Eindrücke aus Ludwigsburg & Marbach

Zwei Lesungen an einem Tag. Krass. Jetzt kann ich das also auch als Erfahrung abhaken. Und Überraschung: Hinterher ist man sehr, sehr müde.

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Pavillon, Akademiehof

Aber der Reihe nach. Die get shorties und ich waren eingeladen im Pavillon auf dem Akademiehof in Ludwigsburg zu lesen. Aus ich auf dieses Gebilde zuging dachte ich schon: „Wie cool! Ohne die shorties wäre ich hier nie gelandet.“ Man kann es drehen und wenden wie man will, ich glaube die Ausstellung und die ganze Aktion rund um die #Raumwelten hätte es nicht in meine Seifenblase aus Informationen & Interesse geschafft und wäre ungesehen an mir vorbei geschwebt. Ludwigsburg ist für mich nicht gerade um die Ecke und selbst bei Facebook wurde ich auf die Webseite und die Veranstaltung nur aufmerksam, weil ich eingeladen wurde. Ich bin also grinsend weiter gelaufen und habe gleich mal mein Handy gezückt.

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Drinnen ließ ich mir dann erklären, wie das Ganze funktioniert, mit Luftdruck nämlich. Also ohne Streben in der Aussenhülle, ohne Stützen oder sonstiges. Nur Luft. Wir befanden uns also im inneren eines Ballons. Sehr cool.

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VIP-Lümmel-Bereich zum chillen.

Von 14 Uhr bis 15.45 Uhr machten wir shorties unser Programm. Nick stellte sich mit seiner Gitarre hin und „klampfte“ [sic] seine Lieder. Jörg fiel leider wegen eines fiesen Männerschnupfens aus. An dieser Stelle rufe ich herzlich: „Gute Besserung! Du schaffst das schon!“

Die Veranstaltung in Marbach begann erst um 20 Uhr, und so hatte ich Zeit eine Cola zu trinken, einen Muffin zu futtern und mir die Jungs anzusehen, die nach uns auftraten: At least the tried. Die sind zum Scheiße-brüllen-komisch. Wirklich.

Danach ließ ich mir den Begriff „Song Slam“ erklären, weil ich bis dahin nur Poetry Slam kannte, und sehr viel schlauer als noch am Morgen fuhr ich weiter nach Marbach. So muss dass sein, so mag ich das. Lauter nette Leute, gute Gespräche und neue Eindrücke. Ich glaube, mir haben noch nie so viele Leute wie an diesem Samstag die Hand geschüttelt und sich bei mir bedankt, dafür dass ich da bin. Im Schwäbischen ist ´net gmotzt, gnug g´lobt´. So viel Dankbarkeit bin ich gar nicht gewöhnt. 🙂

Ich fand es in Ludwigsburg sehr interessant, kurzweilig, und im besten Sinne nett. Merci!

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Caro in Aktion.

Marbach war dann das Kirschlein auf dem Sahnehäufchen auf meinem gemischten Eis in Form eines perfekten Tages. Habe ich das geniale Wetter erwähnt? Marbach bzw. das Café Provinz ist für uns wie ein heimisches Wohnzimmer. Liegt wohl auch an der Enge, man sitzt sich ja praktisch gegenseitig auf dem Schoß – ich kann mich nicht beschweren, mein Schössling roch gut, und war auch sonst attraktiv. 😉

Ich bin mir allerdings unschlüssig, ob ich das oft brauche, also zwei Lesungen an einem Tag. Ich habe meinen Ordner mit Texten einmal von hinten nach vorne durchgearbeitet – alles was mein Repertoire hergab. Zumindest weiß ich jetzt aber, es geht, wenn ich muss. Das ist doch auch viel wert. Das ist wie mit der Palmolive-Werbung. Man macht es nicht, aber es ist gut zu wissen, dass man es könnte.

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Mitten drin statt nur dabei: Café Provinz

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