Die kleine Dame

Ein freches Buch für freche Mädchen. Lilly zieht mit ihren Eltern in das Brezelhaus, mitten in Hamburg, nichts ahnend, wer im Hinterhof wohnt. Als sie bei einem Schulfest eine Kamera gewinnt, und keiner für sie Zeit hat und keiner den tollen Gewinn bewundern kann, trifft sie auf die neugierige kleine Dame, die natürlich sofort auf Foto-Safari gehen will. Im Hinterhof gibt es viel zu entdecken, und vor Herrn Leberwurst, dem Hausmeister der kleine Kinder mag, müssen sie sich auch verstecken.

Der Hausmeister unternimmt alles, um Lilly von dem Hof fern zu halten, doch Lilly und die kleine Dame sind zu schlau für die alte Leberwurst. Als dieser dann noch die Hecke, die nur kleine Leute in den Hinterhof durchlässt, zerstören will, geht es um alles! Lilly und die kleine Dame müssen den Hof verteidigen.

Die Kapitel sind kleine abgeschlossene Geschichten, sehr spannend und meiner Meinung nach für Mädchen, die schon selber lesen können/wollen. Das Buch ist sicher auch prima zum Vorlesen geeignet, doch ich glaube, freche Mädchen wollen das Geheimnis um die kleine Dame nur mit Lilly teilen, nicht mit Erwachsenen, die daran Zweifeln, dass es die kleine Dame überhaupt gibt.

Den Namen der kleinen Schwester „Karlchen“ finde ich etwas seltsam, ich habe auch nicht sofort kapiert, dass damit die Schwester gemeint ist, aber so was ist ja Geschmackssache bzw. in diesem Fall wohl regionaltypisch. Wörter wie „Schiete“ ist ein Schwabe wie ich, auch nicht gewöhnt. Lilliy ist halt ein Hamburger Mädchen. 🙂

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