Veröffentlicht in Buchmomente, Caro und wie sie die Welt sieht, Erlebtes, Filme & Serien, get shorties Lesebühne, Kinder- und Jugendbuch, Leben und all das., Rückschau, Schreibbude

Monatsrückblick Februar 2019

Tops und Flops im Februar

Filme:

  • Handsome Devil ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • The Bridge Teil 2 ⭐️⭐️⭐️
  • Kong: Skull Island ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Bob, der Streuner ⭐️⭐️⭐️⭐️

Serien:

  • Black Earth Rising Staffel 1 ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Titans Staffel 1 – abgebrochen
  • The Conners ⭐️⭐️⭐️
  • The Expanse Staffel 3 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • The Umbrella Academy ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Shameless Staffel 8 ⭐️⭐️⭐️

Bücher:

  • Mascha Kaléko – Mein Lied geht weiter ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Joseph Conrad – Herz der Finsternis ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Ian McEwan – Nussschale (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️
  • Schwarz Weiß Gedichte ⭐️⭐️
  • Die schönsten Gedichte ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Konzepte Nr 37 / 2018 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Musik: in der Dauerschleife

Getan:

  • Solo-Lesung: London in Love (Nachlese)
  • Jumping Kurs. Der Turnverein hat einen Schnupperkurs angeboten und da ich neugierig war, bin ich da hin gegangen. Und was soll ich sagen: Es war sehr toll.
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  • Kleidertauschparty
  • Kinder – und Jugendwochen in Stuttgart


Wir waren neulich im Schreibbuden-Einsatz bei den Kinder- und Jugendbuchwochen in Stuttgart. Ingo hat eine Schreibmaschine mitgebracht, für die Kinder, damit sie das Ding ausprobieren können. Seine „Monika“ ist robust, die hält auch mal aus, wenn man alle Tasten gleichzeitig drückt. Ich wiederum fand es faszinierend, dass sich ein paar der Kinder über eine Stunde mit der Schreibmaschine auseinander gesetzt haben, und viele gute Fragen hatten. 

Warum ist die Tatstatur so angeordnet? 
Wie schnell kann man damit schreiben?
Wo sind die Zahen? 
Was passiert, wenn ich DA drücke? 🙂

Leute, wenn ihr noch so ein altes Ding auf dem Dachboden habt, dann stellt das gute Stück doch ins Kinderzimmer. Erst ist die Mechanik faszinierend, dann die Welt der Buchstaben. Und es ergeben sich tolle Gespräche. Ich habe das gestern sehr genoßen.

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Monatsrückblick Januar 2019

Ich bin ein bisschen spät dran, aber hier sind meine „Tops und Flops im Januar“ und da ich jede Menge Namen nenne, fällt das wohl unter [Werbung]. Na ja.

Filme:

  • Six days ⭐️⭐️⭐️
  • Bone Tomahawk ⭐️
  • El Autor ⭐️
  • I am Michael (OmU) ⭐️
  • Eine dumme und nutzlose Geste ⭐️⭐️⭐️
  • The Drop – Bargeld ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Ein Kind zur Zeit ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • The Ballad of Buster Shruggs ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Hidden Figures ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Das Haus der geheimnisvollen Uhren ⭐️⭐️⭐️
    • Ich habe diese Sorte Film satt. Vermutlich bin ich, ohne es zu merken, aus der Zielgruppe raus gefallen, aber ich habe den Eindruck diese Story so oder so ähnlich schon hundert Mal gesehen zu haben. Zudem ärgert mich die Einfallslosigkeit. Warum muss man bei einem Kinderfilm, auf Biegen und Brechen noch jemanden in eine Nazi-Uniform stecken? Und warum ist das Böse dann immer so etwas übertrieben Häßlich und Totes? Ich will diesen Gedankengang kurz erklären und muss einen Bogen zu Harry Potter schlagen. Voldemort ist für mich abstrakt, das hat nichts mit mir zu tun, oder mit meiner Realität, die ich als Kind wahrgenommen habe. (Kaum zu glauben, aber als Harry Potter erschienen ist, war ich noch Schülerin. Jaja, lang lang ist´s her.) Professor Umbridge dagegen, die verkörpert für mich das Böse. Die ist gemein, die behandelt Harry ungerecht. Sie kann man nach Herzenslust hassen und beschimpfen während man liest oder den Film schaut. Kinder kennen diese Sorte Erwachsenen, damit können sie sich identifizieren. Und wenn dann die Weasley-Zwillinge ihr Feuerwerk im Schloß zünden, und die blöde Umbridge endlich ihren wohlverdienten Arschtritt kriegt, das weckt bei mir Emotion, da lebe ich mit.
    • Ein komischer Typ, wie hier in dem Uhren-Film, der die Welt vernichten will, bleibt konturlos, langweilig, nichtssagend. Das macht nichts mit mir. Ich denke nur, ach schau an, wieder einer, der ohne das ich die Gründe dafür verstehe, die Welt in seiner Gesamtheit zerstören will. (Was macht so ein Bösewicht eigentlich, wenn er es schafft? Hockt der dann ganz allein in seinem Haus und guckt sich alte Filme an, bis er dann einsam stirbt?) Ich verstehe es also nicht. Das seltsame Kind, das eigentlich auch nichts mit der Sache zu tun hat, erkennt dass es seltsam ist, feiert das dann und irgendwie löst sich dann alles in Wohlgefallen auf. Langweilig. Danke auch.

 Serien:

  • Luther Staffel 3 & 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Der Gefangene ⭐️⭐️⭐️
  • Salvation – abgebrochen
  • Aufräumen mit Marie Kondo ⭐️⭐️⭐️
  • Sex Education ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
    • Ich mag Asa Butterfield sehr, und ich muss alles gucken, was der Bub so macht. Die Serie hier hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich es total abgedreht und übertrieben fand. Also wäre ich 16 Jahre alt und hätte nach dieser Serie den Eindruck alle meine Altersgenossen haben schon derartig abgeklärte Sex-Probleme, ich wäre ja sehr verstört. 😉
  • Maniac – abgebrochen
  • The Crown Staffel 1 & 2 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
    • Boah, Philip, dieses nörgelnde Kleinkind und die Männer, mit ihren fragilen Egos, die gehätschelt werden müssen. Meine Güte. Das ist ein Leben, unterworfen von vielen Regeln. Starren, alten Regeln. Ich bin selbst überrascht wie sehr mich die Serie gefesselt hat. Als Königin hat die Frau ja ständig Angst, dass die Monarchie zusammen brechen könnte. Es ist ein unfreies Leben, von anderen angezogen werden, nichts sagen oder meinen dürfen, nichts zu tun, nur Termine und Pflichten. Krass. Ich warte sehnsüchtig auf die nächste Staffel.
  • Star Trek Discovery Staffel 2 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
    • Für mich ist die Serie Pflichtprogramm, als alter Treckie. Live long and prosper. 🖖

Gelesen

  • Die Geschichte der Bienen (Hörbuch gelesen von Bibiana Beglau, Markus Fennert und Thomas M. Meinhardt) ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Emily Dickinson – Gedichte ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Mittagsstunde (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
    • Eine Geschichte über das Vergehen von Zeit. Nicht die Figuren sind die Hauptprotagonisten dieser Geschichte, sondern das Dorf selbst: Brinkebüll. Ich mag die Art, wie Dorte Hansen erzählt. Und ich mag die Art wie Hannelore Hoger liest. Sie klingt dabei wie ein betrunkener Matrose, der mir in einer verratzten Dorfkneipe eine Geschichte erzählt. Sie brummelt und nuschelt, sie schnackt, es ist ein Fest. Ich habe mich auf dem Sofa in eine Decke gewickelt, das Licht ausgemacht und bin eingetaucht in diese Stimme, in dieses Dorf. Verschwunden, quasi in der Mittagsstunde. Seit vielen Jahren schon mag ich Geschichten wie diese: Ein ganzes Leben. Im Dorfgeschehen ist es nur ein kleiner Ausschnitt. Aber für mich als Zuhörerin, meine ich Großvater Sönke wirklich zu kennen, von der Wiege bis zu seinem Tod. Dorte Hansen legt die Geschichte zusammen, wie ein Puzzle, vom Rand nach innen. Ich verstehe irgendwann die Zusammenhänge, erkenne die Lebenslügen. Da sie aber alle Figuren gleichwertig beschreibt, mit Kanten, Ecken und schwarzen Flecken, ganz ohne zu urteilen und mir aufzudrängen „Dieser ist ein Guter, jene eine böse Frau“, kann ich alle gleich mögen. Jedem auf Socken nachschleichen. Hier steckt so viel Charakter drin, so viel Menschlichkeit, man wird ja fast zum Philanthrop. 😉

Getan

Ich war im Kino (Der Junge muss an die frische Luft – ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️) und ich war in einem neuen Sportkurs, weil es mir zum Joggen aktuell zu kalt ist: Jumping.

Auf dem Trampolin hüpfen ist anstrengend, macht aber irre viel Spaß. Ich mag es, wenn die Musik in der Magengegend wummert. Unsere Kurs-Leiterin hat einen Musikgeschmack, den ich teile. Ich fühle mich augenblicklich wieder wie ein Teenager. Und dann stampfen wir den Frust einer ganzen Woche in das Trampolin hinein, es ist großartig. Kann ich jedem empfehlen, der Spaß daran hat sich so zu verausgaben.

Gehört, in der Dauerschleife

Gespielt

  • Rayman Adventures. Immer noch und mit Begeisterung.

#BulletJournalMonthlyLog

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Monatsrückblick Dezember 2018

Tops und Flops im Dezember

[Achtung, ganz viel unbezahlte Werbung. Hui.]

Ich war krank. Zwei Wochen lag ich danieder mit einer fiesen, fiesen Nebenhöhlen-Entzündung, das war nicht schön. Dadurch hatte ich viiiel Zeit für Netflix. Und da das Buch fertig ist und ich auch keinen Text für die get shorties liefern musste, hatte ich endlich auch mal wieder Zeit zu lesen. Ich lese nämlich keine belletristischen Bücher, wenn ich an einem Manuskript arbeite. Da vermischen sich die Geschehnisse, unabsichtlich. Hier ist also meine lange Liste der Tops und Flops des letzten Monats.

Gelesen:

  • Mascha Kaléko – Sei klug und halte dich an Wunder
  • Andreas Rieck – Nimms leicht. In 3 Schritten zu mehr Gelassenheit
  • Ryder Carroll – Bullet Journal Methode

Serien

  • Mad Men Staffel 7

Ich liebe Mad Men. Das ist eine der wenigen Serien, die mich nun seit Jahren gefesselt und begeistert hat. Mir war nicht klar, dass ich in der letzten Staffel stecke. Irgendwie dachte ich, da kommt noch eine Staffel und ich habe noch Zeit für den Abschied. Dann lief der Abspann, mir wurde mein Irrtum klar und einen Moment war ich wie gelähmt. Das Ende ist gut, es ist hübsch, da gibt es andere, ekelhaftere Abschiede. Don und die anderen haben mich sanft entlassen. Nun schlage ich mich mit einer kleinen Verliebtheit herum. ❤ Jay R. Ferguson ist ein unheimlich attrakiver Typ – ich fand es sehr toll, ihn in „The Conners“ promt wieder zu sehen.

Die Serie Mad Men, dass muss ich aber ganz klar sagen, habe ich nicht (nur) wegen Jon Hamm gesehen, sondern sondern wegen Elisabeth Moss. Großartige Schauspielerin, ich mag die sehr. Dank Mad Men habe ich Kiernan Shipka entdeckt. Sie war der einzige Grund, warum ich der Serie „The Chilling Adventures of Sabrina“ eine zweite Chance gegeben habe. Die erste Folge hat mich nämlich sehr schockiert. Ich bin mit Sabrina, der zauberhaften Hexe aufgewachsen, das war rosa Weichspüler. Kann ja keiner ahnen, dass die Serie von damals auf einer Graphic Novel basieren soll, die so gar nicht weich gespült ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Mad Men ist und bleibt eine meiner Lieblingsserien, und ich werde mir, vielleicht erst in ein paar Jahren, noch mal alle Folgen ansehen. Sabrina habe ich eine zweite Chance gegeben und es nicht bereut.

  • La Mante (Mies. Abstrus, konstruiert, unlogisch)
  • London Spy (Na ja. Abstrus, konstruiert, unlogisch.)
  • The Conners (Vintage. 🙂 Das gucke ich, weil ich mit Roseanne aufgewachsen bin. Das ist also Neugier und Gewohnheit. Kann man gut gucken)
  • Deep Water (OmU)
  • Travelers Staffel 3 (I have a crush on Patrick Gilmore. ❤ )
  • Fuller House Staffel 4 (Meine Güte, ist das rosafarbener Unsinn. Ich weiß nicht, ob ich es deswegen oder trotzdem gucke)
  • Retribution – abgebrochen
  • The Chilling Adventures of Sabrina 
  • The Sinner Staffel 2

Filme

  • Sing (Gute Laune Film)
  • Loving Vincent (unglaublich toll. Perle*)
  • Wochenende mit Dad
  • Wind River
  • Sully (Spannend!)
  • Schloss aus Glas
  • Nocturnal Animals
  • Passengers
  • Interstellar
  • Die Weihnachtskarte (Weihnachtskitsch)
  • Bridge of Spies
  • Die Poesie des Unendlichen
  • Die göttliche Ordnung
  • Der Buchladen der Florence Green

Ganz grundsätzlich fällt mir auf, dass meine Watchlist bei Netflix von Gewalt und Düsternis beherrscht wird. Ich weiß nicht genau, warum das so ist, aber ich tue mich schwer, wirklich das zu finden, was ich suche. Es ist nämlich so. Abends setze ich mich aufs Sofa, müde, nach einem langen Tag und dann würde ich gerne was Nettes zum abschalten anschauen. So was wie „Sing“. Das macht gute Laune, man muss nicht allzuviel dabei denken, und am Schluss ist niemand tot. In meiner Watchlist sind aber fast nur Filme und Serien, in denen sehr viel gemordet wird. Krimis, Thriller, Psycho-Scheiße. Und das habe ich satt. Wenn du mir jetzt also ein paar Empfehlungen hättest, wäre ich dir sehr dankbar. Zuviel Kitsch ertrage ich nicht. Ich mochte „Fuller House“, was schon sehr grenzwertig ist in Sachen übertriebener, unrealistischer Kitsch. Ich mochte „Anne with an E“ sehr.

Gilmore Girls, Friends, und Sachen wie Mad Men.

Gibt Netflix in der Richtung noch mehr her? Ich schaue meine Empfehlungen an, stöbere in den Neuerscheinungen. Und meine Mord & Totschlag Liste wächst und wächst. „Call the Midwife – Ruf des Lebens“ war großartig, genau in der Mitte. Nicht zu viel Kitsch, nicht zu viel Tragik.
Und jetzt du. Hm?

Musik

  • Starry starry night – Lianne La Havas

Apps, immer noch:

  • Rayman Adventures

Getan

  • Theater: Jahre später, gleiche Zeit
  • ChocolArt Tübingen

#BulletJournalMonthlyLog

Veröffentlicht in Damian Lewis, Filme & Serien, Leben und all das.

Bill – The Movie

Bill – Was für ein Theater

Ich habe dieses kleine Filmchen gekauft – auf DVD. Voll old school. Meine Güte. Das passiert mir auch nur noch selten, dass eine DVD bei mir einzieht. Und warum das Ganze? Aus dem denkbar einfachsten Grund: Damian Lewis spielt mit. Und angekündigt wird das Spektakel mit der Superlative: „Der lustigste Film des Jahres.“ Puh, da habe ich schon keine Lust mehr. Warum schreibt man sowas vorne drauf? Das kann ja nur zu Enttäuschungen führen. Und jetzt kommt die Überraschung: Es ist IMAO nicht der lustigste Film des Jahres. Es kann aber auch an mir liegen… Ich bin kein ausgemachter Monty Python Fan. Sorry. Da schmunzle ich schon mal, aber wirklich Bauchweh vor Lachen kriege ich nicht. Jedenfalls. Damian Lewis spielt mit. Und Helen McCroy als Queen Elisabeth (was zugegebener Maßen SEHR lustig ist). Und dann sind da noch ein paar sehr hübsche Einfälle und absurde Gags drin, das kann man schon angucken. Am Sonntagmittag. Wenn es grad regnet und das Internet kaputt ist. Als echter Fan muss man da wohl durch. Das Beste war noch das Extra mit Infos über Shakespeare. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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