Die Prophezeiung der Volturne

Mein Fazit:
Ich hatte das Glück eins der eBooks zu gewinnen, was mir als Lovelybooks-Neuling und eReader-Entdecker doppelten Nutzen gebracht hat; ich schätze inzwischen das Lesen unterwegs, und tauche hier in das Forum ein. Ich habe – zum ersten Mal – diverse Bücher für den Lesepreis angeklickt, auch die Volturne.

Ich bin mit dem Buch inzwischen durch; Vagóor und sein Äffchen Sistal sind die Helden dieser Geschichte um Liebe, Religion und Mut. Beide fand ich sehr sympathisch, nicht zuletzt, weil Vagóor ein Zweifler ist und kein typischer Anführer. Was man mit den beiden erlebt, ist nichts für zarte Seelchen. Erst wird Vagóor für seinen Zweifel an der Prophezeiung von Familie und Freunden verstoßen, dann muss er zwei Säbelzahntiger davon abhalten ihn als Frühstück zu betrachten und plötzlich befindet er sich mitten in den Prüfungen, ohne es Recht gewollt zu haben, um den Platz als Erretter der Volturne. Früher waren sie glückliche Wesen, vereint mit dem Wasser, und einer aus ihren Reihen, soll sie befreien und zurückführen. Auch die Volturnin Mirihanna meint, sie sei diejenige, der es endlich gelingt. Vagóor und Mirihanna zerwerfen sich natürlich, wie kann es anders sein, und gehen teilweise getrennte Wege um heraus zu finden, wie sie die Prophezeiung erfüllen können – Wo ein Befreier ist, sind Verräter und Missgünstige nicht weit.

Was ich mag:
Selbst im Bereich Fantasy und Sci-Fi kann man das Rad nicht neu erfinden. Aber man kann es versuchen. Einzig, die Drachen waren mir bekannte Wesen. Von Volturnen, Herkanen und Wurmäuglern hatte ich noch nie gehört. In dieser Welt geht es derb zu, es ist unschön und stinkt – aber ich hätte es schade gefunden, wenn ich wieder einmal Orks begegnet wäre. Nichts gegen Orks, die sind auch schön grauenhaft, aber hier gefiel mir, dass ich nicht wusste was kommt – einzig Vagóor und Mirihanna habe ich manchmal laut angebrüllt, dass sie sich nicht so blöd anstellen sollen, und endlich zueinander finden…
Meine Favoriten sind die Tiere; Sistal, Katze und Kopfjäger – eigentlich sind sie die Helden der Geschichte.

Was ich nicht mag:
Ich finde das Cover irreführend. Es kommt zwar eine Szene vor, die dem Cover entspricht, aber das ist nur ein sehr kleiner Teil. Der Rest der Geschichte handelt von stinkenden, ekelhaften Geschöpfen, die alles andere als märchenhaft sind. Wer also meint, hier eine wunderschöne Märchenwelt zu entdecken, wird enttäuscht. Ich halte mich für einen zartbesaiteten Menschen. Bei einem Horrorfilm kann ich mir die Augen zuhalten, bei den derben Szenen beim Lesen funktioniert das nur unzureichend. 🙂

Wer aber genau das will, wird sich hier verlieben, gruseln, ekeln, fürchten, die Nase zuhalten, und hoffen, dass es einem der Volturne gelingt alle drei Prüfungen abzulegen.

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