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Empfehlung: Tanja Köhler

Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen

Ich habe das Taschenbuch, als es erschienen ist, regelrecht verschlungen (das kannst du hier nachlesen) und jetzt gibt es das auch als Hörbuch, von der Autorin selbst gelesen. Ob nun als Print oder als MP3 – ich möchte es dir herzliche empfehlen!

Klappentext

War das schon alles? Dieses Gefühl – schon alles erreicht zu haben, aber trotzdem Sehnsucht nach etwas Neuem zu haben – kennen Männer und Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen, nur zu gut. Aktuelle Wünsche, Träume, Veränderungsvorhaben werden jedoch immer wieder verschoben, denn: Das Leben ist ja noch lang. Oder nicht? Hier setzt das Buch von Tanja Köhler an: Welche Frage muss ich stellen, um wieder in Bewegung zu kommen? Was muss ich tun, um auszubrechen? Die Autorin weiß, wovon sie spricht. Sie wollte neben ihrem Leben als erfolgreiche Unternehmerin und coach ebenfalls etwas Neues ausprobieren. Dann hat sie eines Tages begonnen, Dudelsack spielen zu lernen. Eine Methapher, um wieder in Schwung zu kommen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. In ihrem Buch führt Tanja Köhler durch den Veränderungsprozess, identifiziert Stolpersteine, entlarvt immer wiederkehrende Muster, die uns zurückhalten, und gibt dem Leser Impulse, selbst die richtigen Fragen zu stellen und aktiv zu werden. Tanja Köhler schreibt nicht vom hohen Ross des Beraters, sondern auf Augenhöhe mit ihrem Leser über ganz persönliche Erlebnisse und über das, was sie begeistert, hemmt und motiviert. „Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen“ ist nicht nur ein Ratgeber, sondern ein unterhaltsames und charmantes Plädoyer für Veränderungen und mehr Beweglichkeit im Leben.

Produktinformation
Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: Murmann Publishers GmbH; Auflage: 1 (1. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3867745528
ISBN-13: 978-3867745529

		
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Ryder Carroll – Bullet Journal Methode

Die Bullet Journal Methode

#Rapid logging:

  • Was mache ich wie? 
  • Nein, zuerst die Frage: Warum mache ich das, was ich tue?
  • Analyse des Ist-Zustandes #Reflektion
  • Analyse der Projektplanung. Was mache ich wann. Schritt für Schritt.
  • Hab den Mut, Dinge die dich nicht weiter bringen, durchzustreichen. Sortieren! 
  • Wieder zurück zu der Frage: Wie führe ich ein Bullet Journal?
  • Warum führe ich ein Bullet Journal?
  • Lösungen (Wiederfinden. Ordnung ins Chaos. Collections. Persönliche Anpassung)
  • Warum vorgefertigte Notizbücher (für mich) nicht funktionieren.
  • Ryder Carroll´s Methode ist praktisch. Fast radikal. Alles schmückende Beiwerk ist nutzlos. Spar dir die Zeit. Was hilft hat Recht.
  • Das Thema mit der Handschrift (sie muss nicht schön sein)
  • Ich mache viel intuitiv richtig. Er bestätigt mein Tun. 
  • Reflektieren. Immer wieder. Warum mache ich das? Wie komme ich ans Ziel? Was mache ich wann?

Meine Meinung:

Ich führe seit Jahren ein Notizbuch. Nein, ich führe mehrere Notizbücher gleichzeitig und verbringe viel Zeit damit zu suchen. Wo ist was? Dauernd habe ich das gleiche Problem. Wo gehört welche Info hin, zu welchem Projekt, wann ist das fällig, wo sind die Notizen die ich neulich, unterwegs, gemacht habe? Deshalb habe ich das Buch von Ryder Carroll gekauft. Um darauf eine Antwort zu finden. 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass er mich zuerst fragt: Was genau machst du eigentlich? Und warum?

Die Warum-Frage nimmt viel Platz im Buch ein. Ich glaube, dass ich mir zu selten Zeit für diese Frage nehme, schlicht und einfach weil mir die Antwort oft nicht gefällt. Es gibt Dinge, die muss man machen, und es gibt Dinge, die will man tun, aber. 

Aber, ich habe zu wenig Zeit dafür. Aber, die Umstände passen nicht. Ich fange nicht an, aus Angst, aus Faulheit, weil ich meine, später ist auch noch Zeit… all das und noch mehr. 

Ryder Carroll tritt einem erst Mal in den Arsch. Ich schreibe das so derb, weil ich das Buch als radikal empfinde. Ganz oder gar nicht. Keine halben Sachen. Und deshalb mag ich die Methode wohl auch. Ich habe bisher schon intuitiv viel richtig gemacht, meine #Collections personalisiert, herum probiert, das Ding auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Vorgefertigte Kalender sind mir zu starr, sie bieten zu wenig Platz, ich fühle mich eingeengt. Mein Chaos im Kopf benötigt mehr Platz. Und da sind wir bei meinem Hauptproblem. Ich verzettele mich, suche dauernd Notizen und Entwürfe, weil ich immer an drei Projekten gleichzeitig arbeite, und Ideen und Einfälle nicht damit warten, dass ich mit Projekt X fertig bin. Sie überfallen mich Nachts, wenn ich nicht schlafen kann und dann müssen sie irgendwo hin. 

Ich habe mich also jetzt intensiv mit dem Warum beschäftigt, mich von ein paar Dingen verabschiedet, die mich nicht weiter bringen. Feierlich. Das muss ja Stilecht sein. Das ist das Schöne an einem Bullet Journal. Hier ist auch Platz für meinen #Ideenfriedhof. 

Und dann setzte ich mich an die Planung meines Jahres. 2019. Ich habe viel vor. Dank Ryder Carroll weiß ich jetzt, wie ich meine Sachen wieder finde. Ich bin schon früher auf die Idee gekommen, meine Notizbücher zu nummerieren. Aber ein Index zu führen war mir bisher zu doof. Ich dachte, das brauche ich nicht. Und in das aktuelle BuJo hinein zu schreiben, in welchem Notizbuch was drin ist – das ist nun keine bahnbrechende Idee, hat mir aber die Augen geöffnet. Ein bisschen Fleißarbeit und das Suchen hat ein Ende.

Nach dem Warum kümmerte ich mich also um das Wie. Ich finde meine Handschrift gräßlich. All meine Notizbücher sind hingeschludert. Ich will nicht sagen, dass ich ein Ärzte-Handschrift-Gekrackel praktiziere, aber es sieht ein bisschen so aus, als würde ich mit der linken Hand schreiben, obwohl ich Rechtshänderin bin. (Das bin ich nicht. Ich habe keine Präferenz, ich kann mit keiner Hand schön schreiben oder eine Schere benutzen.) Selbst dafür gibt es ein Kapitel. Er hat mir im Prinzip die Erlaubnis erteilt eine gräßliche Handschrift zu haben und trotzdem ein BuJo zu führen. Brauch ich eine Erlaubnis? Nein. Hatte ich sie nötig? Ja. 

Ich verziere mein Notizbuch nicht, male nicht stundenlang Deckblätter und Blümle an den Rand. Ich habe es gern schlicht, einfach, praktisch. Eine passende Handschrift dazu wäre hübsch, aber es geht auch ohne. 

Und jetzt? Ich reflektiere, ich bin dankbar, ich plane mein Tun. Das Buch hat mich bestätigt, ein paar Anregungen und Lösungen geliefert und mich dran erinnert, dass ich mir die Warum-Frage regelmässig stellen sollte. 

x – erledigt.  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (6. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349963340X
  • ISBN-13: 978-3499633409
  • Autor: Ryder Carroll
  • Übersetzerin: Viola Krauß


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Rory Gilmores Leseliste

DIE LISTE DER 339 BÜCHER

(fett – gelesen / durchgestrichen – abgebrochen)

Ich liebe Listen. Und ich liebe die Gilmore Girls. Ich schaue die Serie immer noch und zum wiederholten Male. Ich kriege sie einfach nicht satt. Dass die Lese-Liste von Rory durchs Internet wabert, weiß ich schon eine Weile. Und das hier ist jetzt auch nicht Bestandteil meiner Lese-Challenge 2019. Aber diese Liste kann ja, ganz grundsätzlich, so mitlaufen. Einige meiner SUB-Bücher überschneiden sich mit Rorys Liste, ich werde sie also ganz aktuell halten. Auch wenn ich keine 2019-Herausforderung daraus mache. Mich hat die Neugier umgetrieben. Wie viel habe ich schon, was muss/darf ich noch? Ich komme zu den Ergebnis, dass ich etwa 20 % von dieser Liste schon gelesen habe. Ich befürchte, das was Rory ganz kurz in ihrer Jugend veranstaltet hat, wird für mich zur Lebensaufgabe; 339 Bücher zu lesen. Meine Güte. Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Zeit ich als Teenager hatte und wie viel ich davon ungenutzt, sinnlos verstreichen ließ… ich möchte mich ohrfeigen. Aber ich tue es nicht. Ich leg mich aufs Sofa und lese.

Caro

  • 1984 – George Orwell 
  • 31 Songs – Nick Hornby
  • A bolt from the blue and other esssays – Mary McCarthy
  • A monitary history of the United States – Milton Friedman
  • A month of Sundays: Searching fort he Spirit and my sister – Julie Mars
  • A quiet storm – Rachel Howzell Hall
  • Abbitte – Ian McEwan
  • Alice im Wunderland – Lewis Carroll 
  • Alles ist erleuchtet – Jonathan Safran Foer 
  • Als ich im Sterben lag – William Faulkner
  • Alte Schule – Tobias Wolff
  • Alter Adel rostet nicht – P.G. Wodehouse
  • Anatevka – Joseph Stein
  • Angst und Schrecken in Las Vegas – Hunter S. Thompson
  • Anna Karenina – Leo Tolstoi 
  • Antiker General William Tecumseh Sherman das Porträt – William Tecumseh Sherman
  • April entdeckt die Männer – Frederick Kohner
  • Arbeit poor. Unterwegs in der Dienstleistungsgesellschaft – Barbara Ehrenreich
  • Auf der Suche nach Indien – E.M. Forster
  • Auf Messers Schneide – W. Somerset Maugam
  • Aufzeichnungen eines Außenseiters – Charles Bukowski
  • Ausgespielt – R wie Rache – Sue Grafton
  • Backlash: Die Männer schlagen zurück – Susan Faludi
  • Balzac und die kleine chinesische Schneiderin – Dai Sijie
  • Bambi: Eine Lebensgeschichte aus dem Walde – Felix Salten
  • Beim Leben meiner Schwester – Jody Picoult
  • Bel Canto – Ann Patchett
  • Beowulf. A new verse translation – Seamus Heany
  • Betty und ihre Schwestern – Louisa May Alcott
  • Bhagavadgita. Der Gesang Gottes
  • Bitch: Ein Loblied auf gefährliche Frauen – Elizabeth Wurtzel
  • Blumen für Algernon – Daniel Keyes
  • Brick lane – Monica Ali
  • Briefe an einen jungen Dichter – Rainer Maria Rilke
  • Candide: oder Der Optimismus – Voltaire
  • Carrie – Stephen King
  • Catch 22 – Joseph Heller
  • Christine – Stephen King
  • Clockwork Orange – Anthony Burgess
  • Colette – Judith Thurman
  • Complete Novels (1930-1942 / 1944-1962) – Dawn Powell
  • Cousine Bette – Honoré de Balzac
  • Cujo – Stephen King
  • Daisy Miller: Eine Erzählung – Henry James
  • Das also ist mein Leben – Stephen Chbosky
  • Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau – Simone De Beauvoir
  • Das Bildnis des Dorian Gray – Oscar Wilde 
  • Das Erwachen – Kate Chopin
  • Das Fabelwesen – Robertson Davies
  • Das Geisterhaus – Isabel Allende
  • Das italienische Zimmer – James McKean
  • Das Jahr magischen Denkens – Joan Didion
  • Das karmesinrote Blütenblatt – Michel Faber
  • Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern – Hans Christian Andersen
  • Das rote Zelt der Frauen – Anita Diamant
  • Das Tagebuch der Anne Frank
  • Das Tal der Puppen – Jacqueline Susann
  • Das Unbehagen der Geschlechter – Judith Butler
  • David Copperfield – Charles Dickens
  • David und Lisa – Theodore Isaac Rubin
  • Deenie – Judy Blume
  • Der berühmte Springfrosch von Calaveras – Mark Twain
  • Der Dschungel – Upton Sinclair
  • Der Duft des Geldes – Gary Krist
  • Der Elektrik Kool-Aid Acid Test: Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Prankstes – Tom Wolfe
  • Der Fänger im Roggen – J.D. Salinger 
  • Der Glöckner von Notre Dame – Victor Hugo
  • Der Gott der kleinen Dinge – Arundhati Roy
  • Der Graf von Monte Christo – Alexandre Dumas
  • Der Grinch: Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat – Dr. Suess
  • Der Große Gatsby – F. Scott Fitzgerals
  • Der Herr der Ringe. Die Rückkehr des Königs – J.R.R. Tolkien 
  • Der Herr der Ringe: Die Gefährten – J.R.R. Tolkien 
  • Der Hufschlag des Siegers: Die Geschichte eines legendären Rennpferdes – Laura Hillenbrand
  • Der Marathon Mann – William Goldman
  • Der Meister und Margarita – Mikhail Bulgakov 
  • Der Name der Rose – Umberto Eco
  • Der Namensvetter – Jhumpa Lahiri
  • Der Pate – Mario Puzo
  • Der Prozess – Franz Kafka
  • Der Rabe – Edgar Allan Poe
  • Der scharlachrote Buchstabe – Nathaniel Hawthorn
  • Der Schatten des Windes – Carlos Ruiz Zafon
  • Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha – Miguel de Cervantes
  • Der Teufel von Chicago – Erik Larson
  • Der Ursprung. The Fountainhead – Ayn Rand
  • Der Zauberer von Oz – L. Frank Baum
  • Die allertraurigste Geschichte – Ford Maddox Ford
  • Die andere Seite des Himmels. Gedanken über das Leben – Amy Tan
  • Die Asche meiner Mutter – Frank McCourt
  • Die Bielsky-Brüder – Peter Duffy
  • Die Bienenhüterin – Sue Monk Kidd
  • Die Canterbury-Erzählungen – Chaucer
  • Die Clique – Mary McCarthy
  • Die Dämonen – Fjodor Dostojewski
  • Die fabelhafte Welt der Leichen – Mary Roach
  • Die Festung der Einsamkeit – Jonathan Lethem
  • Die Frau des Zeitreisenden – Audrey Niffenegger
  • Die Freistatt – William Faulkner
  • Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen – Mitch Albom
  • Die Geschichte der Reta Winters – Carol Shields
  • Die Glasglocke – Sylvia Platz
  • Die göttliche Komödie – Dante
  • Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern – Rebecca Wells
  • Die heiligen Barbaren – Lawrence Lipton
  • Die Komödie der Irrungen – William Shakespeare
  • Die Kunst des Krieges – Sun Tzu
  • Die Legende von Bagger Vance – Steven Pressfield
  • Die Leute von Peyton Place – Grace Metalious
  • Die lustigen Weiber von Windsor – William Shakespeare
  • Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen – Spencer Johnson
  • Die Nacht: Erinnerung und Zeugnis – Elie Wiesel
  • Die Nackten und die Toten – Norman Mailer
  • Die Outsider – S.E. Hinton 
  • Die Reifeprüfung – Charles Webb
  • Die Selbstmord-Schwestern – Jeffrey Eugenides
  • Die Sonette – William Shakespeare
  • Die Tagebücher – Sylvia Plath
  • Die Tagebücher einer Nanny – Emma McLaughlin
  • Die toten Seelen – Nikolai Gogol
  • Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay – Michael Chabon
  • Die Verschwörung der Idioten – John Kennedy Toole
  • Die Verwandlung – Franz Kafka
  • Die wahren und unglaublichen Abenteuer der Hunt-Schwestern – Elisabeth Robinson
  • Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens – Mitch Albom
  • Dr. Jekyll und Mr. Hide: Der seltsame Fall – Robert Louis Stevenson
  • Drachenläufer – Khaled Hosseini
  • Durchstarten zum Traumjob: Das ultimative Handbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger – Richard Nellson Bolles
  • Ein anderer Frieden – John Knowles
  • Ein Baum wächst in Brooklyn – Betty Smith 
  • Ein eigenes Zimmer – Virginia Woolf
  • Ein ganz verrückter Freitag – Mary Rodgers
  • Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität: Eine wahre Geschichte – Dave Eggers
  • Ein Vorhang aus Grün: Erzählungen Klein & Fein – Eudora Welty
  • Eine amerikanische Tragödie – Theodore Dreiser
  • Eine englische Art von Glück – Andrea Levy
  • Eine Geschichte aus zwei Städten – Charles Dickens
  • Eine Weihnachtsgeschichte – Charles Dickens
  • Eine Welt für Kinder – Hillary Clinton
  • Einer flog über das Kuckucksnest – Ken Kesey
  • Eleanor Roosevelt – Blanche Wiesen Cook
  • Eloise. Ein Buch für frühreife Erwachsene über ein kleines Mädchen im New Yorker Plaza – Kay Thompson
  • Emily the Strange. Die verschwundenen Tage – Rob Reger
  • Emma – Jane Austen 
  • Empire Falls – Richard Russo
  • Endstation Sehnsucht: Drama in drei Akten – Tennessee Williams
  • Erinnerung, sprich: Widersehen mit einer Autobiographie – Vladimir Nabokov
  • Ethan Frome – Edith Wharton
  • Ethik – Baruch de Spinoza
  • Eva Luna – Isabel Allende
  • Ewiger Krieg für ewigen Frieden. Wie Amerika den Hass erntet, den es gesät hat – Gore Vidal
  • Fahrenheit 451 – Ray Bradbury
  • Fahrenheit 9/11: Alle Fakten-alle Beweise-alle Szenen – Michael Moore
  • Fat Land: How Americans became the fattest people in the world – Greg Critser
  • Fiesta – Ernest Hemingway
  • Finnegans Wake: Gesammelte Annäherungen – James Joyce
  • Fletch – Gregory McDonald
  • Fortunas Tochter – Isabel Allende
  • Frankenstein – Mary Shelley
  • Franny und Zooey – J.D. Salinger
  • Früchte des Zorns – John Steinbeck
  • Frühling des Lebens – Kinnan Rawlings
  • Galapagos – Kurt Vonnegut
  • Gedichte – Emily Dickinson
  • Gelebte Geschichte – Hillary Clinton
  • Gesammelte Werke – Edgar Allan Poe
  • Geständnisse eines Küchenchefs: Was sie über Restaurants nie wissen wolten – Anthony Bourdain
  • Goldlöckchen und die drei Bären – Alvin Granowsky
  • Grashalme – Walt Whitman
  • Große Erwartungen – Charles Dickens
  • Haben und Nichthaben – Ernest Hemingway
  • Hamlet – William Shakespeare
  • Harry Potter und der Feuerkelch – J.K. Rowling
  • Harry Potter und der Stein der Weisen – J.K. Rowling
  • Haus aus Sand und Nebel – Andre Dubus III
  • Helter Skelter: Der Mordrausch des Charles Manon: Eine Chronik des Grauens – Vincent Bugliosi und Curt Gentry
  • Herr der Fliegen – William Golding
  • Herz der Finsternis – Joseph Conrad
  • Hexenjagd – Arthur Miller
  • High Fidelity – Nick Hornby
  • Hildays on Ice – David Sedaris
  • Howl / Geheul – Allen Gingsberg
  • Huckleberry Finns Abenteuer und Fahrten – Mark Twain
  • Hundert Jahre Einsamkeit – Gabriel Garcia Marquez
  • Ich ein Tag sprechen hübsch – David Sedaris
  • Ilias – Homer
  • Im Bett mit den Rockgöttern: Die intimsten Bekenntnisse eines Supergroupies – Pamela Des Barres
  • In meinem Himmel – Alice Sebold
  • In Swanns Welt: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Marcel Proust
  • Inferno: Die großen Geschichten der Menschheit – Dante
  • Jahrmarkt der Eitelkeit – William Makepeace Thackeray
  • Jane Eyre – Charlotte Bronte
  • Jenseits von Afrika – Isak Denison (deutsches Pseudonym der Autorin: Tania Blixen)
  • Julius Cäsar – William Shakespeare
  • Just a couple of days – Tony Vigorito (nicht übersetzt)
  • Kaltblütig: Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen – Truman Capote
  • Kapitale Lügner: Eine faire und ausgewogene Betrachtung der Bush-Bande – Al Franken
  • Kinderstunde – Lillian Hellman
  • Klein Stuart: Die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie – E.B. White
  • Klein-Dorrit – Charles Dickens
  • König Heinrich IV – William Shakespeare (als ein Titel zusammen gefasst, englisch part 1 und 2)
  • König Heinrich V – William Shakespeare
  • König Richard III. – William Shakespeare
  • Krieg und Frieden – Leo Tolstoy 
  • Lady Chatterleys Liebhaber – D.H. Lawrence
  • Licht im Dunkel – William Gibson
  • Lolita lesen in Teheran – Azar Nafisi
  • Love Story – Erich Segal
  • Macbeth – William Shakespeare
  • Madame Bovary: Sitten der Provinz – Gustave Flaubert
  • Mein Gesicht ist meine Seele. Eine Frau bewältigt die Folgen ihrer frühen Krebskrankheit – Lucy Grealy
  • Mein großer Freund Shane – Jack Shaefer
  • Mein Leben als Leser – Nick Hornby
  • Meine Welt: Blind, taub und optimistisch. Leben und Lernen der Helen Keller – Helen Keller
  • Memoiren einer Tochter aus gutem Hause – Simone de Beauvoir
  • Mencken Chrestomathy – H.L. Mencken (nicht übersetzt)
  • Menschenkind – Toni Morrison
  • Meuterei auf der Bounty – Charles Nordhoff und James N. Hall
  • Middlesex – Jeffrey Eugenides 
  • Miss Daisy und ihr Chauffeur – Alfred Uhry
  • Moby Dick – Herman Melville 
  • Moliére: A biography – Hobart Chatfield Taylor (nicht übersetzt)
  • Monsieur Proust: Erinnerungen, aufgezeichnet von Georges Belmont: Die Erinnerungen seiner Haushälterin – Celeste Albaret
  • Mrs. Dalloway – Virginia Woolf
  • My Lai 4 – Seymour M. Hersh
  • My life as author and editor – H.R. Mencken
  • My life in orange – Tim Guest
  • Nacht des Orakels – Paul Auster
  • Nervous System: Or, losing my mind in literature – Jan Lars Jensen
  • New Yorker Geschichten – Dorothy Parker
  • Nollops Vermächtnis – Mark Dunn
  • Northanger Abbey – Jane Austen
  • Novels 1930-1942 (Dance Night / Come back to Sorrento / Das Glücksrad: Ein New York-Roman / Angels on toast / A time to be born – Dawn Powell
  • Onkel Toms Hütte – Harriett Beecher-Stowe
  • Oryx und Crake – Margaret Atwood
  • Othello – William Shakespeare
  • Paris, ein Fest fürs Leben – Ernest Hemingway
  • Pigs at the trough. How corporate greed and political corruption are undermining America – Arianna Huffington
  • Pinocchio – Carlo Collodi
  • Please kill me. Die unzensierte Geschichte des Punk – Legs McNeil, Gillian McCain
  • Property – Valerie Martin (nicht übersetzt)
  • Pushkin: a biography – T.J. Binyon (nicht übersetzt)
  • Pygmalion – George Bernard Shaw
  • Rapunzel – Die Gebrüder Grimm
  • Rebecca – Daphne Du Maurier
  • Rebecca of Sunnybrook Farm – Kate Douglas Wiggin (nicht übersetzt)
  • Rescuing Patty Hearst – Viriginia Holman (nicht übersetzt)
  • Rita Hayworth (Kurzgeschichte) – Stephen King (Titel der Verfilmung: Die Verurteilten)
  • Robert’s rules of order – Henry M. Robert
  • Roman Holiday (evt. Italien: Reisebilder) – Edith Wharton
  • Romeo und Julia – William Shakespeare
  • Rosemarys Baby – Ira Levin
  • S is for silence – Sue Grafton (nicht übersetzt)
  • Sacred time – Ursula Hegi (nicht übersetzt)
  • Sakrileg – Dan Brown
  • Savage Beauty: The life of Edna St. Vincent Millay – Nancy Milford
  • Schall und Wahn – William Faulkner
  • Schiffbruch mit Tiger – Yann Martel
  • Schlachthof 5: Der Kinderkreuzzug – Kurt Vonnegut
  • Schlaflos – M.J. Hyland
  • Schnee auf dem Kilimandscharo: 6 stories – Ernest Hemingway
  • Schneeweißchen und Rosenrot – Gebrüder Grimm
  • Schöne neue Welt – Aldous Huxley
  • Schuld und Sühne – Fjodr Dostojewski
  • Schwein gehabt, Knirps – Dick King-Smith
  • Seelensprung: Ein Leben in zwei Welten – Susanna Kaysen
  • Selected Letters of Dawn Powell, 1913-1965 – Dawn Powell
  • Several biographies of Winston Churchill (z.B. Winston Churchill: Abenteurer, Monarchist, Staatsmann – David Cannadine)
  • Sexus – Henry Miller
  • Shining – Stephen King 
  • Siddharta – Hermann Hesse
  • Sonette aus den Portugiesischen – Elizabeth Barrett Browning
  • Song of the simple truth: The complete poems ofJulia de Burgos – Julia de Burgos
  • Song Reader – Lisa Tucker
  • Sophies Entscheidung – William Styron
  • Soziale Ursprünge von Diktatur und Demokratie – Barrington Moore
  • Stolz und Vorurteil – Jane Austen 
  • Sturmhöhe – Emily Bronte
  • Superfritz löst jeden Fall (englisch: Encyclopedia Brown) – Donald J. Sobol
  • Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone – Mark Haddon
  • Sybil. Persönlichkeitsspaltung einer Frau – Flora Rheta Schreiber
  • Tanz mit den Walen. Entdeckungsreisen in eine verborgene Welt – Anne Collet
  • The Archidamian War – Donald Kagan
  • The Art of fiction – Henry James
  • The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n Roll. Die aberwitzige Geschichte von Mötley Crüe
  • The Fall of the Athenian Empire – Donald Kagan
  • The gospel according to Judy Bloom
  • The kitchen boy: A novel of the last tsar – Robert Alexander
  • The little locksmith – Katharine Butler Hathaway
  • The Lottery and other stories – Shirley Jackson
  • The meaning of consuelo – Judith Ortiz Cofer
  • The outbreak of the Peloponnesian war – Donald Kagan
  • The Peace of Nicias and the Sicilian expedition – Donald Kagan
  • The portable Dorothy Parker – Dorothy Parker
  • The portable Nietzsche – Friedrich Nietzsche (nicht auf Deutsch erhältlich; enthält Die Götzen-Dämmerung / Der Antichrist / Nietzsche kontra Wagner / Also sprach Zarathustra und anderes)
  • The price of Loyalty: George W. Bush, the White House, and the Education of Paul O’Neill – Ron Suskind (nicht übersetzt)
  • The Scarecrow of Oz – L. Frank Baum
  • The Song of Names – Norman Lebrecht
  • The Vanishing Newspaper: Saving journalism in the Information Age – Philip Meyers
  • Töchter des Himmels – Amy Tan
  • Tod eines Handlungsreisenden – Arthur Miller
  • Turth & Beauty: A friendship – Ann Patchett (nicht übersetzt)
  • Ulysses – James Joyce
  • Unser gemeinsamer Freund – Charles Dickens
  • Unter Null – Bret Easton Ellis
  • Unter Wasser atmen – Julie Orringer
  • Unterwegs – Jack Kerouac
  • Velvet Underground & Nico (33 1/3) – Joe Harvard (nicht übersetzt)
  • Verfall und Untergang des römischen Reiches – Edward Gibbon
  • Verstand und Gefühl – Jane Austen
  • Versuchung durch Erkenntnis. Die gnostischen Evangelien
  • Verwandlungen / All meine Lieben / Selbstportrait in Briefen / Buch der Torheit – Anne Sexton (Gedichte in mehreren Bänden; English: The Complete Poems)
  • Voll daneben, Mr. President! Wahre Worte von George W. Bush – Jacob Weisberg
  • Vom Winde verweht – Margaret Mitchell
  • Von Mäusen und Menschen – John Steinbeck
  • Walden: oder Leben in den Wäldern – Henry David Thoreau
  • Warten auf Godot – Samuel Beckett 
  • Was geschah wirklich mit Baby Jane – Henry Farrell
  • We owe you nothing: Punk Planet. The collected interviews – Daniel Sinker
  • Wer den Wind sät – Jerome Lawrence (auf deutsch nur als Film erhältlich; Englischer Titel des Buches: Inherit the Wind)
  • Wer die Nachtigall stört – Harper Lee 
  • Wer hat Angst vor Virginia Woolf? – Edward Albee
  • When the emperor was divine – Julie Otsuka (nicht übersetzt)
  • Wicked – Die Hexen von Oz. Die wahre Geschichte der bösen Hexe des Westens – Gregory Maguire
  • Wilbur und Charlotte – E.B. White
  • Wolfsmilch – William Kennedy
  • Zärtlich ist die Nacht – F. Scott Fitzgerald
  • Zeit der Zärtlichkeit – Larry McCurtry
  • Zeitspuren – Jack Finney
  • Zimmer mit Aussicht: Eine Liebesgeschichte – E.M. Forster

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Quellen:

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Lese-Challenge 2019

Foto: Carolin Hafen / Schreibmaschine Brother deluxe 220

Neues Jahr, neuer Versuch. Ich will meinen Stapel ungelesener Bücher (kurz SUB) abbauen. Ich kaufe aber ständig neue Bücher und boykottiere mein Vorhaben selbst. Wie jedes Jahr, nehme ich mir vor 42 Bücher zu lesen. Das ist mein persönlicher, literarischer Marathon. Das hier ist mein aktueller SUB:

  1. Lendle – Mein letzter Versuch die Welt zu retten
  2. Lutz von Werder- Lehrbuch des kreativen Schreibens
  3. Zahlen & Symbole
  4. Oliver Sacks – Der einarmige Pianist
  5. ADAC Reiseführer London
  6. Arno Geiger – Anna nicht vergessen
  7. Koeppen – Das Treibhaus
  8. Conrad – Herz der Finsternis
  9. Vargas Llosa – Lob der Stiefmutter
  10. Wells – Die Zeitmaschine
  11. Reclam Städteführer London
  12. Ardagh – Unliebsame Überraschungen
  13. Ardagh – Abscheuliche Angewohnheiten
  14. Nabokov – Lolita
  15. Fromm – Haben und Sein
  16. Mailer – Die Nackten und die Toten
  17. Keane – Drehbuch
  18. Stavarič – Böse Spiele
  19. Stavarič – Stillborn
  20. Wörter machen Leute
  21. Der afrikanische Elefant
  22. Menschen durchschauen
  23. Lexikon der Charakterkunde
  24. Frömberg – Etwas besseres als die Freiheit
  25. Scholl-Latour- Afrikanische Totenklage
  26. Davies – Der fünfte im Spiel
  27. Brontë – Sturmhöhe
  28. Eschbach – Eine Billion Dollar
  29. Porath – Mops und Möhren
  30. Lehane – Shutter Island
  31. McCourt – Der Junge aus Limerick
  32. Sachau – Linksaufsteher
  33. Schneider – Schlafes Bruder
  34. Fitzner – Willkommen im Meer
  35. Precht – Die Kunst, kein Egoist zu sein
  36. Porath – Klosterkeller
  37. Kornwall – DrachenSchimmer (eBook)
  38. John Galsworthy – Die Forsyte Saga
  39. Carolin Emcke – Gegen den Hass
  40. Paula Henderson – Die Welt der Baumhäuser
  41. Daniel Schreiber – Nüchtern
  42. Glattburg/Pieper – Das Geheimnis guter Kommunikation
  43. Lotte Römer – Book of Secrets
  44. Ian McEwan – Nussschale
  45. Bodo Kirchhoff – Die Liebe in groben Zügen

Ich lese gerade:

  • Basiswissen Aquarellmalerei: Die wichtigsten Techniken Schritt für Schritt
  • Kreatives Schreiben (Reclam)
  • Andreas Moritz – Die wundersame Leber & Gallenblasenreinigung
  • Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden + Arbeitsbuch
  • Elena Brower – Entdecke dich
  • Wallechinsky & Wallace – Das große Buch der Listen
  • Dorothea Böhme – Felicitas erklärt die Liebe (eBook)
  • Kris Brynn – The Shelter (eBook)Cat Rose – The Creative Introvert: How to built a business you love (eBook)
  • Lutz von Werder – Lehrbuch des kreativen Schreibens
  • Qwertz 4/2018
  • Konzepte Nr. 37 / 2018
  • Dörte Hansen – Mittagsstunde (Hörbuch)

Stand: Januar 2019 / Meinereiner bei Lovelybooks

Gelesen, endlich.

  1. Maja Lunde – Die Geschichte der Bienen (Hörbuch)
  2. Emily Dickinson – Gedichte

Sonstiges: Zeitschriften und Co.

Abgebrochen:

Link: Lese-Challenge 2016

Link: Lese-Challenge 2017

Link: Lese-Challenge 2018

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Monatsrückblick Dezember 2018

Tops und Flops im Dezember

[Achtung, ganz viel unbezahlte Werbung. Hui.]

Ich war krank. Zwei Wochen lag ich danieder mit einer fiesen, fiesen Nebenhöhlen-Entzündung, das war nicht schön. Dadurch hatte ich viiiel Zeit für Netflix. Und da das Buch fertig ist und ich auch keinen Text für die get shorties liefern musste, hatte ich endlich auch mal wieder Zeit zu lesen. Ich lese nämlich keine belletristischen Bücher, wenn ich an einem Manuskript arbeite. Da vermischen sich die Geschehnisse, unabsichtlich. Hier ist also meine lange Liste der Tops und Flops des letzten Monats.

Gelesen:

  • Mascha Kaléko – Sei klug und halte dich an Wunder
  • Andreas Rieck – Nimms leicht. In 3 Schritten zu mehr Gelassenheit
  • Ryder Carroll – Bullet Journal Methode

Serien

  • Mad Men Staffel 7

Ich liebe Mad Men. Das ist eine der wenigen Serien, die mich nun seit Jahren gefesselt und begeistert hat. Mir war nicht klar, dass ich in der letzten Staffel stecke. Irgendwie dachte ich, da kommt noch eine Staffel und ich habe noch Zeit für den Abschied. Dann lief der Abspann, mir wurde mein Irrtum klar und einen Moment war ich wie gelähmt. Das Ende ist gut, es ist hübsch, da gibt es andere, ekelhaftere Abschiede. Don und die anderen haben mich sanft entlassen. Nun schlage ich mich mit einer kleinen Verliebtheit herum. ❤ Jay R. Ferguson ist ein unheimlich attrakiver Typ – ich fand es sehr toll, ihn in „The Conners“ promt wieder zu sehen.

Die Serie Mad Men, dass muss ich aber ganz klar sagen, habe ich nicht (nur) wegen Jon Hamm gesehen, sondern sondern wegen Elisabeth Moss. Großartige Schauspielerin, ich mag die sehr. Dank Mad Men habe ich Kiernan Shipka entdeckt. Sie war der einzige Grund, warum ich der Serie „The Chilling Adventures of Sabrina“ eine zweite Chance gegeben habe. Die erste Folge hat mich nämlich sehr schockiert. Ich bin mit Sabrina, der zauberhaften Hexe aufgewachsen, das war rosa Weichspüler. Kann ja keiner ahnen, dass die Serie von damals auf einer Graphic Novel basieren soll, die so gar nicht weich gespült ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Mad Men ist und bleibt eine meiner Lieblingsserien, und ich werde mir, vielleicht erst in ein paar Jahren, noch mal alle Folgen ansehen. Sabrina habe ich eine zweite Chance gegeben und es nicht bereut.

  • La Mante (Mies. Abstrus, konstruiert, unlogisch)
  • London Spy (Na ja. Abstrus, konstruiert, unlogisch.)
  • The Conners (Vintage. 🙂 Das gucke ich, weil ich mit Roseanne aufgewachsen bin. Das ist also Neugier und Gewohnheit. Kann man gut gucken)
  • Deep Water (OmU)
  • Travelers Staffel 3 (I have a crush on Patrick Gilmore. ❤ )
  • Fuller House Staffel 4 (Meine Güte, ist das rosafarbener Unsinn. Ich weiß nicht, ob ich es deswegen oder trotzdem gucke)
  • Retribution – abgebrochen
  • The Chilling Adventures of Sabrina 
  • The Sinner Staffel 2

Filme

  • Sing (Gute Laune Film)
  • Loving Vincent (unglaublich toll. Perle*)
  • Wochenende mit Dad
  • Wind River
  • Sully (Spannend!)
  • Schloss aus Glas
  • Nocturnal Animals
  • Passengers
  • Interstellar
  • Die Weihnachtskarte (Weihnachtskitsch)
  • Bridge of Spies
  • Die Poesie des Unendlichen
  • Die göttliche Ordnung
  • Der Buchladen der Florence Green

Ganz grundsätzlich fällt mir auf, dass meine Watchlist bei Netflix von Gewalt und Düsternis beherrscht wird. Ich weiß nicht genau, warum das so ist, aber ich tue mich schwer, wirklich das zu finden, was ich suche. Es ist nämlich so. Abends setze ich mich aufs Sofa, müde, nach einem langen Tag und dann würde ich gerne was Nettes zum abschalten anschauen. So was wie „Sing“. Das macht gute Laune, man muss nicht allzuviel dabei denken, und am Schluss ist niemand tot. In meiner Watchlist sind aber fast nur Filme und Serien, in denen sehr viel gemordet wird. Krimis, Thriller, Psycho-Scheiße. Und das habe ich satt. Wenn du mir jetzt also ein paar Empfehlungen hättest, wäre ich dir sehr dankbar. Zuviel Kitsch ertrage ich nicht. Ich mochte „Fuller House“, was schon sehr grenzwertig ist in Sachen übertriebener, unrealistischer Kitsch. Ich mochte „Anne with an E“ sehr.

Gilmore Girls, Friends, und Sachen wie Mad Men.

Gibt Netflix in der Richtung noch mehr her? Ich schaue meine Empfehlungen an, stöbere in den Neuerscheinungen. Und meine Mord & Totschlag Liste wächst und wächst. „Call the Midwife – Ruf des Lebens“ war großartig, genau in der Mitte. Nicht zu viel Kitsch, nicht zu viel Tragik.
Und jetzt du. Hm?

Musik

  • Starry starry night – Lianne La Havas

Apps, immer noch:

  • Rayman Adventures

Getan

  • Theater: Jahre später, gleiche Zeit
  • ChocolArt Tübingen

#BulletJournalMonthlyLog

Veröffentlicht in Buchmomente, Caro und wie sie die Welt sieht, Leben und all das., Literatur, Rezensionen, Roman

Was man von hier aus sehen kann

Meine Meinung:

Mariana Leky hat mich kalt erwischt. Irgendwo auf der Autobahn, zwischen Stuttgart und München hab ich das Lenkrad fest umklammert und plötzlich losgeheult wie ein kleines Kind. Aber der Reihe nach. 

Der Klappentext klang nett. Ich hatte keine Erwartungen an das Buch, kannte weder die Autorin noch die Sprecherin. Völlig ohne Erwartung an ein Buch heranzugehen ist wohl die beste Haltung. Dann kann nämlich alles passieren. Erwartungen können ja nur enttäuscht werden. Und was kann ein Buch oder ein Film dafür, wenn sich in meinem Kopfhaus etwas anderes abspielt, als mir da erzählt wird? Leserinnen, und ich nehme mich da nicht aus, nehmen es Autoren gern übel, wenn sie mit ihren Figuren andere Wege gehen, als man erwartet. In Büchern herrscht ja noch Gerechtigkeit und eine gewisse Ordnung. Meisten jedenfalls. Aber ich schweife ab. 

Ich habe wenig gedacht, bei der Auswahl dieses Romans. „Was ist ein Okapi?“, mag dabei gewesen sein. 

Ich suche mir Hörbücher nach der Stimme aus, nicht nach dem Inhalt der Geschichte. Weil, ich muss der Person, die mir da was erzählt mehrere Stunden zuhören. Bei einem John Irving Roman sind das schnell 20 Stunden. Also habe ich die erste CD in den CD-Player geschoben und schon nach wenigen Minuten gewusst: Das passt. Sandra Hüller und ich werden gute Freundinnen. Und dann kam Selma und ihre Enkelin Louise. Der Optiker Palm und Martin, meine Güte. Wir sind gute Freunde geworden auf der A8. Ich habe gelacht und geweint, ich bin nicht nah am Wasser gebaut, wirklich nicht. Ich lebe nah an der Wut, aber das ist eine andere Geschichte. 

Ich mag es, wenn ich so eingeladen werde, ich ein Haus, in ein ganzes Leben. Der Optiker liebt Selma. Louise liebt Martin. Die eigensinnige Marlies liebt niemanden. Und ich kann alles sehen, von Anfang bis Ende, so scheint es. 

Eine Frau, die von einem Okapi träumt, das klingt erst mal langweilig. Wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt am nächsten Tag jemand. Und ich verfolge alle Dorfbewohner, versuche zu erahnen, wen es wohl treffen wird. Manche mag man ja lieber als andere. Dieser Schuft, der sein Kind schlägt, der kann meinetwegen gerne abtreten… sowas kann ich denken, während ich lausche. Ist ja nur eine fiktive Figur, ich bin kein schlechter Mensch. Echt nicht. Alle Bewohner im Dorf regeln, angesichts des drohenden Unheils, ihre Angelegenheiten. Jeder bereitet sich darauf vor, derjenige zu sein, denn es trifft.

Es ist es also nicht langweilig, das Dorfleben im Westerwald, kein bisschen. Es ist so wenig langweilig, dass ich nun das Hörbuch besitze, und es mir jetzt im Weihnachtsurlaub noch mal anhöre. Ich muss nämlich wieder nach München. Ich will diese Innigkeit noch einmal spüren. Das ist etwas, das ich auch selten mache. Ein Buch zwei Mal lesen… oder hören. Aber die Dorfbewohner sind mir so nah gekommen, Mariana Leky hat die Klaviatur meiner Emotionen perfekt bespielt. Ich bin in diese Welt eingetaucht und habe den Figuren all meine Zuneigung hin geworfen: „Hier, das ist alles was ich habe!“.  

Jedes Wort zum Inhalt ist eigentlich ein Wort zu viel. Ich habe schon genug mit deinen Erwartungen gespielt. Geh ganz neutral ran. Denk nicht so viel darüber nach, wer stirbt. So ist das Leben. Menschen sterben. Aber bis es soweit ist, passiert ganz viel. In diesem  Mikrokosmos der Liebe. 

  • Autorin: Mariana Leky
  • Sprecher: Sandra Hüller
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
  • ISBN-10: 3832198393
  • ISBN-13: 978-3832198398

Klappentext:

Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen, verschwinden lassen oder in Ordnung bringen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman – und natürlich noch viel mehr. Was man von hier aus sehen kann ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe im Modus der Abwesenheit.