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Farbenspiel

© cmh – Farbenspiel

Ich stehe mit meinen Holzstiften auf Kriegsfuß und bin kurz davor den Marie-Kondo-Abgang damit zu zelebrieren. Es macht keine Freude und was keine Freude macht, kann weg. 

Seit dieser Woche habe ich ein neues Sketchbook mit vernünftigem Papier und den Willen; jetzt wird geübt. Üben bedeutet lernen und lernen bedeutet Fehler machen. Mein Sketchbook ist also mein sicherer Hafen, hier darf ich Fehler machen. 

Aber zurück zu den Holzstiften. Heute habe ich spontan eine neue Box gekauft, und da musste ich erst mal überprüfen, was eigentlich der Unterschied zwischen neu und alt ist. 

To make a long story short. Die alten Stifte bleiben. Ich mag meine umfangreiche Auswahl. 

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Skizzenbuch von 1998

#ThrowbackThursday

Mir ist beim aufräumen mein altes Skizzenbuch in die Hände gefallen.  Alt bedeutet, mein allererstes, damals war ich in der 9ten Klasse. 1998! In Worten. Neuzehnhundertachtundneunzig. Hui. 

Damals war ich ein Fan von THE ROCK und habe Freitagabend RAW gesehen und eben Bildchen in mein Heft gemalt. Heute würde man Sketchbook sagen und ein fancy Notizbuch mit dickem Papier meinen. Ich hatte ein Schulheft, Din A4, blanko. 

Wir hatten ja nichts, damals. 🤪

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Dienstags-Doodle: Kuh

Ich habe ein Zeichnen-lernen-Kinderbuch, das ist 30 Jahre alt. Mindestens. Ich habe da eigentlich nie rein geschaut, weil… wozu? Aber seit etwa einem Jahr treibt es mich um: Das Zeichnen lernen. Und deshalb habe ich das gute Stück, dessen Rücken schon ganz kaputt ist, aus dem Regal gezogen. (Wer hatte das Buch vor mir? Die Brüder? Irgendwelche Cousins, Cousinen? Der Umschlag sieht jedenfalls sehr mitgenommen aus und ich bin mir sicher: Ich war das nicht)

Jedenfalls. Es geht darum sehen zu lernen. Also die Grundformen und Proportionen zu erkennen (Kreis, Oval, Eckig, etc) und dann an die Details zu gehen. Ich übe also alle paar Tage… Elefanten, Schweine, Bären und eben auch Kühe. Und so sieht eine 3 Minuten Finger-Übung dann aus.

Muh.

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Ryder Carroll – Bullet Journal Methode

Die Bullet Journal Methode

#Rapid logging:

  • Was mache ich wie? 
  • Nein, zuerst die Frage: Warum mache ich das, was ich tue?
  • Analyse des Ist-Zustandes #Reflektion
  • Analyse der Projektplanung. Was mache ich wann. Schritt für Schritt.
  • Hab den Mut, Dinge die dich nicht weiter bringen, durchzustreichen. Sortieren! 
  • Wieder zurück zu der Frage: Wie führe ich ein Bullet Journal?
  • Warum führe ich ein Bullet Journal?
  • Lösungen (Wiederfinden. Ordnung ins Chaos. Collections. Persönliche Anpassung)
  • Warum vorgefertigte Notizbücher (für mich) nicht funktionieren.
  • Ryder Carroll´s Methode ist praktisch. Fast radikal. Alles schmückende Beiwerk ist nutzlos. Spar dir die Zeit. Was hilft hat Recht.
  • Das Thema mit der Handschrift (sie muss nicht schön sein)
  • Ich mache viel intuitiv richtig. Er bestätigt mein Tun. 
  • Reflektieren. Immer wieder. Warum mache ich das? Wie komme ich ans Ziel? Was mache ich wann?

Meine Meinung:

Ich führe seit Jahren ein Notizbuch. Nein, ich führe mehrere Notizbücher gleichzeitig und verbringe viel Zeit damit zu suchen. Wo ist was? Dauernd habe ich das gleiche Problem. Wo gehört welche Info hin, zu welchem Projekt, wann ist das fällig, wo sind die Notizen die ich neulich, unterwegs, gemacht habe? Deshalb habe ich das Buch von Ryder Carroll gekauft. Um darauf eine Antwort zu finden. 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass er mich zuerst fragt: Was genau machst du eigentlich? Und warum?

Die Warum-Frage nimmt viel Platz im Buch ein. Ich glaube, dass ich mir zu selten Zeit für diese Frage nehme, schlicht und einfach weil mir die Antwort oft nicht gefällt. Es gibt Dinge, die muss man machen, und es gibt Dinge, die will man tun, aber. 

Aber, ich habe zu wenig Zeit dafür. Aber, die Umstände passen nicht. Ich fange nicht an, aus Angst, aus Faulheit, weil ich meine, später ist auch noch Zeit… all das und noch mehr. 

Ryder Carroll tritt einem erst Mal in den Arsch. Ich schreibe das so derb, weil ich das Buch als radikal empfinde. Ganz oder gar nicht. Keine halben Sachen. Und deshalb mag ich die Methode wohl auch. Ich habe bisher schon intuitiv viel richtig gemacht, meine #Collections personalisiert, herum probiert, das Ding auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Vorgefertigte Kalender sind mir zu starr, sie bieten zu wenig Platz, ich fühle mich eingeengt. Mein Chaos im Kopf benötigt mehr Platz. Und da sind wir bei meinem Hauptproblem. Ich verzettele mich, suche dauernd Notizen und Entwürfe, weil ich immer an drei Projekten gleichzeitig arbeite, und Ideen und Einfälle nicht damit warten, dass ich mit Projekt X fertig bin. Sie überfallen mich Nachts, wenn ich nicht schlafen kann und dann müssen sie irgendwo hin. 

Ich habe mich also jetzt intensiv mit dem Warum beschäftigt, mich von ein paar Dingen verabschiedet, die mich nicht weiter bringen. Feierlich. Das muss ja Stilecht sein. Das ist das Schöne an einem Bullet Journal. Hier ist auch Platz für meinen #Ideenfriedhof. 

Und dann setzte ich mich an die Planung meines Jahres. 2019. Ich habe viel vor. Dank Ryder Carroll weiß ich jetzt, wie ich meine Sachen wieder finde. Ich bin schon früher auf die Idee gekommen, meine Notizbücher zu nummerieren. Aber ein Index zu führen war mir bisher zu doof. Ich dachte, das brauche ich nicht. Und in das aktuelle BuJo hinein zu schreiben, in welchem Notizbuch was drin ist – das ist nun keine bahnbrechende Idee, hat mir aber die Augen geöffnet. Ein bisschen Fleißarbeit und das Suchen hat ein Ende.

Nach dem Warum kümmerte ich mich also um das Wie. Ich finde meine Handschrift gräßlich. All meine Notizbücher sind hingeschludert. Ich will nicht sagen, dass ich ein Ärzte-Handschrift-Gekrackel praktiziere, aber es sieht ein bisschen so aus, als würde ich mit der linken Hand schreiben, obwohl ich Rechtshänderin bin. (Das bin ich nicht. Ich habe keine Präferenz, ich kann mit keiner Hand schön schreiben oder eine Schere benutzen.) Selbst dafür gibt es ein Kapitel. Er hat mir im Prinzip die Erlaubnis erteilt eine gräßliche Handschrift zu haben und trotzdem ein BuJo zu führen. Brauch ich eine Erlaubnis? Nein. Hatte ich sie nötig? Ja. 

Ich verziere mein Notizbuch nicht, male nicht stundenlang Deckblätter und Blümle an den Rand. Ich habe es gern schlicht, einfach, praktisch. Eine passende Handschrift dazu wäre hübsch, aber es geht auch ohne. 

Und jetzt? Ich reflektiere, ich bin dankbar, ich plane mein Tun. Das Buch hat mich bestätigt, ein paar Anregungen und Lösungen geliefert und mich dran erinnert, dass ich mir die Warum-Frage regelmässig stellen sollte. 

x – erledigt.  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (6. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349963340X
  • ISBN-13: 978-3499633409
  • Autor: Ryder Carroll
  • Übersetzerin: Viola Krauß


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Haul im Dezember

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Das Setting:

Schokoladenfest, Tübingen: s`Mädle isch satt, jetzt geht sie einkaufen.

Jetzt ist es so. Meine Lieblingsfarbe ist gelb. Gelbe Klamotten kann ich nicht anziehen, ich sehe augenblicklich grün und krank aus, das geht einfach nicht. Aber wenn etwas gelb ist, muss ich es haben. Das gilt für Nippes wie für Nützliches. Und was ist nützlicher als ein neues, gepunktetes Notizbuch und eine Teetasse? Eben. 
Jetzt ist es allerdings arg, dass es zu der wundertollen Tasse keine passende Kanne gibt. Menno.

In der Buchhandlung klagte ich einer Freundin, dass mein SUB keinen Gedichtband mehr her gibt, und ich Nachschub brauche. Sie sagte, ich bräuchte Mascha Kaléko. Ganz dringend. Ich kenne die gute Frau nicht, aber mein Vorsatz jeden Tag ein Gedicht zu lesen hält noch an, und so lernen wir uns jetzt über Weihnachten kennen. Das wird super. Lyrik, Tee und ein Notizbuch, das viel Platz für meine Eindrücke bietet. Was will man mehr? Was zu Naschen habe ich ja auch. 🙂

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Die Bullet Journal Methode

Ein neuer Vorsatz für 2019 lautet: Mehr Ordnung ins Kopf-Chaos bringen. Ein Notizbuch führe ich ja schon lange. Eigentlich mehrere gleichzeitig, ständig suche ich Notizen und Gedanken und Textschnipsel. Ich mache ja auch viel. Große Projekte wie meinen neuen London-Roman (das Notizbuch dazu, das ich selbst gebastelt und im Copy-Shop habe drucken lassen, hat mich völlig in den Wahnsinn getrieben. Das war ne Scheißidee.) Und nebenbei habe ich viele kleine Dinge am laufen: Texte für den Blog oder Kurzgeschichten für die get shorties Lesebühne. Im Hintergrund tanzen ein paar Ideen für Leotrim Samba, und mein Opus Magnum, mein persönlicher Mount Everest in Buchform, klopft regelmäßig an die Tür meines Seelenhauses und bittet um Einlass. Und dann nervt es mich wahnsinnig, dass ich die besten Ideen beim Duschen habe, aber keine Möglichkeit mit Schaum im Auge irgendwo eine Notiz hinzukritzeln. Daher wird so ein Notizbuch, im schlimmstes Fall, auch mal nass.

Ich hätte gern ein Notizbuch für alles, übersichtlich und schlicht und trotzdem hübsch. Das neue Buch von Ryder Carroll verspricht das ja alles. Ich habe inzwischen mit dem Lesen begonnen. Ich bin da voll und ganz in der Zielgruppe. Aber so ein Vorsatz will auch ordentlich geplant sein, deshalb habe ich mir ein neues Notizbuch gekauft, mit dickem Papier, das nicht durchblutet. Gepunktet, damit ich darin auch doodeln kann. Nicht zu dick, weil dicke Notizbücher schüchtern mich ein, als wollten sie sagen: Wir haben jetzt eine feste Beziehung, jahrelang mein Fräulein.

Ich habe mich schon mit dicken Notizbüchern rum geschlagen, und weil ich die im Rucksack rum trage, überall hin mitnehme und täglich im Gebrauch habe, sehen die bald aus wie ein überfahrenes Tier. So ein Ding muss was aushalten, Platz für mehrere Monate bieten, aber bitte nicht Jahre. Ja, ich bin kompliziert. Sorry, not sorry.

Und dann war ich eh gerade am einkaufen. Ich treibe mich bei Pinterest herum und bei Facebook in diversen Bullet-Journal-Gruppen auf der Suche nach Ideen, Inspirationen, Anleitungen und Kaufempfehlungen.

Mein November-Haul sieht so aus: Das Buch „Nimm´s leicht“ von Andreas Rieck, 10 Tombow Stifte um das neue Bullet Journal hübsch zu gestalten, ein Lineal das in meinen Stiftpalast passt. Das Kartenset „Stay True“ habe ich geschenkt bekommen. Es sind 52 Karten, also nehme ich an, es ist so gedacht, jede Woche im Jahr eine Karte als Impulsgeber zu nutzen. Ich denke, ich bin nun ganz gut ausgestattet.

Frage: Was macht man mit dem Tombow N00? Was kann der? Das ist ja alles Neuland für mich. Bisher habe ich einen Füller genommen und Notizen gemacht. Und später die Notizen gesucht. 2019 wird alles besser. Übersichtlicher. Hoffe ich jedenfalls.

Führst du ein Notizbuch? Ein Bullet Journal? Bereitest du dich auf 2019 vor?

Haul

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Link-Liste:

Nachtrag: 

Das hier kann man mit dem Tombow N00 machen und ich find es wahnsinnig toll.