Kinder- und Jugendbuch, Literatur, Rezensionen

Polly and the Puffin 2

 

Neil ist zu Besuch. Und es zieht ein Sturm auf. Polly macht sich Sorgen. Beim letzten Sturm hat sich Neil verletzt. Und sie wartet sehnsüchtig darauf, dass ihr Vater zurück kehrt. Der ist nämlich Fischer.

Puffins haben Federn, denen macht Regen nichts aus. Aber wie ist das mit Vätern auf hoher See? Neil verschwindet plötzlich und Polly ist ganz nervös und aufgeregt. Warten auf Puffins und Daddys ist schrecklich. Selbst ihre Mutter wird nervös. Polly spielt, um sich abzulenken, mit dem „Wrong Puffin“, der ist aus Plüsch. Mit dem kann man aber gar nichts anfangen. Der isst keine Cornflakes mit Thunfisch, kämpft auch nicht gegen die böse Quietsche-Ente im Waschzuber und tanzt auch nicht zu Pollys Lieblingslied. Unnützer Kerl. 

Natürlich geht der Sturm vobei, Neil taucht wieder auf und der Vater auch. 

Das Buch läd´ zum mitmachen ein; dieses Mal gibt es Infos zum Thema Leuchttürme. Dazu eine Anleitung wie man einen essbaren Leuchtturm backen kann und Tipps um einen Puffin aus Knete zu formen. Und Vorlagen von Polly und Neil, zum selber ausmalen. Süß! Die Illustrationen beschränken sich nämlich auf schwarz, grau und rot. Kein knalliges rot, sondern Puffin-Füße-Rot. Neil taucht nämlich immer in roten Großbuchstaben auf, damit jeder versteht NEIL IST DA! 

 

***

 

Mein innerer Monk mault, weil es den dritten Band nicht als eBuch gibt. Das bedeutet, ich müsste „A new friend“ als Print kaufen. Nun macht mich die Vorstellung aber ganz traurig, dass Taschenbuch gelesen ins Regal zu stellen, so ganz allein ohne die Buch Geschwister 1, 2 und 4.

Das wiederum bedeutet, ich muss die ganze Reihe als Taschenbuch kaufen, damit alles seine Ordnung hat. Aber mein geiziges Schwabenherz motzt; Du hast doch schon die eBooks gekauft. Aber hey, der Trend geht zum Zweitbuch, oder? 

Jedenfalls. Ich lese ja immer wieder diese Horror-Jammer-Beiträge „Dem Buchhandel rennen die Leser weg“. Drölfzigttausend Prozent weniger Käufe und so weiter. Hey, an mir liegt das nicht. Alles, was ich mag, besitze ich am Schluß gedruckt, gesprochen und digital. 

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Literatur, Roman

Erster Eindruck: The Shelter

 

Klappentext:

Nichts ist, wie es scheint.

Großbritannien in naher Zukunft: Ehemals ausgerottete Krankheiten haben die Bevölkerung befallen. Um die Epidemie einzudämmen, wurde außerhalb Londons eine riesige Kuppel gebaut, in die alle Kranken geschafft und sich selbst überlassen werden. Der Name der Sperrzone: Habitat Miseria.

In diesem Chaos versucht Rick, ein normales Leben zu führen – was gar nicht so einfach ist, denn auch seine Freundin wurde in die Kuppel gebracht. Aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Rick wird, obwohl er keine Symptome einer Krankheit zeigt, festgenommen und nach Miseria verschleppt. Aber was er dort vorfindet, entspricht nicht im Geringsten dem Bild, das die Außenwelt vom Innern der Kuppel hat. Was wird hier wirklich gespielt? Die Jagd nach der Wahrheit beginnt …

Ein actionreicher Science-Fiction-Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann!

 


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition, 271 Seiten
  • Verlag: beBEYOND by Bastei Entertainment (2018)
  • Sprache: Deutsch
Kinder- und Jugendbuch, Literatur, Rezensionen

Polly and the Puffin

 

  • Polly and the Puffin (Teil 1 von 4)
  • Autorin: Jenny Colgan
  • Illustrator: Thomas Docherty
  • eBook
  • Sprache: Englisch
  • Empfohlenes Lese-Alter 5 bis 7 Jahre
  • ISBN-13: 978-0349131900
  • 96 Seiten

 

Puffins; Papageientaucher brüten in Erdhölen an und auf Klippen im nördlichen Atlantik sowie im westlichen Nordpolarmeer.

Polly lebt mit ihrer Familie in der Nähe eines Leuchturms. Während eines Sturms verletzt sich ein kleiner Puffling seinen Flügel. Polly nimmt ihn in Obhut und pflegt ihn gesund. Der kleine Kerl bekommt den Namen Neil. Polly muss nun herausfinden, was er frisst (Alles), wie sie ihn gesund pflegen kann (ab zum Tierarzt) und was passiert, wenn ein Wildtier wieder gesund ist (loslassen üben) Das Ganze ist sehr klar und schlicht illustriert, was mich sehr anspricht. Die Zeichnungen von Neil, wie er das Haus auf den Kopf stellt oder das erste Mal wieder fliegt, sind herzallerliebst.

Die Geschichte erklärt sich durch die Bilder selbst, das bedeutet, das Buch ist für Lese- sowie für Englisch-Anfänger bestens geeignet. Und für Fortgeschrittene sowieso, wenn man Papageientaucher großartig findet, so wie ich.

Am Schluss gibt es noch verschiedene Rezepte zum nachkochen (Pollys Lieblingsspeise sowie „Muffins“ für Puffins), dazu ein paar Puffin-Witze, eine Bastelanleitung und Mal-Tipps.

Ein rundum schönes Buch.

 

Leben und all das., Literatur, Schreibübung, Short Short Story, Termine

Schreibbuden-Nachlese

Schreibbude Collage von Regine
© Foto: Regine Bott

Am Samstag waren wir wieder im Schreibbuden-Einsazt, direkt vor der Stadtbibliothek Stuttgart. Mit dabei waren Regine Bott, Dorothea Böhme, Rainer Bauck und ich. Bei Facebook fragte jemand, warum wir auf Schreibmaschinen schreiben, statt Laptop und iPad zu nutzen. Von dem Aufwand die Texte dann auszudrucken oder gar per Mail zu verschicken (OGottogott DSGVO!!) fange ich jetzt gar nicht an. Meine Antwort lautete:

Weil wir es können.
Es geht darum, das Handwerk sichtbar zu machen. Raus aus dem Elfenbeinturm rein in die Menge. Ohne TippEx, ohne Durchschlag, ohne Copy & Paste. Jeder Text ist einzigartig.

Caro und wie sie die Welt sieht, Leben und all das., Lesungen, Literatur, Termine

Im Blauen Haus

Nick an der Gitarre

 

So sieht das aus, wenn wir im Blauen Haus in Böblingen zu Gast sind. Schön war´s! Wirklich. Ich dachte ja, bei dem Sauwetter kommt keiner, weil es zuhause auf dem Sofa, mit der Kuscheldecke über den Beinen, Netflix an und der Katze auf dem Schoß, schöner wär. Solche Dinge denke ich eben von Menschen, die eine Katze haben… ich armes Ding habe ja keine. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich muss mir die Haustiere anderer Leute ausleihen, so geschehen am Sonntag. Der kleine Hund vom großen Bruder ist ein sogenannter Hütehund. Den muss man hüten, während Herrchen und Frauchen unterwegs sind. Er hat die Tür angewimmert, dann hat er sich an mich gekuschelt, ich habe zurück gekuschelt und er hat aufgepasst, dass ich das mit dem Chillen und Lesen auf dem Sofa richtig mache. Er dachte, er passt auf mich auf und ich dachte, ich passe auf ihn auf und so kommt das wohl, dass Menschen mit Tieren daheim auf dem Sofa sitzen, statt das Haus zu verlassen. Aber ich schweife ab.

Im Blauen Haus waren dann alle da, die Haustiere bleiben daheim, schön war es bei uns trotzdem, vielleicht nicht ganz so kuschelig. Aber lustig, und das ist auch wichtig. Nicolai Köppel hat uns den Barden gemacht, Dorothea Böhme erzählte vom Oktoberfest und mit was für Hurensöhnen sie es so zu tun hat. Ingo Klopfer ist nun ein bärtiger Bär, aber immer noch Single. Und davon erzählt er in seinen Geschichten. Suche, denn du wirst nichts finden. Rainer Bauck meint, er kann Richtig tanzen, aber das bezweifle ich. Und ich? Ich habe eine Visitenkarte in die Hand gedrückt bekommen – das passiert eben, wenn ich mich oute: Ich bin keine Shopping Queen, holt mich hier raus. Die gute Frau im Publikum meinte, sie könne mir beim nächsten Klamotten-Kauf beratend zur Seite stehen. Ich habe sehr gelacht. Sie weiß nämlich nicht, dass ich eine heruntergekommene Heubergerin bin und mir gar nicht zu helfen ist. Schlimm.

Weiter gehts am Samstag. Wir Jungs und Mädels der get shortes Lesebühne sind, in voller Besetzung, in Marbach. Wir rocken das Café Provinz. Das wird super.

~Caro

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