Second Life, die Zweite

Autorenselfie: Drachensichel

Autorenselfie: Drachensichel

Ich mache es wieder. Also lesen. In Second Life. Das letzte Mal war mein Avatar eine Vampir-Zwusel, bauchfrei mit riesen Hupen. Ich wollte schon immer mal eine dürre Vampir-Zwusel mit dicken Hupen sein. Wer das verpasst hat, kann sich die Wiederholung dieses Auftritts im Oktober anschauen. Dieses Mal lese ich aus Drachensichel. Das wird super.

Mein erstes Webinar

2016-07-08 20.52.26Caro entdeckt dieses Neuland. Sehr spannend, das alles. Ich dachte, ich kenne mich mit Facebook und all diesem neumodischen Kram aus. Tja, Pustekuchen. Und warum das? Ich glaube, ich habe es an anderer Stelle schon erwähnt: Ich musste (aus Gründen!) das get-shorties-Profil in eine Seite umwandeln. Mr. Zuckerschnute hat darum gebeten. Und meistens mache ich ja, was man zu mir sagt. Höhöhö.

Jedenfalls. Um die Problematik kurz zu schildern. Facebook störte sich am Namen (get shorties Lesebühne) und fand, dass ich diesen Namen verifizieren müsse und weil wir ein Unternehmen sind und keine Person, eben eine Seite erstellen solle. Soweit so gut. Ich habe mich informiert und raus gefunden, wie das geht. Zum Schluss hatte ich keinen Zugriff mehr auf das Profil, und die Übernahme der Fotos und Beiträge der Chronik zur Seite hin, hat nicht geklappt. Wenn du jetzt laut schreien willst „Du Depp!“, dann kannst du das gerne tun, doch ich bin mir keiner Schuld bewusst. Ich habe die Schritte befolgt, Fotos, Beiträge und Freunde angeklickt (übernehmen) und das hat zur Hälfte funktioniert. Die Fotoalben waren noch da, allerdings leer und die Freunde nennen sich fortan Fans. Aber die Chronik ist leer, obwohl es uns schon lange bei Facebook gibt. Nun wollte ich also – wie früher – im Namen der shorties Beiträge schreiben, mögen (liken – Scheiß Neudeutsch) und eben wieder fröhlich interagieren. Da traf es sich gut, dass meine BvjA-Kollegin Jasmin Zipperling auf ein Webinar von Annika Bühnemann aufmerksam machte. Thema: Facebook-Seiten.

Da ich mich ja gerade im Neuland aufhielt, fragte ich blöd, was denn ein Webinar ist und wie man daran teilnimmt, und ob so Internet-Neulinge wie ich daran teilnehmen können. (Ich mache diese Party hier ja erst seit ca. 15 Jahren mit. Ich bin noch ganz grün hinter den Ohren, schlimm.) Die Sache war dann relativ einfach und schnell abgemacht. Mit der Anmeldung bekam ich einen Link – zur verabredeten Zeit fanden wir uns alle ein um das dort bereit gestellte Video anzusehen, nebenher zu Chatten und die Fragen zu stellen, die eben aufkommen, wenn man sich mit Facebook-Seiten und Co. beschäftigt. Ich finde, Annika macht das sehr sympathisch und in einem Tempo, das ich gut aushalte. (Bei YouTube scheitert mein Interesse an BuchTubern oft an der Sprechweise – Leute, die sehr langsam reden oder ihren Redefluss durch viele, viele Äh´s unerträglich langziehen, machen mich völlig kirre. Stefan Mesch hat letztes Jahr, glaube ich, mal ein Video zu der Thematik gemacht, sehr flott und mit Inhalt, und das war eins der wenigen Male, das ich dachte: DAS WÜRDE ICH MIR JEDE WOCHE ANSCHAUEN.

Jedenfalls. Annika macht das also auch, flüssig reden, mit Inhalt und das eben noch sympathisch. Das kann ich mir gut anschauen. Und dann waren noch viele Tipps dabei, die meine Problematik betrafen, und die ich sofort umsetzten konnte. Mir ist klar, dass man in 45 Minuten nicht alles, voll umfänglich erklären kann – es war nicht oberflächlich, keinesfalls! Aber man könnte, wenn man will, noch tiefer einsteigen in das Facebook-Universum. Das ist immer eine Sache der Erwartung, was will ich, was brauch ich, was kriege ich von einem kostenlosen Webinar in 45 Minuten? Annika Bühnemann bieten aber genau das an, weitere Seminare/Webinare, gegen Geld mit mehr Tiefe. Das ist gut zu wissen, auch weil ich weiß: Ich kann ihr gut zuhören. Jetzt im Moment reicht mir aber, was ich erfahren habe. Facebook und ich sind wieder versöhnt und die Chronik muss ich eben, nach und nach, wieder mit Inhalten füllen.

Das wird super.

 

Die get shorties Facebook Seite

www.getshorties.de

Annika Bühnemann

Vom Schreiben leben

 

Buckelmondnächte

Leotrim. Wenn man los legt mit einer Idee, dann weiß man ja wo man hinwill. Also im besten Fall und ungefähr.

Ich renne mit meiner Leotrim-Idee nun schon seit, puh… 2014 herum. Mindestens. Wenn nicht sogar länger. Die Idee war immer in meinem Kopf drin. Und damit meine ich den Schluss, das worauf ich hinaus will. Im Kopf nützt der nur nichts. So ein Schluss muss auf Papier, damit das jemand lesen kann, der dann sagt „Joa, das knallt ordentlich rein.“

Ich habe neulich Nacht also das letzte Kapitel aufgeschrieben. Also den Gedanken quasi ins Denkarium geschüttet und gedacht „Joa, das knallt. Gutgut.“ Ich bin ja selber gespannt, was da so passiert.

Das bedeutet nicht, das der Roman jetzt fertig ist. Es bedeutet aber, das der Schluss ferig ist und ich jetzt darauf hinarbeiten kann und während ich arbeite lächle ich mona-lisa-mässig, weil ich nämlich ein Geheimnis habe und das so schnell nicht ausplaudere.

Aber es ist da, mein Ende und das es da ist, ist gut.

Verdammt gut.

 

Jack

Filmklappe

 

Ich hatte Urlaub (das heißt jetzt nicht mehr😦 ) und habe mir jede Menge Zeug reingezogen. Serien, Filme, Süßkram. Eigentlich wollte ich wieder eine Liste machen im Sinne von „Gesehen im August“, aber in meiner #Watchlist war wirklicher großer Mist dabei und ich erzähle lieber begeistert über Dinge als zu schimpfen. Eigentlich.

(Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich die Liste mache oder nicht.)

Ein Beispiel gefällig? Ein Mann und seine Maus – Die Walt Disney Story

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, mir war wirklich sehr, sehr langweilig. Das Schönste am ganzen Film ist noch Olan Rogers, der Rest ist süß. Wirklich süß. Nimm einen Liter Cola. Süß, nä? Dann löffelst du da noch 17 Esslöffel Zucker rein, und krönst das mit einer Tube Honig. Es-tut-weh-süß. Zuckerkoma-süß. Tut dir schon das Gesicht weh, ziehst du alle Muskeln zusammen und möchtest dich fortan nur noch zuckerfrei, vegan und gesund ernähren? Gut, reden wir über den Film. Aber nur kurz. Walt Disney war ein niedliches, altkluges Bürschchen, und hat in seiner Kindheit wohl drei kluge Gespräche geführt, im Sinne von:

  • Du bist ein Künstler, Walt.
  • Nimm Geld, für deine Kunst.
  • Gib nie auf.

Das ist der Film. Ach so, es soll natürlich rüber kommen, dass er ein total fleißiger, guter Typ war. Falls das jetzt zwischen den Zeilen nicht rüber kam – er ist ein total guter Typ. Das mag auch alles stimmen. In dieser Form, als Film, ist es unerträglich süß. Fast wie ein Disney Film. Wie viele Menschen hat er geprägt? Wie vielen hat er das Weltbild Mann-Frau-und-wie-die-Liebe-funktioniert aufgedrückt? Das ist ne andere Geschichte. Ich habe im Alter von sechs Jahren „Arielle, die Meerjungfrau“ gesehen, und glaube, dass dieser scheiß Film für mein Bild der sprachlosen Liebe verantwortlich ist – ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Ich frage mich nur hin und wieder, ob sich Filmemacher auch nur eine Sekunde lang Gedanken machen, wie ihre Filme auf kleine Kinder wirken. Ich sag nur Ursula. Die hat mich auch fürs Leben geprägt, meine Sicht auf das Böse in der Welt. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht schreibe ich diesen Gedanken mal hier hin, aber nicht heute.

Ich will dir von einer Perle erzählen, einem Film den ich guten Gewissens, und herzlich empfehlen kann: Jack, 2014

Jack ist zehn Jahre alt und kümmert sich um seinen kleinen Bruder, weil seine Mutter es nicht macht. Die Mutter ist jung – jung zu sein ist für mich eigentlich kein Kriterium. Ja, junge Menschen können Kinder kriegen UND das gut hinbekommen. Jacks Mutter ist jung, mit sich und dem Leben überfordert und kriegt nichts gebacken. Eines Tages verschwindet sie dann ganz von der Bildfläche und Jack (Ivo Pietzcker) muss nun alleine, ohne Geld, ohne in die elterliche Wohnung zu können, klar kommen. (Ich mag keine passiven Charaktere, vielleicht spricht der Film mich deshalb so an.)

Jack hetzt zwei Stunden lang, verschwitzt durch Berlin (?) und übernimmt Verantwortung, zu der seine Mutter nicht in der Lage ist. Das ist intensiv, ehrlich und wirklich großes Kino.

 

Vera F. Birkenbihl

Stift und Papier

Ich bin ein langsamer Denker. Ich habe mich immer für einen schnellen Denker gehalten. Andere Leute sagen mir immer wieder, ich soll langsam machen, weil ich durchs Leben hetzte, weil ich schnell rede, schnell lese, und manche da nicht mitkommen. Daher war für mich völlig klar: Ich begreife auch schnell. Wenn jemand zu mir sagt „Lies langsamer“, habe ich immer den Eindruck, ich agiere in normalem Tempo, während alle anderen sich in Zeitlupe bewegen. Lange habe ich nicht eingesehen, warum ich mich anpassen soll – sollen doch die anderen sich mehr bemühen. Nun ist mir aber klar geworden, dass ich ein langsamer Denker bin und ich nicht mit den anderen Menschen geduldig und nachsichtig sein muss, sondern mit mir selber. Hm, das haut erst mal rein. Schwester Innerlich schüttelt den Kopf, und Hubert schmollt.

Wie komme ich überhaupt zu der Einsicht? Tja, das war Vera F. Birkenbihl, die gesagt hat: „Der langsame Denker outet sich bei neuen Dingen.“ Klingt komisch, ist aber so. Ich kann erlernte Dinge gut und schnell anwenden, lebe aber schon seit Jahren mit der Devise „Erste Male sind immer scheiße.“ Erste Eindrücke, erste Treffen, erste Orte, Autofahren in fremden Stätten, neue Leute, neue Dinge zum ersten Mal tun. Ich genieße das nie, sondern versuche mein Panik-Hirn zu beruhigen: „Beim nächsten mal wird´s besser.“ Und obwohl das so ist, habe ich immer gedacht, ich wäre ein schneller Denker. Dabei muss ich mich auf Meetings/Lesungen/Vorträge tagelang vorbereiten. Ich übe die Namen der anderen laut auszusprechen, wichtige Entscheidungen vertage ich, wenn jemand etwas wichtiges/richtiges/veränderndes zu mir sagt ist es nicht ungewöhnlich, dass ich antworte: „Darf ich darüber nachdenken, bevor ich antworte?“ und dann kann es Tage dauern bis ich antworte. Ich tue nichts leichtfertig, ich weiß gar nicht wie das geht: leicht. 

Das alles dank Vera F. Birkenbihl. Ich sehe mir gern die Vorträge an, höre ihr gern zu, nehme mit, was ich brauchen kann. Komischerweise schaue ich gern die DVD´s, um die Bücher habe ich bisher noch einen Bogen gemacht. Fast so, als würde es einen Unterschied machen – hören oder lesen. Es macht wohl einen und und mir ist das bloß noch nicht klar. Und solange es im Sortiment noch DVD´s zu kaufen gibt, bleibe ich wohl dabei. Wenn ich es richtig weiß, gibt es über 40 Vorträge von ihr zu kaufen, und ich habe inzwischen etwa 12 gesehen. Da ist also noch Luft nach oben. Ich bin noch nicht satt an Wissen.

Hast du Erfahrung mit den Birkenbihl-Büchern?

 

~Caro

Die get shorties Lesebühne bei Facebook

get shorties Lesebühne

get shorties Lesebühne

Sodele, der Umzug ist geschafft. Die get shorties Lesebühne ist nun als Seite wiedergekehrt. Wer uns noch nicht mit einem blauen Däumchen beglückt hat, sollte dies schnell tun, weil wir euch hier über alle Termine informieren werden, ihr wollt ja nichts verpassen. Ihr könnt uns auch eine Bewertung schreiben, Nachrichten zukommen lassen mit Lob, Tadel und Vorschlägen oder uns lustige Dinge an die Pinnwand pappen. So oder so, das wird super.

https://www.facebook.com/getshortieslesebuehne/

Neues Puzzle

Puzzle Amsterdam

Ich hatte Urlaub. Das heißt, jetzt habe ich keinen Urlaub mehr und das ist eine ganz traurige Geschichte. Im Urlaub habe ich das gemacht, was man eben so tut, wenn man frei hat. Viel geschlafen, den Herrgott einen guten Mann sein lassen, Filme und Serien geschaut, gelesen und in der Nase gebohrt. Das übliche eben. Das Problem war nur: Ich fühlte mich nicht erholt. Im Gegenteil. Es kam mir vor, als wäre ich immer noch voll unter Strom im Job und weil das so ist, müsste ich zuhause all die Dinge erledigen, für die ich sonst keine Zeit habe. Freizeitstress, also. Interessanterweise denke ich im Alltag oft: Für Dinge, die mir wichtig sind, nehme ich mir Zeit. Also sind alle Dinge, die ich nicht gebacken kriege, nicht so wichtig. 

Tja, ich bin so KLUK! Nein, bin ich nicht. Weil ich dann dachte, ich hab ja frei, machste mal alles andere. Machste halt. Du kennst den Spruch: „Das kannst du schon so machen, aber dann ist es halt kacke.“ Ich wurde also von dem Gefühl übermannt, und das passiert mir manchmal, JETZT ALLES machen zu wollen und zu können. Das heißt, ich kümmere mich um alle Entwürfe, die derzeit herumliegen und auf Fertigstellung warten. Ich kümmere mich um Recherchen, lese endlich den SUB komplett, putze die Wohnung, ach Gott, ich wollte ja schon ewig mal die Schublade reparieren, warum eigentlich nicht auch den Keller entrümpeln? Und oh: Weltfrieden wär auch hübsch. Wär er wirklich. Und so habe ich mir mehr Scheiß aufgeladen, als ich im Job gegen Bezahlung je tun würde. Toll. Ich bin so KLUK.

Tja, und was tut man bei so viel Klukheit? Ja, entschleunigen. Ich habe mal, vor ein paar Jahren, herausgefunden, dass ein Mensch wie ich, der so viel hibbelt und immer unter Strom steht und sich selber auf den Sack geht, eine Tätigkeit braucht. Etwas, das anspruchslos ist, aber eben etwas, dass Hände und Geist beschäftigt ohne Anstrengend zu sein. Puzzeln. Ich habe also ein neues Puzzle gekauft und entschleunigt. Der Keller ist unaufgeräumt, die Schublade noch kaputt, die Entwürfe immer noch entwürfe, der SUB rennt nicht weg. Schön.

Ach so, das mit dem Weltfrieden. Könnten wir uns das bittedanke auf die Agenda ganz oben schreiben? Das rutscht immer nach unten, so als wärs unwichtig. Bei der Aufgabe könnte ich Hilfe gebrauchen. #followerpower

 

~Caro

 

Bundesamt für magische Wesen

Drachensichel CoverDas Bundesamt für magische Wesen (kurz BafMW) ist auf meine Drachen aufmerksam geworden. Ja, das Bundesamt gibt es wirklich, ich habe mich auch erst mal eine Viertelstunde beömmelt. Jedenfalls, das will ich dir alles nicht vorenthalten, deshalb versorge ich dich, großherzig wie ich bin, mit den nötigen Links. Gern geschehen😉 Los, geh stöbern, es gibt viel zu entdecken. Husch husch.