Der Kindshüter von Leotrim

bearbeitet2Liebes Universum,

ich möchte dir ein wenig von Leotrim erzählen. Es ist schon wieder ein Weilchen her, da habe ich an einer Ausschreibung teilgenommen, es ging um Fantasy und Sci-Fi und andere Welten. Damals schrieb ich meine erste Fantasy-Geschichte überhaupt; Abbild. [Link]

Es war aufregend und neu, dieses Genre, die Möglichkeiten, das Sprengen der gegebenen Grenzen der Realität. Ich fuhr nach Dortmund uns las dort auf der Dort-Con [Link] und mir gefiel mein Ausflug auf vielerlei Weise.

Ich habe viel Fantasy und Co. gelesen und gesehen, aber mich bis dato nicht heran getraut. Als wär es anmaßend nach „Herr der Ringe“, „Hobbit“, „Narnia“ und „Eragon“ selber so etwas zu versuchen. Vielleicht ist es das tatsächlich. Ich bin zum Glück mit einem gesunden Maß Arroganz gesegnet. 🙂

Derzeit lese & sehe ich, wie alle anderen auch, „Game of Thrones“ mit Spannung, großen Erwartungen und Entsetzen. Wieder einmal stellt sich bei mir aber eine Unzufriedenheit ein, nicht weil ich meine es genauso gut oder sogar besser zu können. Im Gegenteil. Wieder und wieder wächst in mir die Idee selbst eine Fantasy-Geschichte zu schreiben – eine, die gerade NICHT so ist wie all das bisher Gelesene.

Ich nahm wieder an einer Ausschreibung teil, diesmal zum Thema „Exotische Welten“ und ich schrieb die Geschichte „Der Kindshüter von Leotrim“.  Die Story schaffte es in die Anthogie [Link] und wurde veröffentlicht. Plötzlich fand ich mich bei Lovelybooks wieder, einer Plattform die bisher fröhlich existierte, ohne von mir wahr genommen zu werden. Ich meldete mich an um bei der Leserunde [Link] teilzunehmen. Das war aus mehreren Gründen spannend. Ich hatte keinen blassen Schimmer was meine Kollegen zu dem Thema verfasst hatten, noch wie eine Leserunde funktioniert und was mich da erwartet. Ich war ehrlich überrascht welche Formen und Spielarten die Anthologie bietet, und das sage ich jetzt nicht, weil ich selber drin bin und hier werben will, sondern weil ich mit ehrlicher Neugier an das Buch heran gegangen bin um zu sehen, was man alles machen kann in diesen Genren und Sub-Genren. Und dann kamen die Leser, die sich bemühten ihre Ansichten zu formulieren, einige sogar zu jeder einzelnen Geschichte. Und wir reden hier von 25 Texten! Welche Arbeit, welch Liebe zum geschriebenen Wort. Wahnsinn. Ich faule Sau habe es mir einfach gemacht, beobachtet und nur die Perlen kommentiert, die Texte die mich persönlich ansprachen und für mich heraus stachen. Ich habe also Lovelybooks entdeckt und mich gefreut über die Resonanz. Nicht zuletzt zu meiner Geschichte und dem Wunsch einen Roman aus dieser Leotrim- Welt zu machen.

Das ist mein Ziel. Seit Wochen und Monaten sammle und sortiere ich meine Ideen, setzte mich damit auseinander, was und wie ich erzählen will; Eine Heldenreise? Eine Drachen-Geschichte? Ein Game of Thrones Gemetzel?

Im Prinzip nichts davon. Ich kann das Rad nicht neu erfinden, aber ich kann mein eigenes Universum erschaffen, mit meinen Regeln, ich kann die Geschichte schreiben, die ich selber lesen möchte. Die Erkenntnis ist nicht neu, und um es mit den Worten von Yoda zu sagen;

Do or do not. There is no try.

 

I do.

~Caro

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2 Kommentare

  1. Wir sehen im Moment die zweite Staffel von „Vikings“ , danach nehmen wir uns „Games of Thrones“ an , schau dir das mal an , mir gefallen vor allem die Verquickungen zwischen christlichem und heidnischem Glauben , alternativen angeblichen urtümlichen Lebensweisen und vor allem die Konfrontation zwischen unterschiedlichen Weltansichten

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