Man kann nicht immer nett sein

Liebes Universum,

ich bin wieder da. Noch nicht ganz fit, aber immerhin. Es war viel los, allerdings ließ mich meine Gesundheit nicht in dem Maße am Leben partizipieren, wie ich das gerne gehabt hätte. Aber eins nach dem anderen. Neulich war wieder Schreibtreff, – ich kam nicht mal dazu, davon zu berichten, dabei war das richtig toll. Meine Damen kamen, ausnahmsweise, zu mir, und es musste fast Juni werden, bis ich endlich mit Leckereien, Schreibzeug und Heißgetränk ausgestattet auf den Balkon konnte, um in der Sonne kreativ zu sein. Von wegen Elfenbeinturm. Nix da. Draußen! Wie gesagt, die Damen und ich wortwerkelten an dem Thema „Man kann nicht immer nett sein“. Ich bin ja der Meinung, das brauche ich literarisch gar nicht aufarbeiten, ich lebe das. Die Welt ist nicht Dieter Bohlen, und niemand sucht die Netten. Jedenfalls. Ich habe das Thema natürlich trotzdem „abgearbeitet“, wie sich das gehört. Den Text dazu gibt es demnächst hier in diesem Kino.

Danach also war ich krank, weiß der Himmel was das war. Wäre wohl zu viel verlangt, wenn das im Krankenhaus oder beim Hausarzt interessiert hätte. Ich genese nur langsam. Und wie das so ist, wenn man krank ist und nicht mal lesen kann, obwohl man reichlich Zeit hätte, dann guckt man fern.

Unter anderem habe ich mir „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ angeschaut. Das ist die Sorte Film, die mir im Trailer schon verspricht, dass es mich nicht herunter zieht, es werden keine Schädel gespalten, keine Intrigen gesponnen, es ist nicht entsetzlich wie die Folge von Game of Thrones letzte Woche. Am Schluss ist alles gut. So sind die Regeln. Zumindest überall, nur nicht in Westeros.

So war es dann auch; Walter macht seine Entwicklung durch und ich begleite ihn – und nein ich spoilere nicht. Die Landschaftsaufnahmen sind wunderschön, ich möchte am liebsten ins Reisebüro stürmen, und die Welt bereisen, nicht nur mit dem Finger auf der Karte. Sondern wirklich. Die Musik untermalt das alles, es ist Magie, etwa zwei Stunden lang. Es geht also. Es brauch nicht Gewalt, die von Gewalt gekrönt wird um eine interessante Story zu erzählen.

Jedenfalls. Ich habe noch eine ganze Menge mehr gesehen, das arbeite ich aber Stück für Stück ab. Gemächlich.

~Caro

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