Zu hohe Ansprüche!?

Caro und wie sie die Welt sieht

Wenn Paare von Ansprüchen reden und wenn Singles von Ansprüchen reden, dann meinen sie verschiedene Dinge. Die Paare meinen den Alltag, vielleicht ein bisschen zu stolz darauf diesen zu meistern. Langeweile und Routine haben schon ihren Platz gefunden, man hat sich arrangiert, schließlich hat man sich für diesen Menschen entschieden.

Singles meinen Aufregung und Verliebtsein. Der Alltag kommt früh genug. Diese erste Phase des Kennenlernen ist wichtig und sollte so kompliziert sein wie möglich. Interessant mit viel Sex, Gesprächen bis tief in die Nacht und Streitereien bis die Fetzen fliegen. Alltag geht nur mit jemandem gut, den man kennt, mit dem man sich vertragen kann nach einer Grundsatzdiskussion und mit dem man ins Bett will, egal wie der Tag war.

Wessen Ansprüche zu hoch oder zu niedrig sind ist unerheblich. Es sind zwei Welten, zwei Sprachen, zwei Lebensphasen.

Der Punkt ist: Jemand, der pleite ist, geht nicht zur Bank um seine Vermögensanlagen zu besprechen. Und mal ehrlich, Bänker mag keine Sau.

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4 Kommentare

  1. Ich glaube da steckt schon viel Klischee in Deinen Anforderungen. Keine meiner Beziehungen funktionierte bisher so. Das was verband war manchmal genauso schwer zu fassen, wie das was einen am Ende trennt.

    Ich glaube das Problem ist, dass die Partner*innen zu oft als Accessoire gesehen werden. Er oder Sie muss ins Leben passen, diese eine Lücke füllen, die so verstaubt auf ein Möbel wartet, aber sonst keine Unordnung anrichten. Aber so funktioniert Leben aber nicht. Der Partner ist kein Beiwerk der passen muss, er muss dazugehören.

    1. Natürlich steckt da viel Klischee drin, und ich gebe dir auch Recht. Ein Partner sollte nicht Beiwerk sein. Aber der Punkt an diesem Text ist ein anderer. Die eine Gruppe hat der anderen nichts über Ansprüche zu erzählen, das sind zwei verschiedene Standpunkte. Paare belehren gern von oben herab, was die Singles alles falsch machen. (Deine Ansprüche sind zu hoch, deshalb bist du allein) Was impliziert, der Umstand Single zu sein, sei falsch. So einfach ist es aber nicht.

      1. Ja aber das sind doch diese Besserwisser-Arschloch-Typen, die Dir das auch sagen würden, wenn sie selbst Single wären, dann würde das mit einem fadenscheinigem Grund wie „ich bin aber grad nicht bereit“ etc. abgetan werden. Und es gibt ja nun auch viele Paare die ihr Glück irgendwie daraus beziehen, anderen dieses „haidideidieh“ vorspielen zu müssen. Alleine sieht das dann oft anders aus.

        Wir sind eine „versingelnde“ Gesellschaft, mit vielen nur kurzlebigen Beziehungen. Man kann natürlich jetzt das Problem und die Schuld bei „Beziehungsunfähigkeit“ und „Ansprüchen“ suchen, aber ich denke, das wäre zu monokausal.

        Wo ich allerdings in die Kerbe hauen würde wäre, dass sich viele Singles erst mal definieren sollten, was sie überhaupt wollen, was ihnen wichtig ist, was Nebensache. Denn Kerle backen tut noch keiner, naja oder Frauen.

      2. Ach Njáll. Weltanalyse + ein „Arschloch“. Ja, vielen Dank auch. Zum Schluss sind wir wieder dabei, was Singles sollten und was nicht.

        Ich gebe dir jetzt mal den ultimativen Literaturschlüssel zu meinem Text:
        Bänker = Paare.
        Singles = pleite.
        Meine Aussage, mit Kitsch und Klischee und allem drum und dran: Paare sind keine guten Berater in Sachen Ansprüche.
        Keine Schimpfwörter, keine Analyse der Gesamtsituation. Nur meine, subjektive, Meinung. 😉

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