Veröffentlicht in Doodle, Drawing & Art, Notizbuch

Dienstags-Doodle: Pilze

Ich habe ständig ein Notizbuch bei mir. Din A6, blanko. Auf die rechte Seite kommt mein täglicher Kram (Rapid Logging, Daily Log) und auf der linken Seite kritzele ich eine Kleinigkeit hin. Ein paar Minuten am Tag; Fingerübungen, Zerstreuung, eine Übung im Sehen und Achtsamkeit. Und so sieht das dann aus:

Advertisements
Veröffentlicht in Buchmomente, Leben und all das., Notizbuch, Rezensionen, Sachbuch

Ryder Carroll – Bullet Journal Methode

Die Bullet Journal Methode

#Rapid logging:

  • Was mache ich wie? 
  • Nein, zuerst die Frage: Warum mache ich das, was ich tue?
  • Analyse des Ist-Zustandes #Reflektion
  • Analyse der Projektplanung. Was mache ich wann. Schritt für Schritt.
  • Hab den Mut, Dinge die dich nicht weiter bringen, durchzustreichen. Sortieren! 
  • Wieder zurück zu der Frage: Wie führe ich ein Bullet Journal?
  • Warum führe ich ein Bullet Journal?
  • Lösungen (Wiederfinden. Ordnung ins Chaos. Collections. Persönliche Anpassung)
  • Warum vorgefertigte Notizbücher (für mich) nicht funktionieren.
  • Ryder Carroll´s Methode ist praktisch. Fast radikal. Alles schmückende Beiwerk ist nutzlos. Spar dir die Zeit. Was hilft hat Recht.
  • Das Thema mit der Handschrift (sie muss nicht schön sein)
  • Ich mache viel intuitiv richtig. Er bestätigt mein Tun. 
  • Reflektieren. Immer wieder. Warum mache ich das? Wie komme ich ans Ziel? Was mache ich wann?

Meine Meinung:

Ich führe seit Jahren ein Notizbuch. Nein, ich führe mehrere Notizbücher gleichzeitig und verbringe viel Zeit damit zu suchen. Wo ist was? Dauernd habe ich das gleiche Problem. Wo gehört welche Info hin, zu welchem Projekt, wann ist das fällig, wo sind die Notizen die ich neulich, unterwegs, gemacht habe? Deshalb habe ich das Buch von Ryder Carroll gekauft. Um darauf eine Antwort zu finden. 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass er mich zuerst fragt: Was genau machst du eigentlich? Und warum?

Die Warum-Frage nimmt viel Platz im Buch ein. Ich glaube, dass ich mir zu selten Zeit für diese Frage nehme, schlicht und einfach weil mir die Antwort oft nicht gefällt. Es gibt Dinge, die muss man machen, und es gibt Dinge, die will man tun, aber. 

Aber, ich habe zu wenig Zeit dafür. Aber, die Umstände passen nicht. Ich fange nicht an, aus Angst, aus Faulheit, weil ich meine, später ist auch noch Zeit… all das und noch mehr. 

Ryder Carroll tritt einem erst Mal in den Arsch. Ich schreibe das so derb, weil ich das Buch als radikal empfinde. Ganz oder gar nicht. Keine halben Sachen. Und deshalb mag ich die Methode wohl auch. Ich habe bisher schon intuitiv viel richtig gemacht, meine #Collections personalisiert, herum probiert, das Ding auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Vorgefertigte Kalender sind mir zu starr, sie bieten zu wenig Platz, ich fühle mich eingeengt. Mein Chaos im Kopf benötigt mehr Platz. Und da sind wir bei meinem Hauptproblem. Ich verzettele mich, suche dauernd Notizen und Entwürfe, weil ich immer an drei Projekten gleichzeitig arbeite, und Ideen und Einfälle nicht damit warten, dass ich mit Projekt X fertig bin. Sie überfallen mich Nachts, wenn ich nicht schlafen kann und dann müssen sie irgendwo hin. 

Ich habe mich also jetzt intensiv mit dem Warum beschäftigt, mich von ein paar Dingen verabschiedet, die mich nicht weiter bringen. Feierlich. Das muss ja Stilecht sein. Das ist das Schöne an einem Bullet Journal. Hier ist auch Platz für meinen #Ideenfriedhof. 

Und dann setzte ich mich an die Planung meines Jahres. 2019. Ich habe viel vor. Dank Ryder Carroll weiß ich jetzt, wie ich meine Sachen wieder finde. Ich bin schon früher auf die Idee gekommen, meine Notizbücher zu nummerieren. Aber ein Index zu führen war mir bisher zu doof. Ich dachte, das brauche ich nicht. Und in das aktuelle BuJo hinein zu schreiben, in welchem Notizbuch was drin ist – das ist nun keine bahnbrechende Idee, hat mir aber die Augen geöffnet. Ein bisschen Fleißarbeit und das Suchen hat ein Ende.

Nach dem Warum kümmerte ich mich also um das Wie. Ich finde meine Handschrift gräßlich. All meine Notizbücher sind hingeschludert. Ich will nicht sagen, dass ich ein Ärzte-Handschrift-Gekrackel praktiziere, aber es sieht ein bisschen so aus, als würde ich mit der linken Hand schreiben, obwohl ich Rechtshänderin bin. (Das bin ich nicht. Ich habe keine Präferenz, ich kann mit keiner Hand schön schreiben oder eine Schere benutzen.) Selbst dafür gibt es ein Kapitel. Er hat mir im Prinzip die Erlaubnis erteilt eine gräßliche Handschrift zu haben und trotzdem ein BuJo zu führen. Brauch ich eine Erlaubnis? Nein. Hatte ich sie nötig? Ja. 

Ich verziere mein Notizbuch nicht, male nicht stundenlang Deckblätter und Blümle an den Rand. Ich habe es gern schlicht, einfach, praktisch. Eine passende Handschrift dazu wäre hübsch, aber es geht auch ohne. 

Und jetzt? Ich reflektiere, ich bin dankbar, ich plane mein Tun. Das Buch hat mich bestätigt, ein paar Anregungen und Lösungen geliefert und mich dran erinnert, dass ich mir die Warum-Frage regelmässig stellen sollte. 

x – erledigt.  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (6. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349963340X
  • ISBN-13: 978-3499633409
  • Autor: Ryder Carroll
  • Übersetzerin: Viola Krauß


Veröffentlicht in Hauls, Leben und all das., Notizbuch

Haul im Dezember

[Achtung, ganz viel unbezahlte Werbung]

Das Setting:

Schokoladenfest, Tübingen: s`Mädle isch satt, jetzt geht sie einkaufen.

Jetzt ist es so. Meine Lieblingsfarbe ist gelb. Gelbe Klamotten kann ich nicht anziehen, ich sehe augenblicklich grün und krank aus, das geht einfach nicht. Aber wenn etwas gelb ist, muss ich es haben. Das gilt für Nippes wie für Nützliches. Und was ist nützlicher als ein neues, gepunktetes Notizbuch und eine Teetasse? Eben. 
Jetzt ist es allerdings arg, dass es zu der wundertollen Tasse keine passende Kanne gibt. Menno.

In der Buchhandlung klagte ich einer Freundin, dass mein SUB keinen Gedichtband mehr her gibt, und ich Nachschub brauche. Sie sagte, ich bräuchte Mascha Kaléko. Ganz dringend. Ich kenne die gute Frau nicht, aber mein Vorsatz jeden Tag ein Gedicht zu lesen hält noch an, und so lernen wir uns jetzt über Weihnachten kennen. Das wird super. Lyrik, Tee und ein Notizbuch, das viel Platz für meine Eindrücke bietet. Was will man mehr? Was zu Naschen habe ich ja auch. 🙂

Veröffentlicht in Caro und wie sie die Welt sieht, Erster Eindruck, Hauls, Leben und all das., Notizbuch

Die Bullet Journal Methode

Ein neuer Vorsatz für 2019 lautet: Mehr Ordnung ins Kopf-Chaos bringen. Ein Notizbuch führe ich ja schon lange. Eigentlich mehrere gleichzeitig, ständig suche ich Notizen und Gedanken und Textschnipsel. Ich mache ja auch viel. Große Projekte wie meinen neuen London-Roman (das Notizbuch dazu, das ich selbst gebastelt und im Copy-Shop habe drucken lassen, hat mich völlig in den Wahnsinn getrieben. Das war ne Scheißidee.) Und nebenbei habe ich viele kleine Dinge am laufen: Texte für den Blog oder Kurzgeschichten für die get shorties Lesebühne. Im Hintergrund tanzen ein paar Ideen für Leotrim Samba, und mein Opus Magnum, mein persönlicher Mount Everest in Buchform, klopft regelmäßig an die Tür meines Seelenhauses und bittet um Einlass. Und dann nervt es mich wahnsinnig, dass ich die besten Ideen beim Duschen habe, aber keine Möglichkeit mit Schaum im Auge irgendwo eine Notiz hinzukritzeln. Daher wird so ein Notizbuch, im schlimmstes Fall, auch mal nass.

Ich hätte gern ein Notizbuch für alles, übersichtlich und schlicht und trotzdem hübsch. Das neue Buch von Ryder Carroll verspricht das ja alles. Ich habe inzwischen mit dem Lesen begonnen. Ich bin da voll und ganz in der Zielgruppe. Aber so ein Vorsatz will auch ordentlich geplant sein, deshalb habe ich mir ein neues Notizbuch gekauft, mit dickem Papier, das nicht durchblutet. Gepunktet, damit ich darin auch doodeln kann. Nicht zu dick, weil dicke Notizbücher schüchtern mich ein, als wollten sie sagen: Wir haben jetzt eine feste Beziehung, jahrelang mein Fräulein.

Ich habe mich schon mit dicken Notizbüchern rum geschlagen, und weil ich die im Rucksack rum trage, überall hin mitnehme und täglich im Gebrauch habe, sehen die bald aus wie ein überfahrenes Tier. So ein Ding muss was aushalten, Platz für mehrere Monate bieten, aber bitte nicht Jahre. Ja, ich bin kompliziert. Sorry, not sorry.

Und dann war ich eh gerade am einkaufen. Ich treibe mich bei Pinterest herum und bei Facebook in diversen Bullet-Journal-Gruppen auf der Suche nach Ideen, Inspirationen, Anleitungen und Kaufempfehlungen.

Mein November-Haul sieht so aus: Das Buch „Nimm´s leicht“ von Andreas Rieck, 10 Tombow Stifte um das neue Bullet Journal hübsch zu gestalten, ein Lineal das in meinen Stiftpalast passt. Das Kartenset „Stay True“ habe ich geschenkt bekommen. Es sind 52 Karten, also nehme ich an, es ist so gedacht, jede Woche im Jahr eine Karte als Impulsgeber zu nutzen. Ich denke, ich bin nun ganz gut ausgestattet.

Frage: Was macht man mit dem Tombow N00? Was kann der? Das ist ja alles Neuland für mich. Bisher habe ich einen Füller genommen und Notizen gemacht. Und später die Notizen gesucht. 2019 wird alles besser. Übersichtlicher. Hoffe ich jedenfalls.

Führst du ein Notizbuch? Ein Bullet Journal? Bereitest du dich auf 2019 vor?

Haul

[Achtung, ganz viel unbezahlte Werbung]

Link-Liste:

Nachtrag: 

Das hier kann man mit dem Tombow N00 machen und ich find es wahnsinnig toll.

Veröffentlicht in Apps & Co., Caro und wie sie die Welt sieht, Leben und all das., Notizbuch

7Mind Planer 2018

7Mind Planer 2018

 

Ich behandle meinen Blog gerade wie ein ungeliebtes Stiefkind. Aus Gründen. Im Offline-Leben gibt es so viel zu tun. Ich will hier gar nicht groß rum jammern, sondern von meinem Notizbuch erzählen, dass ich aktuell benutze. Aber alles der Reihe nach.

Ich schlafe schlecht und weil das so ist, habe ich schon diverse Dinge ausprobiert. Progressive Muskelentspannung zum Beispiel, oder auch Yoga. Aber in den Kursen hatte es andere Menschen und die regen mich auf, weil die ungefragt reden oder unschöne Geräusche machen und deshalb war das für meine Schlafproblemlösung nicht förderlich.

Sobald ich mich hinlege, springt Das Gedanken-Hamsterrad an, irgendein Körperteil hibbelt vor sich hin, ein Arzt würde mir wohl tiptop Hospitalimus diagnostizieren oder ADHS oder Hyperaktivität oder irgendwas mit einem hübschen Namen. In meinem Kopf wohnt ein Hamster Namens Hubert. Klingt komisch, ist aber so. Hubert rennt dann wie Irre in seinem Rad und will den ganzen Tag noch mal besprechen. Ganz schlimm sind Autofahrten. Wenn ich drei oder vier Stunden Auto fahren musste und mich dann hinlege, mache ich halbdösig die ganze Fahrt noch mal durch. Gerne mit dem Hinweis, „Caro, hier hättest du dich fast umgebracht“ und „Ach, mal wieder einen Radfahrer übersehen? Ging ja glimpflich ab, die schusselige Glücksfee.“

Manchmal geht Hubert auch tief ins Gedankenarchiv und holt lang Verschollenes hervor wie zum Beispiel das „Klavierkonzert“ in der Musikschule 1992, als ich nasebohrend und mit einer Hand „Alle Vögel sind schon da“ vor versammelten Eltern spielen musste, in einem Kleid, das lila war, mit grünen LSD-süchtigen Hasen drauf, die mir heute noch einen Schauer über den Rücken jagen und mich schlaflos in meinem Bett rotieren lassen.

Und dann gibt es Phasen, da arbeite ich an einem Projekt. Hubert rennt, und brüllt „TERMINDRUCK! OGOTTOGOTT.“ Dabei sind wir Atheisten. Ich kann Stunden vor dem Computer sitzen und versuchen mir Wörter, sinnvolle Sätze und eine Handlung aus dem Hirn zu pressen wie Wasser aus einem alten Putzlumpen. Kaum berührt mein Kopf ein Kissen, sagt Hubert „Hallo Caro, wie wär es denn damit? Person X macht das, Person Y macht das, und hier drücken wir auf die Tränendrüse. Das wird super.“

Wenn ich mir überlege, wie viele Bücher ich des Nachts schon geschrieben habe, unwiederbringlich verloren, weil mein blödes Hirn an keinen Drucker angeschlossen ist, ich zu faul war alles aufzuschreiben (weil Müde) und ich am Morgen alles vergessen habe… Das muss inzwischen eine Bibliothek sein. Und dabei hätte ich einfach nur gern etwas Ruhe, etwas Frieden im Oberstübchen. Augen zu, Affe tot. Oder so ähnlich.

Nach dem das mit den Kursen und den anderen Menschen nicht so gut funktioniert hat, musste eine andere Lösung her. Ich habe diverse Apps ausprobiert, Achtsamkeit, Meditation und all das. Ich habe eigentlich nur ein Kriterium: Wie klingt die Stimme desjenigen, der mich da vollquatscht? Redet der schnell oder langsam? Und so bin ich bei 7Mind gelandet. Ich weiß nicht genau warum, aber eine Männerstimme ist mir lieber. Ich habe beides ausprobiert und leider Gottes (Schon wieder!) gibt es keine Entspannungs-CD oder App mit Harry Rowohlts Stimme, die mich in den Schlaf brummelt. (Er fehlt! Nicht nur, weil er diese Marktlücke nicht geschlossen hat, der olle Brummbär. Das es ihn nicht mehr gibt, ist ganz grundsätzlich ein herber Verlust!)

 

 

Die App 7Mind nutze ich schon seit einigen Monaten um mit meinem Streß-Level klar zu kommen, um besser einzuschlafen, um nicht in blinder Wut meine Mitmenschen hinzumetzeln. Ich denke in letzter Zeit oft an Bruce Banner, der in einem Film mal sagte: „Ich bin immer wütend.“ Und ich dachte nur: Ich versteh dich so gut, Bruder. Ich bin ein Hulk mit rosa Schleifchen im Haar. Ich nehme, dank des Kurses nun besser, bewusster wahr, wie ich das Schleifchen aus der Hosentasche nehme, es mir ins Haar knote um dann loszulegen: BÄM. Es nervt mich, hinterher immer so viel Blut aufwischen zu müssen. Ich hoffe, das Problem kriege ich auch noch in den Griff. Irgendwann. Wenn alles besser wird.

Also die App, die Übungen funktionieren. Meistens. Das Einschlafen klappt nicht jeden Abend, aber oft genug. Der Streß, also bewusst wahrzunehmen, das passiert gerade, dass macht es mit mir, gelingt mir… gelegentlich. Ich übe noch.

Nach der App habe ich den Planer entdeckt. Ich liebe Listen. Ich habe (natürlich!) ein Bullet Journal. Mehrere um ehrlich zu sein. Also brauchte ich auch den Planer von 7Mind. Der kommt mir sehr entgegen. Weil da Platz ist für den täglichen Terz, weil er mich jeden Tag fragt, „Wofür bist du heute dankbar“ und ich erschrecke ein bisschen darüber, wie oft ich am Abend nachdenken muss: „Was war den Gut heute?“ Das ist wirklich eine gute Übung. Der Gewohnheiten-Tracker ist das Beste. Hier kann ich eintragen, was ich gerne machen will, täglich, wöchentlich. Und auch, was geklappt hat. Auf einen Blick. Manchmal kann es so einfach sein.

Der Planer fragt mich: Was willst du diesen Monat erreichen? Und 30 Tage später muss ich darüber nachdenken: Was wollte ich? Was habe ich geschafft? Was lief gut, was nicht? Und warum war das so? Für all diese Dinge ist Platz, und das ist gut. Weil ich sonst im Wust des Alltags so viel übersehe. Das bedeutet nun nicht, dass ich all meine Gewohnheiten schon umgesetzt habe und vor Glück beinahe platze. Aber es hilft mir zu sehen, wo meine Probleme liegen, was ich hin kriege und was nicht. Es zwingt mich darüber nachzudenken: Wenn X nicht funktioniert, diesen Monat nicht, letzten Monat nicht, vielleicht lässt du es sein? Vielleicht braucht es hier einen anderen Ansatz?

Im Januar habe ich den Vorsatz gefasst endlich abzunehmen. Monatelang war ich unzufrieden, aß nur Mist, was zu mehr Gewicht, zu mehr Frust führte. Der Gewohnheiten-Tracker hat ein paar Dinge offen gelegt, der Tee 7×7 hat ein paar andere Dinge reguliert und das Ergebnis sind 6 Kilo weniger. Das lässt sich doch sehen!?

 

To make a long story short. Ich schreibe wieder.

~Caro

 

Link-Liste

 

 

 

 

 

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Veröffentlicht in Caro schreibt, Literatur, Notizbuch, Schreibübung

Autorenwahnsinn: Sommer Edition

 

Großes Yay. Es gibt einen neuen Schreibwahnsinn. Sommer-Edition. Klingt das nicht toll? Ich habe im Januar mit Bebeisterung mitgemacht und bin auch dieses Mal wieder dabei. Morgen geht es los!

[Link: Schreibwahnsinn]


Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn (Sommer-Edition)

 

Tag 01: An welchem Projekt schreibst du in diesem Sommer? Mach ein Foto davon!
Tag 02: Verrate uns deine Ziele für den August 2017.
Tag 03: Wo verbringst du diesen Sommer? Auf Balkonien? An einem sonnigen Strand? In den Bergen? Auf der Couch?
Tag 04: Es ist Sommer! Und wir wünschen uns ein sommerliches Zitat aus deinem Manuskript!
Hast du nicht? Macht nichts! Lass uns an einem Zitat teilhaben, dass du mit dem Sommer, mit Wärme, Sonne, Hitze, Eiscreme usw. in Verbindung bringst.
Tag 05: Wenn du mit deinen Protagonisten in den Urlaub fahren könntest … Welcher von ihnen würde dich begleiten? Wohin geht es?
Tag 06: Welches Sommerbuch eines Autorenkollegin kannst du aus vollem Herzen empfehlen?
Tag 07: Wo schreibst du, wenn die Sonne scheint und wir gutes Wetter haben?
Tag 08: Welche Lieder gehören in deinen persönlichen und/oder schreiberischen Sommer-Soundtrack?
Tag 09: Stell uns doch mal deine Lieblingsbuchhandlung vor!
Tag 10: Zeit für Throwback Thursday #tbt: Woran hast du August 2016 geschrieben?
Tag 11: Zeig uns eine besondere Widmung – von dir oder einem anderen Autor!
Tag 12: Abkühlung gefällig? Wie wäre es mit einem erfrischenden Zitat?
Vielleicht aus einer Dusch- oder Badeszene? Aus einer Schwimmszene oder einer Stelle in deinem Manuskript, an der deine Protagonisten ein kühles Bier genießen?
Tag 13: Book & Breakfast! Zeig uns, wie du deinen Sonntagmorgen beginnst. Zufälligerweise mit einem guten Buch und einem leckeren Frühstück?
Tag 14: #MondayMotivation: Was motiviert dich?
Tag 15: Welche Snacks dürfen diesen Sommer auf keinen Fall beim Schreiben fehlen?
Du isst keine Snacks beim Schreiben? Dann vielleicht beim Lesen?
Tag 16: Wer sind deine Schreibbuddys? Zeig uns deine Partner in Crime!
Tag 17: Wo schreibst du am liebsten, wenn es draußen regnet?
Tag 18: Wir lieben Notizbücher! Welches benutzt du aktuell?
Tag 19: Hot, hot, hot! Heute wollen wir ein heißes, sinnliches Zitat von dir lesen.
Tag 20: Welchen Autor/welche Autorin hast du diesen Sommer neu für dich entdeckt?
Tag 21: Zeit für eine Pause! Womit prokrastinierst du am liebsten?
Tag 22: Zeig uns deinen liebsten Leseplatz in diesem Sommer!
Tag 23: Womit entspannst du nach dem Schreiben?
Tag 24: Poste uns dein allerliebstes Lieblingszitat aus deinem Manuskript.
Tag 25: Was inspiriert dich im Sommer?
Tag 26: Welches Getränk darf beim Schreiben nicht fehlen?
Tag 27: Sag Cheese! Wir wollen ein Selfie von dir sehen!
Ob mit oder ohne Laptop, Schreibmaschine, Buch bleibt ganz dir überlassen!
Tag 28: Welches Buch ist im Moment dein absolutes Must-Read?
Tag 29: Killed Darlings: Poste eine Szene, die du aus einem Manuskript gelöscht hast.
Tag 30: Was ist der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast? Welchen Schreibtipp würdest du geben?
Tag 31: Wie geht es weiter? Was sind deine Schreibziele für den Rest des Jahres?

 

MerkenMerken

MerkenMerken

Veröffentlicht in Caro und wie sie die Welt sieht, Leben und all das., Notizbuch

Frau Elsa sucht

 

Frau Elsa dreht den Ständer mit den Hörbüchern nun schon zum dritten Mal um seine eigene Achse. Jede CD schaut sie sich an. Ich weiß nicht wie das andere Gör heißt, das am Kindertisch sitzt, malt und nölt.

„Elsa, jetzt mach endlich“, mault sie, während Frau Elsa immer noch gewissenhaft die Cover studiert, Klappentexte liest und schließlich die Buchhändlerin nach ihrer Meinung fragt.

Das andere Gör mault weiter. „Such dir endlich was aus. Ich will gehen.“ Sie ist offensichtlich keine Leserin und auch keine Zuhörerin, die Waren im Laden interessieren sie nicht.

Frau Elsa fragt: „Ist die Geschichte auch spannend?“

Die Buchhändlerin versichert: „Sehr spannend für Mädchen ab 8 Jahren.“

Frau Elsa schiebt sich die Bommelmütze aus den Augen.

„Ich bin aber schon 12.“

Jetzt schieb ich mir die Mütze zurecht. Frau Elsa sieht jung aus. Mit 40 wird ihr das wieder gefallen, denke ich.

Die Buchhändlerin: „Das steht da als Hinweis für Eltern drauf, die Hörbücher für ihre Kinder kaufen. Die Geschichte ist auch für 12-jährige gut.“

Frau Elsa nickt. Ich mag ihr Selbstbewusstsein. Kritisch fragen, die Freundin ignorieren, wenn’s um sie geht. Gutgut.

Sie zückt den Geldbeutel – mit Klettverschluss und nur einem Fach. Sie legt mehrere Münzen auf den Ladentisch, ihr Taschengeld, vermute ich. Dem anderen Mädchen geht es nicht schnell genug, sie zupft Elsa am Ärmel, doch die verstaut ihr Rückgeld genauso gewissenhaft, wie sie ihre Bücher aussucht.

Ich wünsche ihr, dass sie es mit ihren Freunden auch mal so macht.