Veröffentlicht in Buchmomente, Carolin M. Hafen, Leben und all das., London, Roman

Stimmen zum Buch

Als Autorin sollte man Leserinnen bewerten dürfen. Manche sind ja so engagiert die frohe Kunde vom neuen Buch zu verbreiten, schreiben dann noch lange Rezensionen und sind auch sonst ganz zauberhaft… ich möcht‘ ihnen ja eine Deluxe-Leser-Urkunde verleihen. Mit Sternchen und co. 

Jedenfalls. Ich habe hier mal ein paar Links zusammen getragen. Blog-Rezensionen, aber auch andere Plattformen, wo das gute Stück bewertet wurde und/oder zu haben ist. Aktuell ist mein Roman „Kindle Deal des Monats„, und das bedeutet: Günstiger. Falls du also noch Lese-Stoff für Ostern brauchst, oder jemandem noch was Schönes ins Osternest legen willst, dann greif noch schnell zu!

Blog-Rezensionen

Ich wünsche dir frohe Ostern!

Caro

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Veröffentlicht in Carolin M. Hafen, Leben und all das., London, Roman

Autorenselfie London

Roman: From Spring to Winter – London in Love

Meinen Roman „London in Love“ gibt es einen ganzen Monat lang günstiger, weil das gute Stück bei Amazon „Kindle Deal des Monats“ ist. Also falls du noch nicht im Besitz des eBooks bist, dann greif jetzt zu. Ich wünsche „happy reading!“ 🙂

Klappentext:

Ein emotionaler Roman über die Liebe auf den zweiten Blick. Vor der grandiosen Kulisse Londons.

Betrogen. Gelangweilt. Endstation?
Das will London erst einmal sehen und ergreift die Flucht nach vorn. Sie geht für ein Jahr in die Stadt, der sie ihren Vornamen verdankt. Damit kehrt sie sowohl ihrem treulosen Freund als auch der Enge ihrer schwäbischen Heimat den Rücken.
Neue Stadt, neue berufliche Herausforderung – aber doch bitte keinen neuen Mann! Das hat London jedenfalls nicht auf dem Plan. Die Wunden ihrer letzten Beziehung sind noch zu frisch, sie will nicht wieder verletzt werden. Doch als sie nach einem One-Night-Stand gefragt wird, sieht sie darin die Chance, es ihrem Exfreund heimzuzahlen. Wird die Rechnung aufgehen oder zahlt sie am Ende selbst einen zu hohen Preis?

Leseprobe:

Veröffentlicht in Carolin M. Hafen, get shorties Lesebühne, Kurzgeschichte, Leben und all das., Lesungen, Termine

Merlin Nachlese

Merlin; das war der Abend als Nicolai auf Post wartete, Carolin über Sätze ihrer Kindheit nachdachte und Volker seine elektronische Keksdose fragte, welche Frau die Richtige für Ingo wäre. Spolier Alarm: Alle doof, ausser Mutti. 
Joa kreierte das perfekte Salamibrot, das ist nämlich eine Kunst. Ingo betrieb „Parsharing“ und Regine ist da ganz bei Ihnen. Nick is leaving home, Rainer findet, das sei eine komische Geschichte. Musik machte die Band „Leitmotiv“ aus Stuttgart. Also alles normal hier. Weiter geht´s am 06. April in Marbach.

Links:

Leitmot!v

get shorties Lesebühne

Merlin Kulturzentrum

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Wortreich

Das Jahrbuch des Stuttgarter Autorenstammtischs 2019 ist jetzt erhältlich. Und ich bin mit einer Kurzgeschichte (Onkel Willi) darin vertreten. Yay.

  • 12,90€
  • Paperback
  • 284 Seiten
  • ISBN-13: 9783748178088
  • Verlag: Books on Demand
  • Erscheinungsdatum: 25.03.2019
  • Sprache: Deutsch

Ein vernarbter russischer Organhändler in einer finnischen Sauna, zwei versoffene Kneipenbrüder mit Marathonplänen und vieles mehr – 23 Autorinnen und Autoren aus der Region Stuttgart führen in Kurzgeschichten und Gedichten durch (W)ORTREICH.

Gewinne aus Buchverkäufen im Handel kommen dem Verein Trott-war zugute.

Link zu BoD

Lesung zur offiziellen Buchvorstellung: 29. April 2019

19.30 bis 21.30 Uhr, Hospitalhof Stuttgart

Link zur Veranstaltung

Zwölf Autorinnen und elf Autoren aus der Region haben sich für das Projekt zusammengetan. Die Gewinne aus Buchverkäufen über den Handel gehen ohne Abzug als Spende an die Stuttgarter Straßenzeitung Trott-war.

(W)ORTREICH – Jahrbuch des Stuttgarter Autorenstammtischs 2019, herausgegeben von Marc Bensch und Joachim Speidel, BoD,
284 Seiten, 12,90 Euro. ISBN 9783748178088.

Hinter der Anthologie steckt der aus dem Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) heraus geborene Stuttgarter Autorenstammtisch, eine lose Verbindung hiesiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die sich seit 2014 regelmäßig treffen – im Sommer am Feuersee, im Winter im Warmen. Am Stammtisch sitzen etablierte Autoren wie der Waiblinger Oliver Kern, in den vergangenen Jahren Dauergast auf Bestsellerlisten, oder die Schriftstellerin und Dozentin Jutta Weber-Bock, aber auch Neulinge, die an ihrem Erstlingswerk feilen. Unter den Mitgliedern finden sich Traditionalisten und Selfpublisher, Junge und Alterslose, Lyriker und Prosaisten, Fantasten und Realisten, Veröffentlichte und Unveröffentlichte. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Anthologie wider. Die Sammlung an Kurzgeschichten und Gedichten soll zeigen, was die Region literarisch zu bieten hat. Sie soll überraschen und unterhalten.

Stuttgarter Autorenstammtisch in KOOPERATION mit dem Hospitalhof

Es lesen: Oliver Kern, Carolin M. Hafen, Tanja Roth, Rainer Bauck, Jutta Weber-Bock und Wolfgang Haenle. Moderation: Dorothea Böhme.

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TBT – Auf dem Dachboden

#ThrowbackThursday

Kurzgeschichte von Carolin M. Hafen

Auf dem Dachboden

Ich war noch Mal auf dem Dachboden. Abschied nehmen. Wenn ich meinen Freundinnen erzähle, „Ich war auf dem Dachboden“, dann meinen sie immer, ich sei in einem staubflirrenden Albtraum, in dem man nicht aufrecht stehen kann und sich jeden Meter an einer Kiste anstößt. Ich habe ein Talent dafür mich überall zu stoßen, den Zeh am Bettpfosten, die Wade am Couchtisch, den Ellenbogen am Türgriff, den Kopf an Dachschrägen. Sehr gerne klemme ich mir den Finger ein, zwischen Tischplatte und Armlehne meines Schreibtischstuhls. Nicht so auf diesem Dachboden. Meine Oma hat hier gewohnt. Obwohl sie eine komplett eingerichtete Wohnung hier oben hatte, als sie noch lebte, sagte bis zum Schluss „mein kleiner Dachboden“, als würde sich in dem Ausdruck ein magischer Schatz verbergen. Meine Oma glaubte an Magie – sie war auch sonst nicht wie andere Omas. Zumindest nicht wie die Omas meiner Freundinnen.

Sie hatte schlohweißes schulterlanges Haar. Weil ihr das aber zu langweilig war und sie keine von den lila gefärbten Dinosauriern sein wollte, ging sie alle 6 Wochen zum Frisör und ließ sich exakt eine Strähne grün färben. Grün war nämlich ihre Lieblingsfarbe. Weil sie die Farbe Grün so gerne mochte, hatte sie auch kein normales Haustier. Keine Katze, keinen Hund, keinen Wellensittich, keinen Hamster.

Sie hatte eine Landschildkröte namens Berti. Berti war sehr klein, musikalisch und verschmust. Vermutet man jetzt nicht unbedingt, wenn man ihn so sieht. Wenn meine Oma das Radio einschaltete, wurde Berti plötzlich hektisch. Er stemmte seine vier „Stampferfüßle“ gegen den Boden, hob seinen Panzer an und watschelte los. Aufs Radio zu. Das Radio stand im Wohnzimmer auf dem Boden und Berti durfte sich in der Wohnung meiner Oma frei bewegen. Meine Oma hatte keinen Garten und sie wollte nicht, das Berti dick wurde, wenn er nur in seinem Terrarium herum marschierte.

„Wir lassen ihn ein bisschen rennen“, sagte meine Oma zu mir, wenn ich sie besuchen kam. Dann musste ich das Schild „Berti hat frei“ an die Türklinke zum Wohnzimmer hängen, damit auch kein Besuch unachtsam war und versehentlich auf ihn trat.

Es war nicht ungewöhnlich, dass meine Oma aus heiterem Himmel schrie: „Vorsicht, Berti kommt!“

Das Radio stand nämlich deshalb auf dem Boden, damit Berti – wenn ihm die Musik nicht zusagte, mit dem Kopf gegen den Sendersuchlaufknopf stupsen konnte. Meine Oma war der festen Überzeugung, er würde das ganz bewusst machen und er hätte einen sehr ausgewählten Geschmack was Klassik anging. Ich fand, dass meine Oma spinnt, weil Berti auch gern gegen Wände und Möbel lief, und wild mit dem Kopf anstupste, was ihm gerade im Weg war.

Meine Oma hatte eine Schuhschachtel mit Knöpfen darin. Sie liebte diese Knöpfe und verbrachte Stunden damit sie in den Fingern hin und her gleiten zu lassen. Sie hatte auch einige Zaubertricks drauf und holte noch Knöpfe aus meinem Ohr, als ich schon weit über zwanzig war. Ich tat überrascht und sie freute sich. Irgendwann machten die Hände nicht mehr mit. Von da an übernahm Berti das Knöpfe-spielen. Er schob sie mit dem Kopf über den Teppichboden und Oma tat überrascht, wenn sie einen zu ihren Füßen fand, während sie fern sah, und das musste an Zauberei genügen.

Meine Oma ist gestorben. Berti lebt nun bei mir.

Ich war bei einem Antiquitätenhändler – eigentlich um ein paar Dinge zu verkaufen. Ich habe die Schachtel mit den Knöpfen und das alte Radio behalten. Die anderen Möbel, ihre Kleider, viele Bücher, Geschirr und Dinge, die sie selbst nie haben wollte, habe ich weg gegeben oder verkauft. In diesem winzigen, vollgestopften Laden fand ich in einer Kiste mit Knöpfen einen sehr großen – Der Verkäufer versicherte mir, dass es kein Schildplatt sei, sondern Plastik. Er ist leuchtend weiß, mit einem grünen Farbklecks in der Mitte. Der Knopf stammt von einem Clownskostüm und ist im Durchmesser größer als Berti. Ich habe ihm den Knopf geschenkt. Er liegt da drauf, wenn wir gemeinsam Radio hören. Als Erinnerung muss das reichen.

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London-Nachlese

Das war eine sehr tolle Veranstaltung, gestern. Volles Haus, ein leer gekaufter Büchertisch und sehr viel Lob. So macht man Autorinnen glücklich. Die Zuhörer*Innen (es waren auch zwei Männer da!) wurden mitten drin mit Tee-Bowle und selbst gemachten Scones verköstigt, was sehr gut ankam. Ich habe schöne Gespräche geführt, mich wie ein Schneekönig gefreut und über mein Lieblingsthema gesprochen. London.
Ich danke allen, die da waren und mich bestärkt haben, das bedeutet mir viel. Und ich danke Frau Grimm, die mich zu sich eingeladen hat, um mein Buch vorzustellen. Jederzeit und gerne wieder. 🙂

Links-Liste:

Buchhandlung Grimms lesen & genießen

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Scones und Co.

Heute ist die London-in-Love-Lesung in Spaichingen. Ich habe eine Armada Scones gebacken und gleich probiert, ob das auch einen Wert hat, was ich da gemacht habe. Hat es. 🙂 Allerdings, am besten ist dieses Teegebäck frisch aus dem Ofen, wenn es noch dampft.

Und beim nächsten Mal mache ich auch die Clotted Cream selbst. Ich habe nämlich fest gestellt, dass es dafür auch ein Thermomix-Rezept gibt. Jetzt war es mir aber zu kurzfristig. Jedenfalls.

Ich habe meine Textpassagen raus gesucht, ich bin vorbereitet, wir machen es uns heute schön. Ich freu mich drauf. See you later.

Wann: Heute, um 19.30 Uhr

Wo: Grimms lesen & genießen in Spaichingen

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