Ich war einmal ein Kind

Ich habe neulich schon versucht, zu erklären, was für mich ein guter Text ist. Wenn etwas in mir anklingt, mich berührt. Ich bin nicht nah am Wasser gebaut, ich heul nicht so schnell. Heute habe ich Felix Römer entdeckt. Felix bedeutet Glück, und Glück bedeutet für mich, jemanden wie Felix Römer zu entdecken, der schreiben kann, der mich berührt und in mir anklingt.

Ich habe mir eben „Ich war einmal ein Kind“ angehört. Ich hab geheult, der Kloss im Hals schmerzt. Ich werde es mir nochmal anhören und nochmal. Mit geschlossenen Augen, der Kameramann scheint besoffen zu sein. Aber darum geht es nicht. Ich hatte Großeltern, die mal Kinder waren.

Großartig, Felix. Chapeau!

 

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2 Kommentare

  1. da der 9. Mai immer mehr herannaht, in allen Medien dieses Datum 70 Jahre nach Kriegsende wieder in den Vordergrund gerückt wird , die Anzahl der Zeitzeugen immer mehr fällt , ist es gut sich das Geschehen nochmals in Erzählungen vor Auge zu führen. Nicht opfer wollte eine Überlebende genannt werden sondern eben Überlebende des Holocaust . Ihre Forderung daß sich die Täter nicht schuldig bekennen sondern ihre Schuld schildern sollen , kann ich nur unterschreiben , was gibt es denn besseres als seine Schuld zu schildern, dagegen ist die Feststellung einer Schuld durch Gerichte doch mehr gezwungen als glaubhaft.

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