Autorenwahnsinn – Sommer Edition – Tag 5

Tag 05: Wenn du mit deinen Protagonisten in den Urlaub fahren könntest … Welcher von ihnen würde dich begleiten? Wohin geht es?

Schwierige Frage. Ich glaube, einer wie Ambro weiß nicht mal was Urlaub ist. In meiner Leotrim-Reihe geht es sehr archaisch zu und eine Religion wie ich sie kenne, kommt fast gar nicht vor. Um das auszuführen: Feiertage, dessen ursprüngliche Bedeutung nahezu vergessen sind, dann viel Konsum, Süßkram und nervige Verwandtschaft. Urlaub bedeutet ja erst Mal „Erlaubnis“. Also die Erlaubnis sich von seiner Arbeit zu entfernen, und frei zu sein, was anderes zu tun. Gott zu feiern oder eben ans Meer zu fahren. Du siehst, ich bin nicht sehr religiös. Oder kannst du – ohne zu googeln – sagen, was an Pfingsten gefeiert wird? Jedenfalls. Jeder soll, so wie er will und dabei ist es doch egal welchen Namen ER oder SIE hat. In der Medizin heißt es doch immer: Was hilft, hat recht. So sehe ich auch spirituelle Dinge.

Urlaub also. Da muss ich jemand anderen nehmen – die Leotrim-Bewohner taugen dafür nicht, und das Meer ist auch nicht so gemütlich.

Der Gute aus meinen get shorties Geschichten wäre ein guter Kandidat für einen Roadtrip, glaube ich zumindest. Ich würde unzählige CDs brennen mit passender Roadtrip-Musik. Ich bin ein Kind der 90er, da wären grausige Dinge dabei. 😉 Ich würde uns Sandwiches basteln, Toast mit Leberwurst und Salami und Ei. Ein bisschen Gemüse dazwischen (ein Gürkchen vielleicht, und etwas Dill) das muss wohl sein. Ich stelle mir einen VW Bus vor, man muss einen VW-Bus fahren, so sind die Regeln. Rostrot. Und dann: Durch Deutschland. Hoch an die Ostsee, ein Mal quer durch die Landschaft. Der direkte Weg ist verboten, das kann ja jeder. In so einem Bus ist Platz. Vielleicht will seine Mutter mit. Die kann mich nicht leiden. Ich habe „Litte Miss Sunshine“ gesehen und weiß, eine Busfahrt geht für alte Leute nicht gut aus. (Ich verzichte jetzt auf Witze über Drachen, die man bei der Hitze im Auto lassen darf.) Ein Hund muss mit. Ganz klar. Eine schokoladenbraune Labrador-Hündin namens „Cookie“. Weil das noch nicht reicht, muss noch jemand mit, der (die?) Gitarre spielen kann. Was sind Nächte unter freiem Himmel, ohne eine Gitarre? Eben, geht gar nicht. An jedes Lagerfeuer gehört eine Gitarre.

Okay, meine Cousine Jonna (die in England lebt, sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, und spontan mit Seesack und Gitarre vor meiner Haustüre steht) muss auch mit. Unser Ziel: Der beste Freund vom Guten heiratet, an der Ostsee, in einem Leuchtturm. Eine kurze Recherche ergibt, wir müssen an die Nordsee. Leuchtturm Pellworm. Auch schön. Schwiegerdrache Ursula weigert sich zu fliegen.

Jetzt haben wir den Salat. Ich muss eben schnell eine neue get shorties Geschichte schreiben…

 

Aus dem Notizbuch; Sudelbeitrag

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