Autorenwahnsinn – Tag 28

Tag 28: Mit welchen Autoren tauschst du dich aus? Wer sind deine Schreibbuddys?
Alternative: Solltest du für dich alleine schreiben, dann verrate uns doch
stattdessen, mit welchem Autor du gerne mal einen Kaffee trinken würdest!

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Die Wörtchenbude der get shorties Lesebühne. Wir schreiben Texte auf Zuruf.

 

Also jetzt, wenn du so fragst, stelle ich fest, dass meine Autoren-Peergroup* relativ groß ist. Zuallererst ist da Edith, meine Person. Wer `Greys Anatomy´ kennt, weiß was meine Person bedeutet, denen muss ich das nicht erklären. Und allen anderen sei gesagt:

„Los, geh und guck Greys Anatomy!“

Also, sie ist MerEdith und ich bin Christina. Sie ist mit McDreamy verheiratet und hat hübsche Kinder, ich warte noch auf meinen rothaarigen Arzt. Aber zurück zum Thema. Wir reden viel ÜBER das Schreiben, dann nämlich wenn es uns annervt, Mühe kostet, nicht so läuft wie es soll – die jeweils andere ist die Einzige, die das wirklich versteht. Und weil das noch wichtiger ist: Sich über die Erfolge freut, wenn es dann doch läuft wie es soll, wenn eine Formulierung gut geglückt ist, wenn das eigene Buch eine super Platzierung errungen hat. Und dann tauschen wir uns aus, über unsere Texte und Projekte, über Bücher die wir mögen, über alles was mit dem Schreiben, Lesen und Veröffentlichen zu tun hat. Als ich die Bücher von Olivia Wartha entdeckt habe, musste ich Edith jedes Gedicht, dass ich besonders schön fand, vorlesen. Am Schluss war es dann das ganze Buch. Sie hat dann an den richtigen Stellen „Hach“ gesagt. Wer nicht selber schreibt, kann sich auch nicht vorstellen, WIE wertvoll es ist, so jemanden zu haben. Und sie ist auch sonst ne echt gute Freundin, gnihihihihi.

Nach Edith kommen die Kollegen der get shorties Lesebühne. Ingo segnet alle meine Texte ab, prüft ob sie lesebühnetauglich und witzig genug sind. Rainer gibt mir zu (fast) jedem Text wertvolles Feedback und Tipps. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich an Leseort A die erste Fassung meines neuen Textes lese, am Leseort B dann die zweite Fassung ausprobiere und mit der Dritten bin ich dann endlich zufrieden.

Wie gesagt, meine Peergroup ist groß – ich bin sehr dankbar dafür: Am Tag 11 des Autorenwahnsinns habe ich es schon erzählt: Ich besuche schon einige Jahre ein Schreibseminar, die Teilnehmerzahl verändert sich nur geringfügig. Manchmal sehen wir uns vier Mal im Jahr, manchmal reicht es nur für zwei Termine, aber es ist immer sehr wertvoll für mich, mit der Gruppe einen Text zu erarbeiten.

 

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