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Nachlese Winterbach April 2019

Letzten Samstag veranstalteten wir mal wieder eine Laufsteg-Lesung im Modehaus Peter Hahn in Winterbach. Musik machte „Les braves Cons“. Hier in Winterbach waren wir zuletzt 2014, das ist schon eine Weile her. Wir haben schon einige Peter-Hahn-Lesungen gemacht, allerdings bisher in Stuttgart. Dieses Jahr stehen noch weitere Termine an, in Freiburg und Wiesbaden. Ich glaub, die mögen unser Konzept. 😉

Wir stellten unser Tischchen und die Herzlampe zwischen Handtaschen, Bademoden und Jump-Suits auf und lasen… Texte die halbwegs was mit Mode zu tun haben. Kann, muss aber nicht. Das Publikum hat auch an skurilen Situationen Spaß, die nichts mit Shoppen und Umkleide-Kabienen-Dramen zu tun haben. Wir haben da einiges in petto.

Unsere Veranstaltungen beginnen sonst um 20 Uhr. Das bedeutet, bis die letzte Zugabe der Band verklungen ist, ich mich verabschiedet und heim gefahren bin, bis ich zufrieden in meinem Bettchen liege, kann es schon mal 01.00 Uhr Nachts werden. Die Peter-Hahn-Lesung fing schon um 18 Uhr an, die Leute standen noch vor dem offiziellen Einlaß vor der Tür und warteten bei Nieselregen wie sehr treue Groupies auf den Einlaß. Meine Güte, ist das toll.

Ich stand da mitten im Pulk der Wartenden und grinste vor mich hin. Als die Türen aufgingen, durfte noch eingekauft werden, es gab eine Weinverkostung und lecker Häppchen. Alles wunderbar organisiert und sehr einladend. Ich futterte mich also durchs Programm, plauderte hier und da, freute mich über die gute Stimmung. Ingo war sehr nervös. Er ist immer angespannt vor und während einer Veranstaltung, er trägt die Verantwortung, das ist wohl normal. Aber diesmal war er nervöser als sonst. Klappt alles, funktioniert die Technik? Haben die Besucher*Innen Spaß an unseren Texten? Wenn er in diesem Modus ist, spricht man ihn besser nicht an. 😉 Die Veranstaltung war schon im Vorfeld ausverkauft, was mich enorm freut.

Wir haben dann unser Programm durchgezogen. Ich steh gern etwas seitlich vom Publikum, wenn die anderen dran sind, und horche, ob die Zuhörer*Innen auch Spaß haben. Lachen sie an den richtigen Stellen? Yes, they do. Da wurde viel gelacht, ich war erleichtert. Ingo irgendwann auch.

Am Schluss war ich um 22.30 Uhr zuhause, kam zu einer christlichen Zeit ins Bett und dachte noch selig: „Ich brauch mehr solcher Veranstaltungen. Jetzt bin wohl in dem Alter dafür.“

Huch, wann ist das denn passiert? 🙂


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Nachlese Marbach April 2019

Noch eine Nachlese. Wir waren im Café Provinz in Marbach. Diese Örtlichkeit unterscheidet sich, meiner Meinung nach, auch von anderen Veranstaltungsorten, weil es hier intimer zu geht. Aus Platzmangel. 🙂 Ich weiß nicht genau woran das liegt, aber in einer Bücherei herrscht eine andere Atmosphäre als in einem Café. Nicht schlechter, nicht besser, nur anders. In den Büchereien, in denen wir lesen, werden auch Getränke und Knabberzeug gereicht, die Leute kennen sich und doch – in Marbach könnte ich den Leuten wohl auf den Schoß sitzen, es wäre ok. Nicht, dass ich das Bedürnis dazu hätte. 🙂 Ich sage für gewöhnlich „Hallöli“ und wenn die Zuneigung sehr groß ist, nicke ich noch dazu. Das reicht mir an Kontakt. Es ist wohl wie mit der Palmolive-Werbung. Ich will das gar nicht machen, aber es ist gut zu wissen, dass ich es könnte.

Ich habe „Wir schaffen das“ gelesen, mein bisher persönlichster Text. Nicht weil er wahr wäre, sondern weil ich es gerne so gehabt hätte… klingt jetzt kryptisch, hm? In meinen Texten steckt oft Wunschdenken, eine Art wie ich die Welt gern hätte. Das ist das Schöne am Schreiben. Schreiben ist Lügen mit Erlaubnis. Ich kann mir die Dinge so zurecht legen wie ich sie gerne hätte. In Texten geht das, im Leben… nur Manchmal. Deshalb mag ich wohl auch Feel-Good-Geschichten, die einem das Gefühl vermitteln, wie die Welt sein könnte. Aber das ist ein anderes Thema.

To make a long story short: Schee war´s.

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Nachlese Merlin März 2019

Zur Zeit kommen bei mir viele Dinge zu kurz. Der Terminkalender ist vollgeballert mit Terminen, was schön ist, gleichzeitig aber auch anstrengend. Ich liebe es mit der get shorties Lesebühne auf Tour zu sein. Wir als Gruppe „klicken“ gut zusammen, wir ergänzen uns. Jede*r hat seinen eigenen Ton, am Schluss ist so ein Abend abwechslungsreich und für gewöhnlich gehe ich lächelnd heim. Allerdings muss ich auch regelmäßig einen neuen Text parat haben. Mit Druck kann ich gut umgehen, ich funktioniere mit einem Abgabe-Termin besser als ohne. Es kommt wirklich nicht oft vor, dass ich einen Termin mal nicht einhalten kann. Die letzte Merlin-Lesung war so eine Ausnahme. Das ist nicht schlimm. Ich habe einen dicken Ordner mit get-shorties-Texten drin, da kann ich aus dem Fundus schöpfen, immerhin schon fast zehn Jahre. Im Mai 2010 bin ich dazu gestoßen, ich kann selber kaum fassen was seither alles passiert ist. Wenn so viel los ist wie jetzt, dann muss ich mich zwingen auch mal inne zu halten, Luft zu holen und zu denken: Danke. Meine Güte, vielen Dank für dieses Abenteuer. Das Merlin ist für mich was besonders, weil ich mit dieser Örtlichkeit lange gehadert habe. Hier war ich, damals Anno LeckmichamArschistdaslangeher, aufgeregter als in Marbach oder Göppingen, oder sonstwo. Hier hab ich mir auch größere Schnitzer geleistet, diese Bühne musste ich mir richtig erarbeiten. Und jetzt? Ich will nicht sagen, dass so ein Abend mit Autopilot läuft, das wäre anmaßend. Aufgeregt bin ich immer noch. Sagen wir so: Ich genieße es mehr, als dass ich schwitze. 😉

Yeah.

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Merlin Nachlese

Merlin; das war der Abend als Nicolai auf Post wartete, Carolin über Sätze ihrer Kindheit nachdachte und Volker seine elektronische Keksdose fragte, welche Frau die Richtige für Ingo wäre. Spolier Alarm: Alle doof, ausser Mutti. 
Joa kreierte das perfekte Salamibrot, das ist nämlich eine Kunst. Ingo betrieb „Parsharing“ und Regine ist da ganz bei Ihnen. Nick is leaving home, Rainer findet, das sei eine komische Geschichte. Musik machte die Band „Leitmotiv“ aus Stuttgart. Also alles normal hier. Weiter geht´s am 06. April in Marbach.

Links:

Leitmot!v

get shorties Lesebühne

Merlin Kulturzentrum

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Göppingen im März 2019

Göppingen, dass war der Abend als Rainer sich mit einer Ampel anlegte und feststellte: Der erste Marathon ist immer der Schwerste. Carolin wollte nicht ins Dschungelcamp, das ist unromantisch. Bücher sind sexy! Ingo tauscht seine Partnerinnen bei ParSharing und kein Satz aus der Kindheit kann da helfen. Nicht ärgern, nur wundern. Volker dagegen schürt die Gerüchteküche. Er hat nämlich gar kein ADHS. 
Also alles normal hier. Weiter geht´s am 22. März in Erdmannhausen.

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Monatsrückblick Februar 2019

Tops und Flops im Februar

Filme:

  • Handsome Devil ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • The Bridge Teil 2 ⭐️⭐️⭐️
  • Kong: Skull Island ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Bob, der Streuner ⭐️⭐️⭐️⭐️

Serien:

  • Black Earth Rising Staffel 1 ⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Titans Staffel 1 – abgebrochen
  • The Conners ⭐️⭐️⭐️
  • The Expanse Staffel 3 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • The Umbrella Academy ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Shameless Staffel 8 ⭐️⭐️⭐️

Bücher:

  • Mascha Kaléko – Mein Lied geht weiter ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Joseph Conrad – Herz der Finsternis ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Ian McEwan – Nussschale (Hörbuch) ⭐️⭐️⭐️
  • Schwarz Weiß Gedichte ⭐️⭐️
  • Die schönsten Gedichte ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
  • Konzepte Nr 37 / 2018 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Musik: in der Dauerschleife

Getan:

  • Solo-Lesung: London in Love (Nachlese)
  • Jumping Kurs. Der Turnverein hat einen Schnupperkurs angeboten und da ich neugierig war, bin ich da hin gegangen. Und was soll ich sagen: Es war sehr toll.
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  • Kleidertauschparty
  • Kinder – und Jugendwochen in Stuttgart


Wir waren neulich im Schreibbuden-Einsatz bei den Kinder- und Jugendbuchwochen in Stuttgart. Ingo hat eine Schreibmaschine mitgebracht, für die Kinder, damit sie das Ding ausprobieren können. Seine „Monika“ ist robust, die hält auch mal aus, wenn man alle Tasten gleichzeitig drückt. Ich wiederum fand es faszinierend, dass sich ein paar der Kinder über eine Stunde mit der Schreibmaschine auseinander gesetzt haben, und viele gute Fragen hatten. 

Warum ist die Tatstatur so angeordnet? 
Wie schnell kann man damit schreiben?
Wo sind die Zahen? 
Was passiert, wenn ich DA drücke? 🙂

Leute, wenn ihr noch so ein altes Ding auf dem Dachboden habt, dann stellt das gute Stück doch ins Kinderzimmer. Erst ist die Mechanik faszinierend, dann die Welt der Buchstaben. Und es ergeben sich tolle Gespräche. Ich habe das gestern sehr genoßen.

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Heimspiel im Merlin

Merlin Kulturzentrum, Stuttgart

Volles Haus im Merlin. Das war der Abend, an dem Nicolai Köppel für den grippegeplagten Ingo Klopfer eingesprungen ist und Matthias Weiss am Klavier über gelikte Meinungen philosphiert hat. Immer diese Anglizismen. Ts. Dem entfolgen wir gleich 😉
Carolin M. Hafen wollte nicht ins Dschungelcamp, Rainer Bauck herzte den langweiligen Ulf, Volker Schwarz schürt Gerüchte über seinen Tod und Nicolai Köppel findet, das Mars Mandel Weiß scheiße schmeckt. Aber das reichte noch nicht. Dorothea Böhme sagte, Sport sei Mord, Karin hört aber nur richtig zu, wenn eine Frau ihrem Mann den Penis abschneidet. Aber Regine Bott weiß: Menschen sind doof. Also alles wie immer.

Weiter geht´s am 09. Februar in Marbach.