Mir ist das Gerenne zu blöd. Ich gehe gemächlich hinterher. Samstags zum Beispiel, wenn wir auf dem Wochenmarkt einkaufen. Jedes Mal wenn der Hund anhält um zu pinkeln, hole ich sie ein. So rennen und pausieren wir durch die Stadt.

Die Söhne haben Willi nicht groß gefragt, ob er einen Hund, eine neue Frau oder bevormundet werden will. Selbst den Namen haben sie ausgesucht. Der Hund heißt Kai-Uwe. Ich finde das schrecklich, daher sage ich nur „Herr Hund“ zu ihm. Wir gehen sehr höflich miteinander um. Immer, wenn er mich sieht, sagt er: „Wau“. Mit Komplimenten kriegt man mich eben.

Willi ist die ganze Angelegenheit zu viel. Ginge es nach ihm, er würde nur gemächlich durch die Stadt flanieren, mit den Damen beim Bäcker flirten, im Park Schach spielen und auf meinem Balkon in der Sonne sitzen und mit dem Guten über Fußball reden. Er ist jetzt Rentner, ganz offiziell.

Daher ist der Hund nun ein Patchwork-Hund. Montag bis Donnerstag ist er bei Willi und Freitag bis Sonntag ist er bei mir. Onkel Willi wohnt drei Straßen weiter. Wenn er morgens zu mir rüber gerannt kommt, Kai-Uwe abgibt, und zurück geht, ist sein Frühstücks-Kaffe immer noch nicht kalt.

Es kam schon vor, dass einer seiner Jungs unangemeldet vor der Tür stand. Da kam Onkel Willi angerannt (abgehauen, durch die Küchentür, weil der Hund angeblich im Garten sei), schnappte sich Kai-Uwe und rannte zurück. Es soll ja keiner auf die Idee kommen, dem Hund ginge es nicht gut oder Willi sei ein mieser Hunde-Besitzer, weil er sich das Sorgerecht mit mir teilt.

Onkel Willi feiert, meiner Meinung nach, am schönsten Geburtstage. Seinen eigenen, den seiner Kinder, auch den seiner Frau noch. Und meinen natürlich. Ich bin mittags um halb drei geboren worden, und deshalb steht er an meinem Jahrestag immer pünktlich um 14 Uhr 29 vor meiner Haustür, klingelt Sturm und besingt mich und mein Dasein. Er hat dann immer drei Luftballons dabei. Meine Mutter sagt, er hätte schon damals im Krankenhaus drei Luftballons mitgebracht um mich zu begrüßen. Als Kind, so mit acht oder neun Jahren, fand ich das bombig. Mit sechzehn war es mir kurz peinlich, nun mir dreiundalt, finde ich es wieder sehr großartig. Das gibt dem Tag so was leichtes.

Seine Söhne finden diese Tradition nicht so toll. Besonders Martin, der morgens um 4 Uhr 14 geboren wurde, kann dem bis heute nichts abgewinnen. Ich weiß gar nicht, warum der sich so anstellt. Luftballons und ein Ständchen sind doch zu jeder Uhrzeit schön.

„Leicht ist´s wenn man es leicht nimmt.“ Das ist so ein Satz von Willi, den er oft sagt. Ich konnte das noch nie gut, Dinge leicht nehmen. Ich glaube, ich war in der fünften Klasse, als unsere Lehrerin uns sagte, dass die Sonne irgendwann verglühen würde. Sie sagte zwar, dass das noch einige Jahre dauernd würde, aber ich war so erschüttert, dass ich den Teil überhört oder für unwichtig angesehen hatte. Ich lief, ein heulendes Elend, nach Hause und warf mich meiner Mutter in die Arme, so als würde das mit der verglühenden Sonne gleich morgen passieren.

Damals lebte meine Tante noch, Willi muss das mit der verglühenden Sonne besser verstanden haben, als wir alle zusammen. Er fragte mich an dem Abend, ob ich mit ihm Rad fahren gehe. Komischerweise half das. Radfahren ist auch leicht. Ich mag es, wenn mir der Wind die Haare zerzaust, und meine eigene Muskelkraft mich weiter bringt. Das Gefühl hat man ja nicht oft – durch eigene Taten ans Ziel kommen. Aus der Schule kannte ich das Gefühl jedenfalls nicht. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir fuhren zu einem nahe gelegenen See, ich wurde von den Mücken zerstochen, seine Glatze glänzte vom Schweiß und meine Sorge um die Sonne wurde ganz klein, weil sie nämlich hübsch im Wasser glitzerte und so aussah, als käme sie ohne meine Sorgen klar.

Damals dachte ich, wenn ich erst erwachsen und Schriftstellerin bin, dann trage ich jeden Tag einen schwarzen Rollkragenpulli, schaue dauernd Nachrichten und lasse mich in diesen Weltschmerz hineinfallen, um gut schreiben zu können. Das gehört zum Berufsbild, die gequälte Schriftstellerseele und ein gewisses Maß an Weltekel.

„Quatsch mit Soße“ sagte Willi, als ich ihm das alles sehr ausführlich erklärt hatte. „Die Leute wollen ein Happy End“.

Wir fuhren wieder heim. Schweigend und gemächlich. Die Sonne verglühte nicht. Meiner Tante habe ich vier Jahre beim Sterben zugesehen.

Später, als sie dann nicht mehr da war, saß Willi oft bei uns auf dem Balkon und schimpfte über seine Jungs. Meine Mutter hörte sich das geduldig an.

„Ich bringe sie um, einen nach dem anderen. Wie kann man nur so viel Mist bauen!“, schrie er, und man hörte seine Stimme in der ganzen Straße. Im Sommer, da blieben die Leute einfach in ihren Gärten sitzen, tranken ihr Bier, grillten ihre Würstle, ermahnten die Kinder nicht aus den Apfelbäumen zu plumpsen, und über allem, Willis Stimme, die ins gleichgültige Universum hinaus brüllte.

„Wie konnte sie mich mit diesen Plagen allein lassen?“

Meine Mutter hatte selber zwei und sich angewöhnt, gar nicht mehr zu fragen, wer was angestellt hatte, sie schrie einfach alle fünf Jungs an und verteilte Stubenarrest über zwei Haushalte hinweg.

Und ich fragte Onkel Willi, ob er mit mir Rad fahren geht.

Früher reagierten die Jungs auf jede Frau, die nur ein wenig nett zu Willi war, gereizt und abweisend. Jetzt, wo alle drei mit dem Studium fertig und im Leben angekommen sind, mit Frau, Nachwuchs und Hausbau, finden sie es merkwürdig, dass Willi immer noch allein ist.

„Ich will das doch alles gar nicht“, sagte Onkel Willi kopfschüttelnd zu mir, an dem Abend als die Jungs Kai-Uwe brachten.

„Aber jetzt ist er da und braucht ein Zuhause“, sagte ich.

Also gingen wir Gassi. Willi nahm die Futterschüssel und die Wasserschale mit, ganz so als wäre Kai-Uwe ein quengelndes Kleinkind, das man bei einem Spaziergang bei Laune halten musste. Futter und Wasser waren schnell verschüttet, und Onkel Willi aus der Puste.

„Mach dir mal keine Sorgen wegen der Weiber“, japste ich am Schluss. „Du hast gar keine Zeit jemanden kennen zu lernen, so wie du rennst.“

Ach so, das Happy End.

Ich habe mit Kai-Uwe heimlich geübt. Er rennt jetzt locker und sehr brav neben dem Fahrrad her. Wenn ich Onkel Willi diese Nachricht eröffne, an Kai Uwes Geburtstag, bekommt mein Onkel drei Luftballons dazu.

 

© Carolin Hafen

Lesung in Spaichingen

Freunde, ich lese am 18. Mai 2017 in Spaichingen in der wunderbaren Buchhandlung Grimms – lesen & genießen. Mein Drachenvolk von Leotrim wird in diesem Neu-Deutsch als „All Age“ bezeichnet, das bedeutet schlicht; Für alle. Also, nimm die Mutti mit, deine Kinder auch. Was sag ich, die beste Freundin und den Opa* vom Nachbarn. (Tipp: Ausgeliehene Opas muss man zurück bringen. Ich weiß wovon ich rede, aber das ist eine ganz andere Geschichte.)
Und wenn wir dann alle zusammen sind, erzähl´ ich eine Geschichte, du trinkst einen Wein. Oder Bier. Von mir aus auch Limo. Was immer du magst, und dann haben wir einen schönen Abend zusammen. Das wird super.

~Caro

© cmh_Märchen für alle

 

*Ich habe mal Opa H. aus R. ausgeliehen. Meine Güte ist der vehement zurück gefordert worden, am Ende des Tages. Da war was los. Ich hätt ihn ja adoptiert, doch er hatte nur Flirten im Sinn. Aber auch das ist eine ganz andere Geschichte.

10 Bücher fürs Verständnis

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Das Bücher-Magazin fragt welche zehn Bücher man dem potenziellen Geliebten empfehlen würde, damit er dich besser versteht.

 

Interessante Frage. Weil, ein Buch dass mich sehr geprägt hat, nicht unbedingt ein Lieblingsbuch ist. Diese Liste unterscheidet sich von meinem Lieblingsbüchern, weil sich Lieblingsbücher wandeln, verändern. Bücher, die mich geprägt haben, weil ich sie als Kind oder Jugendliche gelesen habe, ändern sich nicht. Auf einer Liste mit Lieblingsbüchern wäre, als Beispiel „Auerhaus“ oder „Das ist also mein Leben“ von Stephen Chbosky. Beides habe ich aber mit über 30 gelesen, die prägen nicht mehr so sehr wie „Emil und die Detektive“ der mir als Kind beigebracht hat, Kinder sind, wenn sie zusammen halten, stärker als Erwachsene. Und diese Lektion währt heute noch. Also hier der Versuch, dem Caro-Code auf die Spur zu kommen.
10 Bücher um mich besser zu verstehen:

Harper Lee – Wer die Nachtigall stört
John Irving – Gottes Werk und Teufels Beitrag
J. M. Barrie – Peter Pan
Erich Kästner – Emil und die Detektive
Colleen McCullough – Die Dornenvögel
Helene Hanff – 84. Charing Chross Road
Annie Proulx – Schiffsmeldungen
Peter Shaffer – Equus
John Steinbeck – Jenseits von Eden
Terry Pratchett – Gevatter Tod

So, jetzt du!