Adam Hundesohn

Als Fan von Jeff Goldblum muss ich mir alles ansehen, was er spielt. So bin ich auf diesen Film aufmerksam geworden. Ein witziger, aber heftiger Film. Anders kann man das Gefängnis im Kopf wohl nicht ertragen. Adam Stein (Jeff Goldblum) kämpft, wie viele andere, mit seinen Dämonen der Vergangenheit, trägt sie überall hin mit. In den 60er Jahren landet er in einem Sanatorium für KZ-Überlebende. Dort ist er wieder der Zirkusclown, der er einst war. Die Ärzte wissen nicht so recht, was sie tun, oder tun sollten. Die Patienten helfen sich mehr oder weniger selbst, sind gemeinsam verrückt, so wie man nur gemeinsam einsam sein kann. Adam ist der schillernde Stern unter ihnen, er braucht sie, wie sie ihn und zerstört sich selbst im Wahn, in seinen Hoch´s und Tief´s.

Bis David auftaucht und alles durcheinander bringt. Er ist Hund, Adam ist auch ein Hund, immer noch, obwohl er das KZ überlebt hat. Der Film hat mich sehr nachdenklich gestimmt-ich mag das Ende nicht verraten, euch nur den Film empfehlen. Ich glaube ich brauche bei diesem Thema nicht dazu sagen, dass es kein Happy End im eigentlichen Sinne gibt. Gibt es eine „Heilung“ davon, wenn einem Menschen jegliche Menschenwürde genommen wurde? Vielleicht. Was weiß denn ich?

 

Erklär´ mal jemandem, was Kälte ist, der nie gefroren hat – Eva Demski.

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