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Monatsrückblick Juni

Tops und Flops im Juni

Bücher:

  • Mängelexemplar ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Du einsamer, du schöner Wicht ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Ulla Hahn – Liebesgedichte ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Volker Demuth – Bits and Bones; abgebrochen
  • Kurzgeschichten schreiben ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Malen mit Wasserfarben ⭐️⭐️⭐️⭐️

Serien:

  • Big Bang Theory Staffel 11 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Good Omens Staffel 1 ⭐️⭐️⭐️
  • Dead to me Staffel 1 ⭐️⭐️⭐️
  • Nos4A2 Staffel 1 ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • When they see us ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Bonding ⭐️⭐️⭐️
  • Stadtgeschichten ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Dark Staffel Staffel 2 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Absentia Staffel 1 – abgebrochen

Filme

  • The Book of Henry ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Valerian ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Mary Poppins Returns ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Brené Brown ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Spiderman Homecoming ⭐️⭐️⭐️
  • The Osiris Child ⭐️⭐️

Getan

Internetkram

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Erster Versuch: Pouring

Der erste Versuch, zuhause mit Acryl Farbe. Das soll die String-Technik sein. Wie immer gilt, was bei YouTube leicht aussieht, ist zuhause eine wilde Schweinerei. Ans Pouring traue ich mich noch gar nicht, weil ich erst die Mischung Farbe und Medium hin kriegen muss. Auch wenn‘s bescheiden aussieht, mein inneres Kind hatte Spaß. Stay tuned. 😎

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Schreibbude im Mai

Wenn ich „Schreibbude“ sage, muss ich immer an die Peanuts denken. An Lucy, die in ihrer Bude sitzt und auf einem kleinen Schild steht „Doctor is IN“ und Charlie Brown kommt zu ihr, um ihr seinen Kummer zu schildern. Gut, er bekommt selten einen hilfreichen Tipp, aber irgendwas ist ja immer. Dieses Bild habe ich also immer vor Augen. „Writers are IN“.

Am Samstag war es wieder soweit. Unsere Schreibbuden-Saison ist offiziell eröffnet.

Ingo Klopfer guckt nach rechts. Was da wohl ist?

Ingo, Rainer und ich hauten in die Tasten. Irgendwie landen alle Drachen-Anfragen bei mir, aber das ist sehr okay. 😉 Wir haben noch gescherzt, ob es wohl zum regnen kommt oder nicht. Ingo meinte dauernd, dass es nur über Spaichingen, „da hinten, siehst du?“ schifft, aber hier in Stuttgart doch nicht. Als wäre Stuttgart regenbefreit. Ts.

Zwischendurch habe ich mir tatsächlich einen Sonnenbrand geholt, zum Schluss musste ich aber doch mit meiner Silver Reed nach drinnen flüchten. Was tragisch ist, weil unsere… nein, meine Aussichten waren sehr gut: Ein junger Mann vom Shuttle Service (früher sagte man „Rikscha“, heute eben „Fahrrad-Shuttle“) radelte immer sehr attraktiv und in Schritttempo an unserem Tisch vorbei… ich war dezent abgelenkt. Aber ich schwöre, ich habe alle Schreib-Aufträge fertig gekriegt.

Einer meiner Aufträge.

Das Prinzip der Schreibbude müssen wir immer wieder erklären, aber ich mache das auch gern: Die Kundschaft kann sich bei uns Texte wünschen. Je nach dem, wer da ist, eben Gedichte, Limericks, Briefe und Kurzgeschichten. Wir brauchen nur ein paar Stichwörter und eine halbe Stunde Zeit. Dann entsteht an der Schreibmaschine ein neuer Text, ohne Copy & Paste. Jeder Text ist ein Original, ein Unikat. Ohne Durchschlag, mit Tippfehlern, meiner Meinung nach die Schönheit des Umperfekten. Aber persönlich.

Skeptisch in die Sonne blinzeln

Ich schreibe auf einer Silver Reed Schreibmaschine mit lila Farbband. Ich sag’s nur.

Weiter geht’s am 15. Juni. (Achtung, vorher ist noch die Lapidarium Lesung!)

Grüßerei,

Carolin

Link-Liste:

Hashtag-Lexikon

#getshorties #Lesebuehne #Schreibbude #Shortietogo #CMHafen #ShortStory #Typewriter #Schreibmaschine

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Wortreich-Impressionen

Ich bin eine lahme Schnecke. Die Lesung ist auch schon wieder Wochen her und ich komme erst jetzt dazu, dir davon zu erzählen. Mea culpa. Der Stuttgarter Autorenstammtisch, das ist mal ein engagierter Haufen. Meine Güte. Ich kann das beurteilen. Ich war schon in verschiedenen Gruppen. Manchmal stimmt die Chemie, manchmal nicht. Und dann gibt es Zusammenschlüße wie diesen, aus dem dann kreative Projekte hervorgehen UND! die funktionieren. Auch das habe ich schon erlebt: Gemeinsam eine Anthologie basteln und dann die Lektorats-Anmerkungen im Text vergessen und für die Leser mitdrucken. Geilo! Nicht.

Jedenfalls.

Hier waren Profis am Werk. Aus einer Idee wurde ein Projekt, aus einem Autorenstammtisch eine Anthologie. Ich bin sehr froh, ein Teil davon sein zu dürfen. Ich halte mich nicht für einen einsamen Wolf im Elfenbeinturm. (Das Bild des verschrobenen Schriftstellers im Elfenbeinturm halte ich grundsätzlich für falsch und bescheuert, aber das ist eine andere Geschichte.) Meine Sozialkompetenz reicht oft nicht aus für Gruppen. Inzwischen weiß ich, dass ich im Asperger-Spektrum stecke, und alles über drei Personen überfordert mich. Daher bin ich darauf angewiesen, dass es Menschen gibt, wie hier geschehen, die ein Projekt in die Hand nehmen und organisieren. Und ich meine nicht nur Inhalt, Lektorat, Satz und Veranstaltungen dazu, sondern eben auch den menschlichen Aspekt. Zusammenhalt, Zugehörigkeit, Wertschätzung. Ich bewege mich in der Gruppe und empfinde keinen Konkurrenzkampf, sondern ganz klar: Zusammen sind wir stark.

23 Autoren kommen hier zusammen. Das ist mal ne Hausnummer. Kurzgeschichten und Gedichte; das ganze Spektrum, was die Autor*Innen rund um Stuttgart zu bieten haben. Der Erlös des Buches kommt dem Verein trott-war zugute. Und das hier sind die Eindrücke der ersten Lesung und offiziellen Buchvorstellung im Hospitalhof in Stuttgart.

Die Herausgeber des Buches sind Marc Bensch und Joachim Speidel. Dorothea Böhme hat durch den Abend moderiert. Insgesamt 6 Autoren haben ihre Beiträge vorgelesen. (Oliver Kern, Rainer Bauck, Tanja Roth, Wolfgang Haenle, Jutta Weber-Bock und meinereiner.) Die Fotos machten Regine Bott und Wolfgang Haenle. Merci mit Knicks.

Link: (W)ortreich