Veröffentlicht in Filme & Serien, Leben und all das.

Game of Thrones | Season 8 | Official Tease

Und noch ein Serien-Highlight auf das ich mich wie Bolle freue. *Hibbel*

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Aquarellversuche #11

Also eigentlich wollte ich im Urlaub ganz viele Sachen machen. Was als Grundgedanke schon mal bescheuert ist. Im Alltag macht man viel. Urlaub bedeutet ja, im besten Fall, mal eine Pause einzulegen. Und genau das ist dann passiert. Ich habe Pause gemacht, gelesen, Netflix geguckt, viel geschlafen und gelegentlich war ich sogar vor der Tür. Kurz.

Jetzt ist der Urlaub vorbei und ich mache wieder unheimlich viele Sachen. Malen üben, zum Beispiel. Voilà. Im November wollte ich einen weiteren Anfänger-Kurs besuchen, der ist aber leider ausgefallen. Nun hoffe ich, dass der Kurs im Frühjahr noch mal angeboten wird. Ich brauch den Tritt in den Popo in Form eines festen Termins um dran zu bleiben.


Wie motivierst du dich zum üben? Ich schaue regelmäßig bei Pinterest vorbei, und Motive, die mich anlachen, versuche ich dann, wie hier geschehen, nachzupinseln.

© Carolin Hafen

Veröffentlicht in Buchmomente, Leben und all das., Rezensionen, Sachbuch

Empfehlung: Tanja Köhler

Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen

Ich habe das Taschenbuch, als es erschienen ist, regelrecht verschlungen (das kannst du hier nachlesen) und jetzt gibt es das auch als Hörbuch, von der Autorin selbst gelesen. Ob nun als Print oder als MP3 – ich möchte es dir herzliche empfehlen!

Klappentext

War das schon alles? Dieses Gefühl – schon alles erreicht zu haben, aber trotzdem Sehnsucht nach etwas Neuem zu haben – kennen Männer und Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen, nur zu gut. Aktuelle Wünsche, Träume, Veränderungsvorhaben werden jedoch immer wieder verschoben, denn: Das Leben ist ja noch lang. Oder nicht? Hier setzt das Buch von Tanja Köhler an: Welche Frage muss ich stellen, um wieder in Bewegung zu kommen? Was muss ich tun, um auszubrechen? Die Autorin weiß, wovon sie spricht. Sie wollte neben ihrem Leben als erfolgreiche Unternehmerin und coach ebenfalls etwas Neues ausprobieren. Dann hat sie eines Tages begonnen, Dudelsack spielen zu lernen. Eine Methapher, um wieder in Schwung zu kommen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. In ihrem Buch führt Tanja Köhler durch den Veränderungsprozess, identifiziert Stolpersteine, entlarvt immer wiederkehrende Muster, die uns zurückhalten, und gibt dem Leser Impulse, selbst die richtigen Fragen zu stellen und aktiv zu werden. Tanja Köhler schreibt nicht vom hohen Ross des Beraters, sondern auf Augenhöhe mit ihrem Leser über ganz persönliche Erlebnisse und über das, was sie begeistert, hemmt und motiviert. „Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen“ ist nicht nur ein Ratgeber, sondern ein unterhaltsames und charmantes Plädoyer für Veränderungen und mehr Beweglichkeit im Leben.

Produktinformation
Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: Murmann Publishers GmbH; Auflage: 1 (1. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3867745528
ISBN-13: 978-3867745529

	
Veröffentlicht in Leben und all das.

Dienstags-Doodle: Danke

Ich glaube, ich sage das zu selten.

Daher habe ich in meinem schönen, neuen Bullet Journal eine Seite gestaltet, wo viel Platz ist, mal zu notieren, wofür ich alles dankbar bin. Das hier war mein Übungs-Doodle, um zu testen, ob ich die ganzen Schnörkel hin kriege. 🙂

Danke für deine Aufmerksamkeit.

Veröffentlicht in Buchmomente, Leben und all das., Notizbuch, Rezensionen, Sachbuch

Ryder Carroll – Bullet Journal Methode

Die Bullet Journal Methode

#Rapid logging:

  • Was mache ich wie? 
  • Nein, zuerst die Frage: Warum mache ich das, was ich tue?
  • Analyse des Ist-Zustandes #Reflektion
  • Analyse der Projektplanung. Was mache ich wann. Schritt für Schritt.
  • Hab den Mut, Dinge die dich nicht weiter bringen, durchzustreichen. Sortieren! 
  • Wieder zurück zu der Frage: Wie führe ich ein Bullet Journal?
  • Warum führe ich ein Bullet Journal?
  • Lösungen (Wiederfinden. Ordnung ins Chaos. Collections. Persönliche Anpassung)
  • Warum vorgefertigte Notizbücher (für mich) nicht funktionieren.
  • Ryder Carroll´s Methode ist praktisch. Fast radikal. Alles schmückende Beiwerk ist nutzlos. Spar dir die Zeit. Was hilft hat Recht.
  • Das Thema mit der Handschrift (sie muss nicht schön sein)
  • Ich mache viel intuitiv richtig. Er bestätigt mein Tun. 
  • Reflektieren. Immer wieder. Warum mache ich das? Wie komme ich ans Ziel? Was mache ich wann?

Meine Meinung:

Ich führe seit Jahren ein Notizbuch. Nein, ich führe mehrere Notizbücher gleichzeitig und verbringe viel Zeit damit zu suchen. Wo ist was? Dauernd habe ich das gleiche Problem. Wo gehört welche Info hin, zu welchem Projekt, wann ist das fällig, wo sind die Notizen die ich neulich, unterwegs, gemacht habe? Deshalb habe ich das Buch von Ryder Carroll gekauft. Um darauf eine Antwort zu finden. 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass er mich zuerst fragt: Was genau machst du eigentlich? Und warum?

Die Warum-Frage nimmt viel Platz im Buch ein. Ich glaube, dass ich mir zu selten Zeit für diese Frage nehme, schlicht und einfach weil mir die Antwort oft nicht gefällt. Es gibt Dinge, die muss man machen, und es gibt Dinge, die will man tun, aber. 

Aber, ich habe zu wenig Zeit dafür. Aber, die Umstände passen nicht. Ich fange nicht an, aus Angst, aus Faulheit, weil ich meine, später ist auch noch Zeit… all das und noch mehr. 

Ryder Carroll tritt einem erst Mal in den Arsch. Ich schreibe das so derb, weil ich das Buch als radikal empfinde. Ganz oder gar nicht. Keine halben Sachen. Und deshalb mag ich die Methode wohl auch. Ich habe bisher schon intuitiv viel richtig gemacht, meine #Collections personalisiert, herum probiert, das Ding auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Vorgefertigte Kalender sind mir zu starr, sie bieten zu wenig Platz, ich fühle mich eingeengt. Mein Chaos im Kopf benötigt mehr Platz. Und da sind wir bei meinem Hauptproblem. Ich verzettele mich, suche dauernd Notizen und Entwürfe, weil ich immer an drei Projekten gleichzeitig arbeite, und Ideen und Einfälle nicht damit warten, dass ich mit Projekt X fertig bin. Sie überfallen mich Nachts, wenn ich nicht schlafen kann und dann müssen sie irgendwo hin. 

Ich habe mich also jetzt intensiv mit dem Warum beschäftigt, mich von ein paar Dingen verabschiedet, die mich nicht weiter bringen. Feierlich. Das muss ja Stilecht sein. Das ist das Schöne an einem Bullet Journal. Hier ist auch Platz für meinen #Ideenfriedhof. 

Und dann setzte ich mich an die Planung meines Jahres. 2019. Ich habe viel vor. Dank Ryder Carroll weiß ich jetzt, wie ich meine Sachen wieder finde. Ich bin schon früher auf die Idee gekommen, meine Notizbücher zu nummerieren. Aber ein Index zu führen war mir bisher zu doof. Ich dachte, das brauche ich nicht. Und in das aktuelle BuJo hinein zu schreiben, in welchem Notizbuch was drin ist – das ist nun keine bahnbrechende Idee, hat mir aber die Augen geöffnet. Ein bisschen Fleißarbeit und das Suchen hat ein Ende.

Nach dem Warum kümmerte ich mich also um das Wie. Ich finde meine Handschrift gräßlich. All meine Notizbücher sind hingeschludert. Ich will nicht sagen, dass ich ein Ärzte-Handschrift-Gekrackel praktiziere, aber es sieht ein bisschen so aus, als würde ich mit der linken Hand schreiben, obwohl ich Rechtshänderin bin. (Das bin ich nicht. Ich habe keine Präferenz, ich kann mit keiner Hand schön schreiben oder eine Schere benutzen.) Selbst dafür gibt es ein Kapitel. Er hat mir im Prinzip die Erlaubnis erteilt eine gräßliche Handschrift zu haben und trotzdem ein BuJo zu führen. Brauch ich eine Erlaubnis? Nein. Hatte ich sie nötig? Ja. 

Ich verziere mein Notizbuch nicht, male nicht stundenlang Deckblätter und Blümle an den Rand. Ich habe es gern schlicht, einfach, praktisch. Eine passende Handschrift dazu wäre hübsch, aber es geht auch ohne. 

Und jetzt? Ich reflektiere, ich bin dankbar, ich plane mein Tun. Das Buch hat mich bestätigt, ein paar Anregungen und Lösungen geliefert und mich dran erinnert, dass ich mir die Warum-Frage regelmässig stellen sollte. 

x – erledigt.  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 1. (6. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349963340X
  • ISBN-13: 978-3499633409
  • Autor: Ryder Carroll
  • Übersetzerin: Viola Krauß