Buchmomente

Termine im Juni

Get shorties Schreibbude!

Am Samstag hauen wir Shorties wieder in die Tasten. Jeder Text ist ein Unikat, ein Original. Wir schreiben auf unseren Schreibmaschinen, ohne Durchschlagpapier. Deinen Text gibt es nur ein Mal, nur für dich. Komm vorbei, bestell´ bei uns einen Text und hol dir deine persönliche Mini-Geschichte eine halbe Stunde später ab.

17. Juni 2017 // 13 bis 16 Uhr // Vor der Stadtbibliothek Stuttgart // Mailänderplatz 1

 

Wunschwörter: Schaf, Stadtbibliothek, Kassette und Hagen

 

Weiter gehts dann auf der Inselspitze Heilbronn!

Samstag, der 17. Juni 2017 ab 19.30 Uhr

Die kabarettistisch-literarische Lesebühnenshow kommt jetzt wieder regelmäßiger nach Heilbronn und das mit dem Kopperationspartner BuGa 2019, die dafür sorgen, dass in der Galerie auf der Inselspitze Kultur vom Feinsten geboten wird. Da war der Weg zu uns nicht weit. Das heißt Kurzgeschichten und live Musik von lokalen Bands bestens vereint!

Ort: Inselspitze an der Neckarbrücke / Heilbronn
Kulturbeitrag: Spende!

 

Link-Liste

Dankeschön

Am Montag bekam ich eine Email, die ich getrost als „Fan-Post“ beschreiben kann. Ein Dankeschön für meine Bücher zu kriegen ist noch mal etwas anderes, als eine gute Rezension. Ich finde beides schön, freue mich wie Bolle. Aber Rezensionen sind für Leser, zur Orientierung.

„Ist das Buch was für mich? Wie hat es den anderen gefallen? Deine Empfehlung? – Ja dann guck ich mal rein.“

Eine Mail an mich ist… anders. Nicht öffentlich, nur für meine Augen. Danke, schreibt er. Bittegerne, schreibe ich. Und dann fragt er, ob ich noch mal nach Leotrim zurück kehre, oder ob es das jetzt war. Ich habe ihm geantwortet, und ich schreibe das auch hier hin, weil es wohl Fans der Reihe umtreibt und interessiert. Im kommenden Jahr werde ich ein anderes Projekt verwirklichen. Aber ich habe mir einige Türen offen gelassen – ich kann und werde nach Leotrim zurück kehren. Es gibt noch ein paar Geschichten zu erzählen, und Figuren, die mich interessieren. 

Nun möchte ich euch aber auch die Möglichkeit bieten, falls ihr Wünsche habt mir das zu sagen. Das kann ich berücksichtigen, wenn ich mich wieder an die Arbeit mache… Wer soll auf jeden Fall wieder dabei sein?

 

Reihe Leotrim

Die Reihe komplett

 

Link-Liste:

Facebook: Das Drachenvolk von Leotrim

Lovelybooks Leserunde Drachenfrieden

Leseprobe Drachenfrieden

Leserkanone.de

Projekt Schreibbude im Mai 2017

Das war sie, die erste Schreibbude der get shorties Lesebühne. Mit dabei waren: Ingo Klopfer, Rainer Bauck, Jörg Kaier, Carolin M. Hafen und als Gastautorin: Lotte Römer. Weiter geht´s am 17. Juni 2017

 

Alle fleißig bei der Arbeit!

 

Schreibbuden-Auftrag

 

 

 

In der Stadtbibliothek hat man tolle Bücheraussichten!

 

Aussenansicht

 

Caro bei der Arbeit

 

Das Projekt!

 

Lesung in Spaichingen

Freunde, ich lese am 18. Mai 2017 in Spaichingen in der wunderbaren Buchhandlung Grimms – lesen & genießen. Mein Drachenvolk von Leotrim wird in diesem Neu-Deutsch als „All Age“ bezeichnet, das bedeutet schlicht; Für alle. Also, nimm die Mutti mit, deine Kinder auch. Was sag ich, die beste Freundin und den Opa* vom Nachbarn. (Tipp: Ausgeliehene Opas muss man zurück bringen. Ich weiß wovon ich rede, aber das ist eine ganz andere Geschichte.)
Und wenn wir dann alle zusammen sind, erzähl´ ich eine Geschichte, du trinkst einen Wein. Oder Bier. Von mir aus auch Limo. Was immer du magst, und dann haben wir einen schönen Abend zusammen. Das wird super.

~Caro

© cmh_Märchen für alle

 

*Ich habe mal Opa H. aus R. ausgeliehen. Meine Güte ist der vehement zurück gefordert worden, am Ende des Tages. Da war was los. Ich hätt ihn ja adoptiert, doch er hatte nur Flirten im Sinn. Aber auch das ist eine ganz andere Geschichte.

10 Bücher fürs Verständnis

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Das Bücher-Magazin fragt welche zehn Bücher man dem potenziellen Geliebten empfehlen würde, damit er dich besser versteht.

 

Interessante Frage. Weil, ein Buch dass mich sehr geprägt hat, nicht unbedingt ein Lieblingsbuch ist. Diese Liste unterscheidet sich von meinem Lieblingsbüchern, weil sich Lieblingsbücher wandeln, verändern. Bücher, die mich geprägt haben, weil ich sie als Kind oder Jugendliche gelesen habe, ändern sich nicht. Auf einer Liste mit Lieblingsbüchern wäre, als Beispiel „Auerhaus“ oder „Das ist also mein Leben“ von Stephen Chbosky. Beides habe ich aber mit über 30 gelesen, die prägen nicht mehr so sehr wie „Emil und die Detektive“ der mir als Kind beigebracht hat, Kinder sind, wenn sie zusammen halten, stärker als Erwachsene. Und diese Lektion währt heute noch. Also hier der Versuch, dem Caro-Code auf die Spur zu kommen.
10 Bücher um mich besser zu verstehen:

Harper Lee – Wer die Nachtigall stört
John Irving – Gottes Werk und Teufels Beitrag
J. M. Barrie – Peter Pan
Erich Kästner – Emil und die Detektive
Colleen McCullough – Die Dornenvögel
Helene Hanff – 84. Charing Chross Road
Annie Proulx – Schiffsmeldungen
Peter Shaffer – Equus
John Steinbeck – Jenseits von Eden
Terry Pratchett – Gevatter Tod

So, jetzt du!

Nachbar Einsam

Brummiger alter Mann ändert sein Leben – das klingt ein bisschen nach „Ein Mann namens Ove“, aber ich kann definitiv sagen: Nein, so ist es nicht. Also gleich mal weg mit dieser Assoziation.

Brummiger alter Mann ändert sein Leben. Bernhard ist verwitwet, hat ein schlechtes Verhältnis zu seinem Sohn und lebt irgendwo in der Pampa. Dort hat er Zeit sich über den Nachbarn aufzuregen, der zu viel Frauenbesuch bekommt, zu laut den Rasen mäht, insgesamt ein Leben führt, das Bernhard zuwider ist. Als er sich mit besagtem Nachbarn anlegen will, erleidet Bernhard einen Herzinfarkt. Eben noch in voller Rage braucht er nun Hilfe. Und Dagobert tut etwas, was Bernhard verblüfft: Er hilft ihm – freundlicher und mehr als er müsste.

Als Bernhard aus dem Krankenhaus entlassen wird, ist Dagobert spurlos verschwunden und ich als Leserin bekomme eine Ahnung: Bernhard war früher ein anderer. Nicht gänzlich anders, der Brummbär steckte schon immer in ihm, auch ein wenig Verbitterung. Aber jünger, mit seiner Frau an seiner Seite, war er einer, der anpackt, wenn es sein muss. Und so, aus einem Pflichtbewusstsein heraus, aber eben auch mit der Erinnerung an diesen früheren Kerl begibt er sich auf die Suche.

Die Verwandlung, die Bernhard durchmacht ist kein Zaubertrick, kein Hase aus dem Hut. Ich verfolge die Spurensuche, ahne wohin es gehen soll, verzeihe ihm, dass er nicht gleich zur Polizei geht (was soll die schon tun?) und schmunzle über die Begebenheiten die sich auftun: Zwei Einbrecher stehen sich in Dagoberts Haus gegenüber – aus verschiedenen Gründen und ich weiß nicht, soll ich lachen oder mit entsetzt die Hände ins Gesicht schlagen?

Die Geschichte, die sich zu einer Nazi-Jagd entwickelt und einen Batzen Geld enthält, ist flott erzählt, der Autor erzeugt sprachlich schöne Bilder, entführt in seltsame Situationen und endet in einem spannenden Show-Down. Bernhard wird mir mit jeder Seite sympathischer. Mir gefällt die Ausgangssituation: Ein Rentner, der es noch mal wissen will und an sich und seinem sozialen Umfeld arbeitet. Das klingt jetzt wahrscheinlich nach pädagogisch wertvoll. So meine ich das aber gar nicht. Bernhard handelt zuerst aus diesem Pflichtgefühl heraus, weil er meint, Dagobert etwas für seine Hilfe schuldig zu sein. Aber dann kommt der Abenteurer in ihm zum Vorschein, der es nochmal wissen will. Diese Verwandlung habe ich gern verfolgt, Bernhard hat mich ein paar Mal überrascht. Auf sehr gute Art.

 

 

Eckdaten

Malte Klingenhäger

Taschenbuch: 248 Seiten / 12,99 €

eBook 2,99 €

Verlag: bookshouse

ISBN-10: 9963536700

ISBN-13: 978-996353670

 

Haul im April

 

 

Eigentlich ist es nur ein halber Haul, weil ich „Backfisch Alarm“ gewonnen und nicht gekauft habe. Aber sei´s drum, ich habe zwei neue Bücher auf dem SUB und bin auf beide sehr gespannt. (Liebe Susanne, das Buch aus deiner Verlosung ist gut bei mir angekommen, vielen Dank! Link: Wortgestalten) Jedenfalls. Letzte Woche war Dmitrij Kapitelmann in der Buchhandlung Grimm´s lesen & genießen zu Gast (wie das war, kann man hier nachlesen) und so bin ich überhaupt auf den Autor aufmerksam geworden. Der hat uns Zuhörer den Abend über charmant und sympathisch durch sein Buch geführt. Ich habe das Buch gekauft, natürlich auch signieren lassen – ich finde es schön, nach einem gelungenen Abend ein neues Buch mein Eigen zu nennen, das mich mit Unterschrift, Datum und Ortsangabe immer daran erinnern wird: Ich war dabei. Wenn du jetzt denkst: „Pft, wie blöd ist das denn? Vergisst du das ohne ein Servus im Buch?“ Ja, stimmt. Ich vergesse viel, wenn der Tag lang ist. Daher schreibe ich in meine Bücher und Notizbücher wann und wo ich sie gekauft habe bzw. von wem ich sie geschenkt bekommen habe. In den Notizbüchern steht der Zeitraum drin, von wann bis wann ich es genutzt habe, in meiner Lektüre das Datum, wann ich sie gelesen habe. Überhaupt, ein Buch ist für mich ein Gebrauchsgegenstand. Ich schreibe da viel hinein. Wörter, die ich nicht kenne, streiche ich an, um sie später nachzuschlagen. An den Rand kritzel´ ich dann die Definition. Passagen, die mir gefallen, unterstreiche ich. Wenn mir ein Buch nicht gefällt, markiere ich die Seite, auf der ich abgebrochen habe. Meist sogar mit einer Begründung, warum. Nur Eselsohren mache ich keine in meine Bücher. Ich bin ja mein Banause. 😉

Jedenfalls. Ostern steht vor der Tür, und ich habe schöne, neue Bücher im Haus. Das Wetter soll ja auch gut werden. Also liege ich auf den Balkon, mit Buch, Bleistift und einem Lächeln.

Ach, und das habe ich noch gekauft. Ein Spiel aus meiner Kindheit. Mit den Brüdern habe ich Stunden damit zugebracht, was sage ich: Wochen. Lange Mittage, die in den Abend übergingen und spät wurden. Mein Hotel ist total zerspielt, die Scheine abgegriffen, die Schachtel kaputt. Nun habe ich Shpock ausprobiert und prompt Erfolg gehabt. Ein gebrauchtes Spiel (quasi wie neu), dem man den Vorbesitzer nicht ansieht. Ich werde es zu Ostern verschenken und hoffentlich lange Mittage, die in den Abend übergehen, spielend verbringen.

Und wie gut die Bücher waren, erzähle ich dir dann nach Ostern.

~Caro

 

 

 

Autorenwahnsinn – Tag 31

Tag 31: Ein Ausblick in das Schreibjahr 2017 – was wünschst du dir?

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Im Mai erscheint der dritte Band zu meiner Saga „Das Drachenvolk von Leotrim“. Das ganze ist als Trilogie konzipiert und findet hier seinen Abschluss. Vorerst. Ich habe mir ein paar Türen offen gelassen und möchte gern, nach einer Pause, nach Leotrim zurück kehren. Es gibt einige Figuren, die eine eigene Geschichte, ein eigenes Buch verdienen und ich habe große Lust, über sie zu schreiben. Aber das ist Zukunftsmusik. Wenn ich zurück blicke, und sehe welche Chance mir die O´Connells geboten haben, diese Geschichte zu schreiben und zu veröffentlichen, dann ist das allein schon sehr abgefahren. Nun wünsche ich mir, dass die Leser und Leserinnen, die mit mir diese Reise begonnen haben, zufrieden sein werden mit dem Schluss. Ich wünsche mir Leser, die Norwin und Ambro so sehr mögen wie ich es tue. In zwei Monaten werde ich hier sitzen und drei Bücher in der Hand halten, die ich in drei Jahren geschrieben habe. Dieses Projekt macht mich sehr zufrieden, sehr stolz. Aber, das brauche ich nicht zu verschweigen, es hat mich auch sehr müde gemacht. Schlaflose Nächte, Grübeleien darüber, wie geht es weiter, was jetzt? Leicht war es nicht. Aber leichte Sachen sind es wohl auch nicht wert, dass man ihnen Zeit widmet, hm?

Jedenfalls. Aktuell ist das Manuskript im Lektorat. Es wird erscheinen und seinen Weg gehen. Wenn so ein Text mal veröffentlicht ist, muss man als Autorin loslassen. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, ab dem Tag der Veröffentlichung entzieht es sich meiner Kontrolle und muss allein bestehen, zurecht kommen – da draussen.

Und dann gönne ich mir eine Schreib-Pause. Nicht ganz, die Termine für die get shorties Lesebühne erfordern weiterhin neue Kurzgeschichten von mir. Es geht weiter, mit neuen Lese-Orten und vielen schönen Begegnungen. Nach der Projekt-Schreib-Pause werde ich etwas machen, dass nichts mit Leotrim oder Drachen zu tun hat. Nur um zu sehen, ob ich noch was anderes kann 🙂

Hashtag #ProjektLondon

Aber keine Sorge, ich kann versprechen Band 3 wird nicht der letzte Ausflug nach Leotrim sein. Ein paar Ideen habe ich noch.

C.

 

 

Autorenwahnsinn – Tag 30

Tag 30: Zeig uns den Instagram-Account eines befreundeten Autors – again!

 

Echt jetzt? Schon wieder? Öhm… nö. Ich habe immer noch kein Instagram.

Was machen wir jetzt also, während die Warte-Meldoie von Jeopardy im Hintergrund läuft? Ich empfehle was anderes, genau.

2012 habe ich mal an einer Aktion teilgenommen, die nannte sich „30 Tage übers Schreiben bloggen.“ Wenn du nun selbst Autor*In bist, dann schnapp dir das Stöckchen und mach mit. Ansonsten kannst du einfach mal durch meine Antworten stöbern, ich mach das nämlich auch – was hat sich denn getan, seither?

 

So, und dann habe ich noch das hier für dich.

 

 

 

C.