Pause

Blogpause.

Wir lesen uns wieder. Zur Aktion #Buchpassion Ende September.

~Caro

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Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 31

Tag 31: Wie geht es weiter? Was sind deine Schreibziele für den Rest des Jahres?

 

Pläne. Das ist ja eine putzige Sache. Erzähl dem Universum, was du vorhast, und es wir dir einen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin ein Listen-Mensch, das bedeutet, ich schreibe in allen Lebenslagen auf, was ich wann tun möchte, oder getan habe, oder niemalsnicht tun will. Ich hab sogar eine Liste, die all meine Listen beinhaltet, Konsequenz ist mir wichtig. Das Problem ist, dass ich mir immer mehr auflade, als ich leisten kann. Oder will. Wie so ein dummes Kamel, dass vor lauter Last nicht los laufen kann, und einfach erschöpft in der Wüste liegen bleibt, was soll der Terz, hier ist es doch hübsch… Muss das alles, wirklich!?

Erschwerend kommt hinzu, dass ich wahnsinnig phlegmatisch bin, und den lieben langen Tag nur auf der Nase liegen möchte… wenn da nicht dauernd jemand was von mir wollen würde. Ich befinde mich gerade in einem Prozess, der ist noch nicht abgeschlossen. Meine To-Do-Liste ist lang und umfangreich, aber am Ende der Kraft ist noch so viel Tag übrig. Menno.

Also muss ich Abstriche machen: Das wichtige Zeug: Ja. Das unwichtige Zeug: Nö.

Die Kunst ist, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ich neige dazu, mir die To-Do-Liste picke packe voll zu laden, und dann die leichten, unwichtigen Dinge zuerst zu erledigen, um dann theatralisch zu sagen: „Ich hab ja gar keine Zeit für die wichtigen Dinge, ich armes Ding. Tja, dann bleibt´s halt unerledigt.“

Selbstmitleid, auch so eine putzige Sache. Eins meiner vielen Talente. 😉

Ich möchte also, für den Rest des Jahres, den unwichtigen Kram beiseite legen, nur Sachen machen, auf die ich wirklich Bock habe, und die ich auch schaffen kann. Das bedeutet: Realistische Ziele setzten. Das übe ich derweil. Ich sage dir am Ende des Jahres, wie es gelaufen ist.

 

Der Masterplan:

  1. Realistisches Ziel setzten (ProjektLondon)
  2. Unwichtiges sein lassen (zu viel Internet/Ablenkung/Zeitfresser/Offline Scheißdreck, den ich nicht weiter ausführe)
  3. Dinge tun, die gut für mich sind. (Was ist gut? – ernstes Gespräch mit  Schwester Innerlich!)
  4. — Jetzt lass gut sein, das ist genug.
  5. Huch. Gewohnheit, sorry.

~Caro

 

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Masterplan 2:

  • Alle Listen abarbeiten
  • Literarische Weltherrschaft an mich reißen (Muhahahahah)
  • Opus Magnum schreiben (ich vermute, damit werde ich nicht reich, schade.)
  • Im Lotto gewinnen
  • Haus am Meer kaufen
  • In Rente gehen
  • 25 Tage andauerndes Nickerchen machen
  • Kuchen essen (Viel. Marmorkuchen oder Marzipan-Kirsch)
  • Diät.  Nö. Es gibt Särge in Übergröße.

 

Marzipan-Kirsch-Torte

 

 

 

 

Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 30

Tag 30: Was ist der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast? Welchen Schreibtipp würdest du geben?

 

„Be brave, regret nothing“ – Damian Lewis

„You’ve got to get obsessed and stay obsessed.“ – John Irving

„Do or do not. There is no try“ – Yoda

„Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.“ – Karl Valentin

 

 

 

 

Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 29

Tag 29: Killed Darlings: Poste eine Szene, die du aus einem Manuskript gelöscht hast.

Nein. Einfach Nein. Darlings können ja Darlings sein, aber wenn ich sie raus gelöscht habe, aus einem Manuskript, dann hatte das seinen Grund. Sie nun wieder hervorzuholen, nachdem ich sie schweren Herzens gelöscht habe, grenzt an Masochismus. Dafür fehlt mir der Fetisch.

 

Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 28

Tag 28: Welches Buch ist im Moment dein absolutes Must-Read?

 

Must-read? Puh. Müssen. Ich hasse das Wort. Man muss nichts. Ausser sterben. Ich reagiere mit großem Trotz, wenn jemand Sätze mit „Du musst“ beginnt und dann noch inflationär „Einfach“ in seine Sätze einstreut.

„Du musst einfach Mal verstehen… Bla Bla Bla.“

Da werd´ ich aggro. Wobei ich beim Wort Aggro, das ja gar kein richtiges Wort ist, auch aggro werde. Aber zurück zum Thema. Ich dachte, vor vielen Jahren, man müsste bestimmte Bücher gelesen haben. Keine Ahnung, wer das verlangt, und wem das dient. Lesen ist etwas Schönes, das Zerstreuung bringt, auch Ablenkung, und machmal sogar neue Welten eröffnet. Wenn ich also was muss, so wie damals in der Schule, macht es viel kaputt. Lesen wird zur Strafe, etwas, dass niemand gern tut. (Ich hatte Glück, in meiner Schulzeit waren auf der Müssen-Liste einige gute Bücher, die meine Welt größer gemacht und mir das Lesen nicht verlitten haben.) Aber damals dachte ich, Bücher wie „Buddenbrooks“ muss man gelesen haben, weil man dann irgendwie klug, belesen, gebildet wäre. Jetzt ist es aber so, dass ich besagtes Buch sehr, sehr langweilig finde. Auf Seite 100 waren die Herrschaften immer noch am Essen. Boah.

Jetzt muss ich kurz ausholen. Ich habe zwei Bücher zu Ende gelesen, obwohl ich sie schrecklich fand und langweilig. Guido Maria Kretschmer würde jetzt mit Inbrunst sagen: „Das tut gar nichts für dich!“ Er sagt das bei Klamotten, aber den Satz kann man so ziemlich überall anwenden. Wenn etwas nichts für dich tut, lass es sein. Hör auf Guido. Ich wünschte, ich hätte das mit Anfang 20 gewusst, als ich „Der Name der Rose“ und „Deutschlandreise“ las. Ganz schlimm. Beides. Ich quälte mich durch die Wälzer und am Schluss fühlte ich mich schlecht, weil ich dachte, ich müsste den Käse gelesen haben, obendrein gut finden, als dürfe man irgendwelche Klassiker nicht kritisieren, weil sie ja Klassiker sind. Ein Teufelskreis. So müssen auch andere da durch, und wofür? Wem nutzt das? Eben, niemandem. Wenn aus einem Schüler ein Nichtleser wird, wegen Goethe und Schiller, dann hat zwar Reclam ein paar Bücher verkauft, aber danach, alle anderen Verlage nichts. Das kann doch nicht des Pudels Kern sein.

Bücher sollen Spaß machen, Lesen ermöglicht eine neue Sicht auf die Welt – wenn man das Richtige liest. Also muss es passen. Daher sind „Must-Read“ Empfehlungen für mich erst Mal Unsinn. Ich wurde mal gefragt, warum ich meine gelesenen Bücher alle so gut bewerte. Da sind selten Ausschläge nach unten in meinen Bewertungen, weil ich selten  daneben greife. Und darin liegt ja schon die Antwort: Ich suche mir Bücher aus, die mich neugierig machen. Ich kenne ja meinen Geschmack. Ich weiß, dass ich Liebesgeschichten oft kitschig finde. Ich weiß, dass mir Krimis meist zu blutrünstig sind. Ich weiß, dass Adjektive in einem gesunden Ausmaß gut sind. Ich weiß, dass ich Fantasy mag und fremde Welten. Antihelden. Ich will Dinge entdecken, die ich so noch nie gesehen habe. Geschichten über das Suchen und finden. Menschen, die genau hinsehen, Autoren, die ihre Wörter im Griff haben. Und so wähle ich meine Bücher aus, lese Klappentexte und erste Seiten an. Wenn die Geschichte mich auf den ersten Seiten in den Bann zieht, weil mir die Schreibe des Autors/der Autorin gefällt, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Bei Filmen schaue ich doch auch den Trailer, entscheide dann ob mir das Aussehen der Geschichte gefällt, ob ich die Darsteller gut finde, ob die Geschichte zu mir passt. Es war ein langer Lernprozess, ich musste ein paar Skrupel ablegen, dieses „Müssen“ abschütteln. Daher lege ich inzwischen Bücher, die mich langweilen, deren Ton mir nicht zusagt, (die Gründe können vielfältig sein) einfach weg. Weil, ich muss nichts. Du auch nicht.

(Falls du es nicht wusstest: Du musst wirklich nichts. Gern geschehen!)

Nehmen wir ein anderes Wort. Sollten. Sollten ist nicht so aggressiv. Du solltest lesen. Viel. Das kann ich sagen, dann ist es Meinung, kein Fakt. Meiner Meinung nach ist lesen super, ganz allgemein, und du solltest jetzt den Computer ausmachen, dir ein Buch schnappen und auf den Balkon oder in den Garten gehen, dir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und deinem Hirn was gönnen. Buchstaben, Farben, Emotionen. Ein paar Satzzeichen dazu, dann ist es beautiful. Und das ist gut für dich. Aber es ist deine Entscheidung, ob du es auch tust.

Happy reading. 

~Caro

 

 

Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 27

Tag 27: Sag Cheese! Wir wollen ein Selfie von dir sehen!
Ob mit oder ohne Laptop, Schreibmaschine, Buch bleibt ganz dir überlassen!

 

© Carolin Hafen // Das ist aktuell mein Lieblings-Selfie, und das wird wohl noch eine Weile so bleiben. Es hat nichts mit dem Schreiben zu tun, macht mich aber sehr glücklich.

 

 

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Okay, hier ist noch ein Autorenselfie.

Das ist schon lange überfällig. Das Drachenfrieden-Autorenselfie. Vóila.

 

Zwei Fragezeichen an Tanja Kasten

 

Tanja Kasten alias Samiraa Adderstein

 

Tanja Kasten ist gelernte Industriekauffrau. Während ihres Studiums der Deutschen Literaturwissenschaft, Soziologie und Deutsch als Fremdsprache war sie u.a. als Chattutorin des Goethe Instituts beschäftigt und entdeckte ihre Begeisterung für eLearning-Methoden. 2014 rief sie das kulturelle Online-Projekt „Yúcale“ ins Leben, in dessen Rahmen sie nun regelmäßig Lesungen, Konzerte und auch Ausstellungen organisiert.

 


Tanja, wann und wie hast du Second Life entdeckt?

Ich glaube, es war 2007 als ich das erste Mal durch einen Bekannten von Second Life erfuhr. Er erzählte von Leuten, die virtuell ihrer Arbeit nachgehen, sich Avatare und Umgebungen basteln würden. Das klang anfangs recht spannend für mich, da ich mich schon damals für eLearning-Methoden und dergleichen interessierte. Als ich dann den SL Viewer runter geladen und getestet hatte, war ich aber nach kaum 15 Minuten doch sehr enttäuscht bzw. gelangweilt. Kann mich daran erinnern, dass ich das Umziehen des Avatars schon recht nervig fand und auch nicht so wirklich etwas mit mir dort anzufangen wusste. Ich war dann auch erst mal ganz lange nicht mehr in SL online.2008 versuchte ich einen zweiten Anlauf. Während meines Studiums war ich u.a. als Chattutorin des Goethe Instituts tätig. Das Goethe Institut bot damals auf einer eigenen Sim Sprachtreffen für Deutschlerner an. An diesen Treffen nahm ich eine Weile lang teil. Erkundete aber auch andere Sims und landete schon am zweiten Tag auf einer aktiven Rollenspiel Sim mit vielen hilfsbereiten Usern. Da hat es mich dann doch gepackt.

 

Warum begeistert dich SL?

Spannend an SL finde ich gleich mehrere Dinge. Zum einen ist es einfach toll, wem man dort alles begegnen kann. SL ist ja nahezu weltweit verfügbar und dementsprechend sind auch verschiedene User anzutreffen. Man begegnet Leuten, denen man außerhalb SL wohl eher nicht begegnen würde. Dadurch ergeben sich auch oft spannende Gespräche und Ideen. Man begegnet vielen kreativen Köpfen.Zum anderen ist es auch einfach eine gute Gelegenheit sich selber ein wenig auszuprobieren. Sei es, dass man sich mit kreativen Dingen beschäftigen mag, lernen möchte zu skripten oder sich einfach mit Gleichgesinnten austauschen und Tipps zu verschiedenen Themen holen will. So bastle ich momentan mit einigen anderen SL Usern an einem Projekt, bei dem es im weitesten Sinne um „Acoustic Poetry“ geht.

 

Was genau machst du da?

Eine zeitlang war ich eher sporadisch online. Nahm an Rollenspielen teil, besuchte verschiedene Sims, traf mich mit Leuten in Clubs und hörte einfach nebenher ein bisschen Musik, während ich daheim am PC arbeitete oder besuchte Lesungen. Das wurde mir aber auf Dauer zu einseitig. Irgendwie reichte mir das nicht.Ende 2014 rief ich dann ein kulturelles Projekt namens „Yúcale“ ins Leben, in dessen Rahmen ich nun verschiedene Arten Onlineevents organisiere. Das sind mal Autorenlesungen, mal Livekonzerte, mal Ausstellungen, mal Spiel- oder Hörspielabende. Je nach Lust, Laune und Ideen, die so aufkommen. Toll an SL ist ja, dass man je nach Eventidee auch eine passende Location bauen kann. Das ist gerade für Lesungen, Theaterstücke und Kunstausstellungen interessant. Es gibt einige wirklich gute Bühnenbauer in SL. So hatten wir schon riesige Raumstationen für Sci Fi, alte Ruinen für Fantasy oder sogar einen düstere Wohnsiedlung für eine Krimilesung. Einige Künstler schaffen auch eine Art begehbares Kunstwerk, sodass man ihre Werke nicht nur einfach als 2-D Objekt betrachten sondern auch in seinen Einzelheiten erkunden kann.

 

Für wen ist Second Life geeignet und mit was für Leuten hast du in deinem Café Yúcale zu tun?

Ich glaube, dass SL grundsätzlich für alle geeignet ist, die offen für soziale Netzwerke im Web sind. SL ist ja weniger ein Game sondern eher eine Art Tool, mit dem man virtuelle 3D Welten basteln und sich mit anderen Usern verbinden kann. Ob das nun eher im kulturellen Bereich ist oder bei Rollenspielen oder sogar kommerziell beim Verkauf von Meshobjekten, Animationen und dergleichen, vieles ist machbar. Es tummeln sich eine Menge Menschen mit unterschiedlichsten Interessen und Hintergründen dort.Durch Yúcale habe ich überwiegend mit Autoren, Künstlern, Musikern und DJs zu tun. Viele von ihnen gehen dieser Arbeit auch im wahren Leben nach. Andere haben ihre Leidenschaft zum Hobby gemacht und bauen sich über SL eine kleine Community auf. Neben den Gästen, die sich einfach nur ein bisschen unterhalten (lassen) wollen, gibt es auch Blogger. Diese Blogger machen oft Bilder oder sogar Videos von den jeweiligen Events und teilen diese dann auf ihren Blogs, sodass auch im Nachhinein noch eine kleine Erinnerung bleibt oder sogar Nicht-SLer nachsehen können, was online machbar und erlebbar ist.Spannend finde ich allerdings besonders, wenn man Leute kennenlernt, die gerade erst ihre Begeisterung für Kunst, Literatur o.ä. entdecken. So begegnen mir auch immer wieder Leute, die ganz überrascht sind, dass es in SL auch ein kulturelles Angebot gibt und probieren sich dann auch das erste Mal in diesen Bereichen aus. Dabei ist Yúcale weder das erste noch das einzige Projekt dieser Art. Es gibt verschiedene Communitys sowohl im deutschsprachigen als auch im internationalen Bereich, die kulturelle Events anbieten. Die Programme mögen variieren, aber grundsätzlich findet auch dort wesentlich mehr als nur einfaches Chatten und Rumbasteln an Pixelpüppchen statt.Letztlich ist SL für mich eine Art Verlängerung des RL. Ich habe auch außerhalb SL in unterschiedlichsten Rahmen mit verschiedenen Leuten Veranstaltungen wie Lesungen und Partys organisiert. Das gehört einfach zu mir. Ich lerne einfach immer gerne Neues kennen und Eventorganisation, ob nun on- oder offline, macht dies möglich.

Vielen Dank für das Interview!

 


 

PS: Möchtest du an der Interview-Reihe „Zwei Fragezeichen“ teilnehmen?

Dann schreib mir.

~Caro

 

 

Second Life Lesung: Drachenfrieden

7. Oktober 2017

C. M. Hafen liest Drachenfrieden – Das Drachenvolk von Leotrim

Gastgeber: Yúcale::. The Coffee Gallery

Ich mache wieder einen Ausflug nach Second Life! Dieses Mal darf ich Band 3 meiner Reihe vorstellen, und ich bin mir sicher, Tanja bastelt wieder so ein schönes Setting… letztes Mal hatte sie einen schwarzen Drachen vor ihrem Yúcale-Cafe platziert, das sah unheimlich toll aus. Ich freue mich sehr auf den Termin.
Bist du dabei? Falls du noch nie in Second Life warst, kann ich dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
~Caro

 

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Ankündigung:

Wir freuen uns euch mitzuteilen, dass uns Carolin M. Hafen am Samstag, 07. Oktober 2017, den dritten Band ihrer All-Age-Fantasysaga „Das Drachenvolk von Leotrim“ vorstellen wird.

Herzlich willkommen sind alle Fantasybegeisterten. Carolin wird vorab einige einleitende Worte zu den ersten beiden Bänden „Drachenbrüder“ und „Drachensichel“ sagen, sodass ihr auch gut in die Fortsetzung „Drachenfrieden“ einsteigen könnt, falls ihr die ersten beiden Bände noch nicht kennen solltet.

Die Lesung wird voraussichtlich per SL Voice stattfinden. Die LM wird veröffentlicht, sobald die Location steht 🙂

Zum Inhalt:
›Nicht alle Leben sind gleich viel wert.‹

Kann der Drachenfrieden trotzdem gewahrt werden?
Um das herauszufinden, folgt der junge Ambro dem Ruf der Mutter aller Wasser. Zusammen mit seinem Drachenbruder macht er sich auf den Weg zu ihr und wird in den Himmelsbergen mit der folgenschwersten Überraschung seines Lebens konfrontiert.
Ambro wird klar, wie blind er bislang war. Nun muss er stark sein. Ist er all dem gewachsen?

Im dritten Band der Trilogie kommt auch Dakota hinter so manches Geheimnis ihrer Andersartigkeit und erkennt letztlich, wer sie wirklich ist. Und selbst die Chronistin erfährt die größte Kehrtwende ihres Lebens.

Vieles verbindet sich, anderes trennt sich, einiges wird heil – das Leben in Leotrim gerät zwischen die Fugen des Schicksals.

Link zur Facebook-Veranstaltung

 

 

Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 25

Tag 25: Was inspiriert dich im Sommer?

 

 

Sommer; das ist Weite und Blau. Sonne und Aussicht. Ankommen und bleiben wollen. Aber auch: Schwere und Dunst. Ich bin nicht gemacht für den Sommer, das denke ich jedes Jahr. Ich mag den Herbst von allen Jahreszeiten am Liebsten und ich gehöre nicht zu den Menschen, die gern viel draussen sind, jeden Berg erklimmen, sich in jeden Bach stürzen, alles essen, was dargeboten wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Im Sommer bin ich all diesen Dingen gegenüber etwas offener. Als wär der Juli eine Einladung, und nach der dritten Bitte sage ich endlich: „Na gut. Ich komm ja mit.“ Wirklich wohl fühle ich mich aber erst im August, im September. Wenn die Farben schon ins Orange übergehen, die Wiesen aber noch grün und bunt sind. Der Mais steht hoch, das frisch geschlagene Holz im Wald duftet und sagt: „Stell dich nicht so an.“ Und dann denke ich kurz, wie schön es wär, im Schwimmbad morgens die Erste zu sein. Mittags Pilze zu sammeln, und sie sogar zu essen. Abends den Grill anzuwerfen und in die Glut zu starren. Aber meistens reicht meine Begeisterung nur bis zu den Heckenrosen, die so hübsch aussehen, bevor sie zu Hagebutten werden.