Veröffentlicht in Carolin M. Hafen, Kurzgeschichte, Leben und all das., Lesungen, Literatur, Termine, Veröffentlichung

Wortreich

Das Jahrbuch des Stuttgarter Autorenstammtischs 2019 ist jetzt erhältlich. Und ich bin mit einer Kurzgeschichte (Onkel Willi) darin vertreten. Yay.

  • 12,90€
  • Paperback
  • 284 Seiten
  • ISBN-13: 9783748178088
  • Verlag: Books on Demand
  • Erscheinungsdatum: 25.03.2019
  • Sprache: Deutsch

Ein vernarbter russischer Organhändler in einer finnischen Sauna, zwei versoffene Kneipenbrüder mit Marathonplänen und vieles mehr – 23 Autorinnen und Autoren aus der Region Stuttgart führen in Kurzgeschichten und Gedichten durch (W)ORTREICH.

Gewinne aus Buchverkäufen im Handel kommen dem Verein Trott-war zugute.

Link zu BoD

Lesung zur offiziellen Buchvorstellung: 29. April 2019

19.30 bis 21.30 Uhr, Hospitalhof Stuttgart

Link zur Veranstaltung

Zwölf Autorinnen und elf Autoren aus der Region haben sich für das Projekt zusammengetan. Die Gewinne aus Buchverkäufen über den Handel gehen ohne Abzug als Spende an die Stuttgarter Straßenzeitung Trott-war.

(W)ORTREICH – Jahrbuch des Stuttgarter Autorenstammtischs 2019, herausgegeben von Marc Bensch und Joachim Speidel, BoD,
284 Seiten, 12,90 Euro. ISBN 9783748178088.

Hinter der Anthologie steckt der aus dem Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) heraus geborene Stuttgarter Autorenstammtisch, eine lose Verbindung hiesiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die sich seit 2014 regelmäßig treffen – im Sommer am Feuersee, im Winter im Warmen. Am Stammtisch sitzen etablierte Autoren wie der Waiblinger Oliver Kern, in den vergangenen Jahren Dauergast auf Bestsellerlisten, oder die Schriftstellerin und Dozentin Jutta Weber-Bock, aber auch Neulinge, die an ihrem Erstlingswerk feilen. Unter den Mitgliedern finden sich Traditionalisten und Selfpublisher, Junge und Alterslose, Lyriker und Prosaisten, Fantasten und Realisten, Veröffentlichte und Unveröffentlichte. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Anthologie wider. Die Sammlung an Kurzgeschichten und Gedichten soll zeigen, was die Region literarisch zu bieten hat. Sie soll überraschen und unterhalten.

Stuttgarter Autorenstammtisch in KOOPERATION mit dem Hospitalhof

Es lesen: Oliver Kern, Carolin M. Hafen, Tanja Roth, Rainer Bauck, Jutta Weber-Bock und Wolfgang Haenle. Moderation: Dorothea Böhme.

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Veröffentlicht in Hauls, Leben und all das., Literatur, Schreibübung

Haul im März

Ich war in der Buchhandlung meines Vertrauens, dann in der örtlichen Bücherei und schließlich noch beim Bücher-Flohmarkt. Und jetzt ist auf dem Foto gar nicht alles drauf, was ich diesen Monat mit nach Hause getragen habe. Drei der Bücher, die auf dem Bild zu sehen sind, habe ich obendrein beim BvjA-Stammtisch in Tübingen getauscht. Wir haben hitzig über Schreibratgeber diskutiert und ich war ganz erstaunt über das, was da zutage kam. Aber der Reihe nach.

Ganz oben, da siehst du einen Roman von Rosamunde Pilcher. Die ist vor kurzem verstorben und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch keinen ihrer Romane gelesen habe. Das will ich jetzt ändern. Ich stand vor einer Kiste mit Pilcher-Liebesromanen. Kisten auf Flohmärkten haben ja sowas von Ramsch. Schade eigentlich, ich habe in solchen Kisten schon manchen Schatz gefunden. Und seit ich selbst einen Liebesroman geschrieben habe, werde ich mit einem interessanten Phänomen konfrontiert. Es ist völlig egal was IN dem Buch drin steht. In meinem oder in den Büchern von anderen Autor*Innen. Menschen haben ihre Meinung zu Qualität und Wertigkeit eines Romans. Am Beispiel von Rosamunde Pilcher: „So ein Kitsch. Aber die Filmaufnahmen sind immer so schön!“

Ich weiß nicht genau woher das kommt. Bei einem Krimi ist die Wertigkeit der Unterhaltung eine andere. Ich persönlich lese/sehe lieber eine nette Geschichte, die mich anrührt, als Mord und Totschlag. Aber das ist Geschmackssache. Chick-Lit. Den Begriff habe ich inzwischen oft gehört. Da steckt viel Wertigkeit drin oder eben nicht drin. Hühner-Literatur. Und dann noch: Ein Buch über Befindlichkeiten.

Ich will den Roman von Rosamunde Pilcher lesen und mir selbst ein Bild machen, damit ich mitreden und mitbewerten kann. Man kommt ja nicht drum rum. 😉

#Kurt von Sarah Kuttner habe ich inzwischen gelesen. Ein Buch über Befindlichkeiten. Diesen Ausdruck las ich irgendwo, in einem Interview oder einer Besprechung, es ist auch egal. Ich habe beschloßen diese Beschreibung völlig neutral anzunehmen. Das Buch selbst habe ich inzwischen gelesen, in einem Rutsch und Dreiviertel davon mit Pipi in den Augen. Meine Befindlichkeiten waren arg mitgenommen, aber die Geschichte, die Leichtigkeit trotz des schweren Themas waren genau das, was ich gebraucht habe. Ganz wunderbar!

Da ich die Polly-and-the-Puffin-Reihe so sehr mag, musste ich jetzt auch mal ein Buch der Autorin kaufen, dass für Erwachsene gedacht ist. Auch eine Liebesgeschichte. Yeah. #JennyColgan

Harry Quebert habe ich abgebrochen, ich bin nicht in der Zielgruppe.

Und die Schreibratgeber habe ich, wie schon gesagt, beim BvjA Stammtisch getauscht. Vier Leute brachten je einen großen Stapel Bücher mit. Ich nicht, ich war faul. Und nur zwei Bücher waren doppelt da. Allein das fand ich erstaunlich. Ich habe erwartet, dass wir nur eine kleine Auswahl haben würden, weil alle die gleiche Lektüre zum Thema Schreiben gekauft hätten. Haben wir aber nicht. Und jeder guckt ganz anders in so ein Buch rein, obwohl wir in der gleichen Zielgruppe sind. Die einen mögen einen Lexikon-Charakter zum nachschlagen, andere ausschweifende, fast literarische Erklärungen. Ich zum Beispiel stehe auf Übungen. Für mich ist das völlig logisch: Wenn ich Klavier lernen will, muss ich jede Woche ein paar Stunden mit üben verbringen. Schach spielen, tanzen, Mathe. Es ist egal. Üben bedeutet lernen. Lernen bedeutet Fehler zu machen. Und ich brauche einen sicheren Ort um Fehler machen zu dürfen. Die anderen waren anderer Meinung. Es klang so, als wäre jeder Text für die Öffentlichkeit geeignet. Schreiben, überarbeiten, veröffentlichen.

Wenn ich darüber nachdenke, wie viele Texte in meinen Notizbüchern und auf meiner Festplatte sind, die ich nie jemandem gezeigt habe, die nie das Licht der Welt erblickt haben… es ist gut so. Ich bin seit Jahren mit der get shorties Lesebühne unterwegs. Schreibe für jeden Auftritt eine neue Kurzgeschichte. Manchmal passt das auf Anhieb. Andere lese ich, Gags verrecken, und ich überarbeite, zwei oder gar drei Mal, bis es passt. Ich lerne, aber ich scheitere auch vor Publikum. Ich lerne viel. Vielleicht habe ich von den Auftritten mehr als das Publikum.

Aktuell befasse ich mich auch damit das Zeichnen zu lernen. Ich probiere verschiedene Materialen und Motive aus. Aquarell, Acryl, Tusche. Wer auf Anhieb ein Meisterwerk schafft, ist wohl ein Genie. Ich bin keins. Ich muss üben.

Fazit: Ich finde, man müsste die Zeit zum lesen der Bücher, dazu kaufen können.

Stay tuned.

Veröffentlicht in Buchmomente, Erster Eindruck, Literatur, Rezensionen, Roman

Die Wahrheit über Harry Quebert

Nachdem ich fest gestellt habe, dass es nur wieder eine neue Variation der Lolita-Geschichte ist, hab ich mir die Mühe gemacht, mal auf die Hörbuch-Hülle zu gucken. Der Unsinn geht 20 Stunden. Und 20 Stunden meiner Lebenszeit ist mir die Wahrheit über Harry nicht wert. Ich habe abgebrochen. 

Unser Start war schon schwierig, die Geschichte hat mehrere Anfänge, der Autor konnte sich wohl nicht entscheide in welchem Jahr und mit welcher Figur er anfängt, also hat er drei oder vier Anfänge wild durcheinander geworfen. Natürlich könnte ich zurück gehen, mir die ersten Kapitel noch mal anhören, aber ich will nicht. Die Dialoge vom Erzähler Marcus mit seiner Mutter oder auch die mit seinem Freund Harry sind so grauenvoll kitschig und konstruiert, teilweise bemüht aber unfreiwillig komisch, das will ich mir nicht noch mal antun.

Alles wiederholt sich – die Gespräche von Marcus und Harry drehen sich ewig darum wie man ein gutes Buch schreibt (ohne zu definieren, was ein gutes Buch ist) und nachdem ich diesen Blödsinn zum dritten Mal angehört gabe, wünschte ich mir sehr, ich hätte ein gutes Buch im CD-Spieler. Meine Güte. 

Die Wahrheit über Harry Quebert lautet; Ich bin nicht in der Zielgruppe. Wir werden keine Freunde. Nach zweieinhalb Stunden habe ich abgebrochen. 

Veröffentlicht in Buch-Events, Buchmomente, Carolin M. Hafen, Erlebtes, Leben und all das., Lesungen, Literatur, London

London-Nachlese

Das war eine sehr tolle Veranstaltung, gestern. Volles Haus, ein leer gekaufter Büchertisch und sehr viel Lob. So macht man Autorinnen glücklich. Die Zuhörer*Innen (es waren auch zwei Männer da!) wurden mitten drin mit Tee-Bowle und selbst gemachten Scones verköstigt, was sehr gut ankam. Ich habe schöne Gespräche geführt, mich wie ein Schneekönig gefreut und über mein Lieblingsthema gesprochen. London.
Ich danke allen, die da waren und mich bestärkt haben, das bedeutet mir viel. Und ich danke Frau Grimm, die mich zu sich eingeladen hat, um mein Buch vorzustellen. Jederzeit und gerne wieder. 🙂

Links-Liste:

Buchhandlung Grimms lesen & genießen

Veröffentlicht in Carolin M. Hafen, Lesungen, Literatur, London

Scones und Co.

Heute ist die London-in-Love-Lesung in Spaichingen. Ich habe eine Armada Scones gebacken und gleich probiert, ob das auch einen Wert hat, was ich da gemacht habe. Hat es. 🙂 Allerdings, am besten ist dieses Teegebäck frisch aus dem Ofen, wenn es noch dampft.

Und beim nächsten Mal mache ich auch die Clotted Cream selbst. Ich habe nämlich fest gestellt, dass es dafür auch ein Thermomix-Rezept gibt. Jetzt war es mir aber zu kurzfristig. Jedenfalls.

Ich habe meine Textpassagen raus gesucht, ich bin vorbereitet, wir machen es uns heute schön. Ich freu mich drauf. See you later.

Wann: Heute, um 19.30 Uhr

Wo: Grimms lesen & genießen in Spaichingen

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Veröffentlicht in Buch-Events, Buchmomente, Carolin M. Hafen, get shorties Lesebühne, Leben und all das., Lesungen, Literatur, Schreibbude, Termine

Termine im Februar

Stuttgart

Die get shorties Lesebühne auf Tour:

Gruppenbild im Merlin Kulturzentrum

Spaichingen

Carolin Hafen liest aus ihrem Roman „From Spring to Winter: London in Love“

Marbach am Neckar

Die get shorties Lesebühne auf Tour

Asperg

Die get shorties Lesebühne auf Tour

Stuttgart: Kinder- und Jugenbuchwoche

© Ingo Klopfer


Veröffentlicht in Carolin M. Hafen, Erster Eindruck, Leseprobe, Literatur, Roman

Leseprobe: London

Leseprobe aus dem Roman „From Spring to Winter: London in Love“

Klappentext

Ein emotionaler Roman über die Liebe auf den zweiten Blick. Vor der grandiosen Kulisse Londons.

Betrogen. Gelangweilt. Endstation?
Das will London erst einmal sehen und ergreift die Flucht nach vorn. Sie geht für ein Jahr in die Stadt, der sie ihren Vornamen verdankt. Damit kehrt sie sowohl ihrem treulosen Freund als auch der Enge ihrer schwäbischen Heimat den Rücken.
Neue Stadt, neue berufliche Herausforderung – aber doch bitte keinen neuen Mann! Das hat London jedenfalls nicht auf dem Plan. Die Wunden ihrer letzten Beziehung sind noch zu frisch, sie will nicht wieder verletzt werden. Doch als sie nach einem One-Night-Stand gefragt wird, sieht sie darin die Chance, es ihrem Exfreund heimzuzahlen. Wird die Rechnung aufgehen oder zahlt sie am Ende selbst einen zu hohen Preis?

  • Taschenbuch: 412 Seiten
  • Verlag: O’Connell Press
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3945227682
  • ISBN-13: 978-3945227688
  • Link