Lesung

Second Life Lesung: Drachenfrieden

7. Oktober 2017

C. M. Hafen liest Drachenfrieden – Das Drachenvolk von Leotrim

Gastgeber: Yúcale::. The Coffee Gallery

Ich mache wieder einen Ausflug nach Second Life! Dieses Mal darf ich Band 3 meiner Reihe vorstellen, und ich bin mir sicher, Tanja bastelt wieder so ein schönes Setting… letztes Mal hatte sie einen schwarzen Drachen vor ihrem Yúcale-Cafe platziert, das sah unheimlich toll aus. Ich freue mich sehr auf den Termin.
Bist du dabei? Falls du noch nie in Second Life warst, kann ich dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
~Caro

 

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Ankündigung:

Wir freuen uns euch mitzuteilen, dass uns Carolin M. Hafen am Samstag, 07. Oktober 2017, den dritten Band ihrer All-Age-Fantasysaga „Das Drachenvolk von Leotrim“ vorstellen wird.

Herzlich willkommen sind alle Fantasybegeisterten. Carolin wird vorab einige einleitende Worte zu den ersten beiden Bänden „Drachenbrüder“ und „Drachensichel“ sagen, sodass ihr auch gut in die Fortsetzung „Drachenfrieden“ einsteigen könnt, falls ihr die ersten beiden Bände noch nicht kennen solltet.

Die Lesung wird voraussichtlich per SL Voice stattfinden. Die LM wird veröffentlicht, sobald die Location steht 🙂

Zum Inhalt:
›Nicht alle Leben sind gleich viel wert.‹

Kann der Drachenfrieden trotzdem gewahrt werden?
Um das herauszufinden, folgt der junge Ambro dem Ruf der Mutter aller Wasser. Zusammen mit seinem Drachenbruder macht er sich auf den Weg zu ihr und wird in den Himmelsbergen mit der folgenschwersten Überraschung seines Lebens konfrontiert.
Ambro wird klar, wie blind er bislang war. Nun muss er stark sein. Ist er all dem gewachsen?

Im dritten Band der Trilogie kommt auch Dakota hinter so manches Geheimnis ihrer Andersartigkeit und erkennt letztlich, wer sie wirklich ist. Und selbst die Chronistin erfährt die größte Kehrtwende ihres Lebens.

Vieles verbindet sich, anderes trennt sich, einiges wird heil – das Leben in Leotrim gerät zwischen die Fugen des Schicksals.

Link zur Facebook-Veranstaltung

 

 

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An diesem Tag

Facebook erinnert mich heute an dieses Foto. FB weiß nicht alles, jedenfalls nicht ganz genau. Ich hab in meinem Notizbuch nachgeschaut. Das hier war meine zweite get shorties Lesung, jemals.
9. April 2010 im Sudhaus in Tübingen. Da habe ich #Reiskeksmütter zum ersten Mal gelesen und jetzt kann ich es nicht fassen wie lange das schon her ist. Ich würde jetzt ja sagen, „War ein wilder Ritt bis hier her“, aber das könnte man ja total falsch verstehen. Das will ja keiner. Also sage ich, mal zwischenrein, weil hier ist ja noch lange nicht Schluss:
„Danke, Jungs.“

 

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Lapidarium: Nachlese

Ein paar Eindrücke unserer Lesung am Freitag im wunderbaren Lapidarium. Die Musik machte dieses Mal Sabrina von Lüdinghausen an der Harfe. Mit dabei waren: Ingo Klopfer, Volker Schwarz, Nicolai Köppel, Rainer Bauck, Jörg Kaier, Marcus Sauermann und Carolin Hafen.

 

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Ein Mal im Jahr machen wir die Lapidarium-Lesung. Open Air. Outdoor. (Gibt´s ein hübsches deutsches Wort dazu? Es fällt mir nicht ein.) Also, wir lesen unter freiem Himmel. Nicht unter Sternen, aber fast immer unter Regenschauern. Ja, wir bangen jedes Jahr, ob das Wetter hält. Ich bin ja kein gläubiger Mensch, aber wenn es einen Wettergott gibt, dann mag der doch bestimmt Literatur. Lustige Geschichten in der Abenddämmerung, mit zirpenden Grillen, einem süßen Glas Wein und einer Picknickdecke im Gras. Das darf man nämlich alles, im Lapidarium. Nächstes Jahr bin ich besser vorbereitet, dann habe ich auch einen Picknickkorb dabei, mit Sandwiches und klein geschnibbelten Gemüsestückle und Dip. Jedenfalls.

Die letzten Wochen waren anstrengend, meine Tage haben grundsätzlich zu wenig Stunden, ständig muss ich mit meiner Energie, der verbleibenden Zeit und meiner To Do Liste jonglieren als wär ich ein verdammter Zirkusaffe und nicht Schriftstellerin. Der Termin rückte näher und näher, und wir haben ja die Devise, zu jeder Lesung neue Texte mitzubringen. Klar, das schaffen wir nicht immer, da ist das Leben 1.0 und der Job und all das. Dann lesen wir doch was Altes, nennen es „Klassiker“ und hoffen, dass die Besucher den Klassiker auch ein zweites Mal witzig finden. Aber ich bin ehrgeizig, ich will es schaffen, immer wieder aufs Neue. Mittwoch schrieb ich dann meine Fußballimpressionen nieder. Donnerstag, in der Mittagspause gab ich dem Text noch den letzten Schliff und am Freitag war schon die Lesung. Keine Ahnung, ob ich schon mal so knapp dran war. Sonst ist Marcus derjenige, der noch kurz vor Lesungsbeginn seinen Text fertig schreibt. Man, war ich gestresst. Das will ich so schnell nicht wieder. Ich bin auch erleichtert, dass jetzt erst Mal eine Pause ansteht.

Vor Ort hielt ich dann intensiv Zwiesprache mit dem Wettergott. Ich tat einfach so, als ob es ihn gäbe und bat um Sonne. Männer, typisch. Der Olle hörte nicht zu und es schiffte uns an, mitten in der Veranstaltung. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Wir warteten den Guss ab, die Jungs trugen die Harfe (was für ein schönes, elegantes Instrument!) ins Trockene, die Besucher drückten sich alle unters Dach. Nur Rainers Jacke blieb, einsam und allein im Regen liegen. Armes Ding. Marcus holte die Zuhörer ab und umriss kurz „Was bisher geschah!“ und schon ging es weiter. Ingo sagte, es gäbe keine Alternative zum Lapidarium. Stimmt, denke ich. Es ist selbst im Regen schön dort.

~Caro

 

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Lesung bei Grimms

Letzte Woche durfte ich in der Buchhandlung Grimms lesen & Genießen aus meiner Drachen-Saga vorlesen. Das ist aus zwei Gründen sehr toll. Grund Nr. 1 ist offensichtlich. Grimms ist ein Ort zum Wohlfühlen, und normalerweise stöbere ich als Leserin durch den Laden, nehme Bücher in die Hand, studieren Klappentexte und freue mich an der tollen Atmosphäre.

Nr. 2: Als Autorin da zu sein, ist aber auch nicht schlecht.
Besucher einer Veranstaltung kaufen sich eine Eintrittskarte – was mich ganz grundsätzlich beeindruckt: Menschen, die sich gegen den Fernseher entscheiden, um zu einem Konzert, Theaterstück oder eben zu einer Lesung zu gehen. Jedes Mal, wenn ich da vorne stehe, kann ich es nicht fassen: Die kommen wegen mir. Hui.
Also, sie kaufen sich ein Ticket und bekommen dafür zwei Stunden Auszeit. Eine Pause vom Alltag und im besten Fall eine neue Welt, eine neue Perspektive. Bücher machen den Kopf auf. Einer der Grunde, warum ich mich so gerne mit Buchstaben beschäftige, aber ich schweife ab.

Mir geht es ähnlich. Ich schreibe ein Buch, und dann darf ich so tolle Veranstaltungen machen, Leute kennen lernen, vorlesen und über meine Lieblingsbuchstaben reden: Leotrim. Das ist meine Pause vom Alltag, meine Auszeit.
Donnerstag durfte ich also bei Grimms aus allen drei Büchern lesen, ein bisschen erzählen, wie das Buch entstanden ist, wie aus einer Idee in meinem Kopf eine richtige Geschichte wird. Vielen Dank! Für die Möglichkeit dazu, für die Aufmerksamkeit, das ehrliche Interesse.
Gerne wieder.

PS: Besten Dank an Alice für die Fotos.

 

 

Termine im März

Volker Schwarz / get shorties Lesebühne

Do. 2. März 2017

19.30 Uhr

get shorties Lesebühne auf Tour in Asperg

Ort: Stadtbücherei Asperg

 

 

Fr. 10. März 2017

19.30 Uhr

get shorties Lesebühne auf Tour in Göppingen

Stadtbücherei Göppingen

 

 

Sa. 11. März 2017

19.00 – 23.00 Uhr
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Sachsenheim

Die heißestes get shorties Lesung des Jahres. Hier kommen Autoren und Zuhörer in Schwitzen. Seit drei Jahren schon ein super Ding unter dem Saunamotto: „Schwitzen & Schwätzen“

Die Lesungen finden in und außerhalb der Sauna statt. Die Sauna-Lesung im Saunaland in Sachsenheim mit nackten get shorties Autoren vor nacktem Publikum –  ein Muss für jeden Fan. 🙂

Ort: Saunaland Sachsenheim

Oberriexinger Str. 45

74343 Sachsenheim

 

 

Sa. 18 März 2017

20 Uhr

get shorties Lesebühne – Heimspiel im Merlin, Stuttgart

Wie jedes Jahr darf die get shorties Lesebühne beim Stuttgarter Kabarettfestival im Merlin nicht fehlen. Keiner anderen Bühne gelingt so mühelos die Verknüpfung von Literatur und Kabarett wie der ältesten Lesebühne Süddeutschlands. Es darf gelacht und gegrübelt werden. Ironie und Satire satt, beschäftigen sich die Kurzgeschichten mit den Absurditäten des alltäglichen Lebens. 

Neben den berüchtigten attraktiven LesebühnenautorInnen, Carolin Hafen, Marcus Sauermann, Volker Schwarz, Rainer Bauck und Ingo Klopfer wird der Rock’n Roll Diktator Jörg Kaier, schwarzhumorige Songs zum Besten geben und den Abend so musikalisch abrunden.

Kulturzentrum MERLIN e.V.

Augustenstraße 72

 Stuttgart-West

 

 

Do. 30. März 2017 ab 19.30 Uhr

get shorties Lesebühne auf Tour in Erdmannhausen

Die kabarettistisch-literarische Lesebühnenshow erstmals mit einem „Best of Programm“ in der Ortsbücherei von Erdmannhausen. Nicht weit von der Schillerstand entfernt, gibt es ein kleines Dorf, dass der Literaturferne trotzt und deshalb zur Verstärkung die Lesebühne eingeladen hat, das Dorf mit Kurzgeschichten zu unterstützen. Da gehen wir doch gerne hin!

Ortsbücherei Erdmannshausen im Rathaus

Pflasterstr. 15  

71729 Erdmannhausen

 

 

Fr. 31. März 2017

20 Uhr

get shorties Lesebühne auf Tour in Ostfildern

Die kabarettistisch-literarische Lesebühnenshow mit einem „Best of Programm“ im Zentrum Zinsholz/Ostfildern. Letztes Jahr feierte die Lesebühne eine sehr erfolgreiche Premiere und aufgrund der guten Zuhörerresonanz, wurden wir gleich noch mal eingeladen, dies fortzusetzen. Eine sehr schöne Bühne, ein tolle Atmosphäre und ne tolle Band. Was will man mehr, wenn man in Ostfildern wohnt? Also hinkommen. Freunde mitbringen und den Abend schmunzelnd und intelligent geniessen.

Zentrum Zinsholz

 Kirchheimer Str. 123

73760 Ostfildern

 

 

Mehr Infos hier: maringoverlag.de

Termine im Februar

Get Shorties Lesung Stadtbibliothek Heilbronn 10.03.201 (33)

Ingo Klopfer / get shorties Lesebühne

Samstag, 4. Februar 2017

Die get shorties Lesebühne in Merlin Kuturzentrum

Augustenstr. 72 / Stuttgart

Beginn: 20 Uhr / Eintritt: 10€

Mit dabei: Ingo Klopfer, Volker Schwarz, Rainer Bauck, Marcus Sauermann und Carolin Hafen

Musikalische Begleitung: Jatuna

 

 

Samstag, 18. Februar 2017

Die get shorties Lesebühne im Café Provinz

Cottaplatz 4 / Marbach a. N.

Beginn: 20 Uhr

Mit dabei: Ingo Klopfer, Volker Schwarz, Rainer Bauck, Marcus Sauermann und Carolin Hafen

Musikalische Begleitung: Jatuna

Termine im Januar

Carolin Hafen im Blauen Haus in Böblingen

Carolin Hafen im Blauen Haus in Böblingen

 

Neues Jahr, neues Glück. Das heißt auch, neue Termine. Lesungen und co.

Ich habe jetzt schon einige tolle Termine im Kalender stehen, die Vorfreude ist groß.

Es geht in Böblingen los, am…

21. Januar 2017

20 Uhr im Blauen Haus, in Böblingen

Eintritt: 10€

www.kulturbh.de

Facebook-Veranstaltung

Eine Woche später sind wir im Merlin Kulturzentrum: Get shorties family edition!

29. Januar 2017

11.30 Uhr im Kulturzentrum Merlin, Stuttgart

Eintritt: frei

www.merlinstuttgart.de

Facebook-Veranstaltung

Kurzgeschichten familienfreundlich, alltagsnah und wie gewohnt ironisch, witzig und literarisch unterhaltsam, präsentiert von den AutorInnen der dienstältesten Lesebühne Stuttgarts.
Eine Lesungsshow nicht nur für Eltern, sondern auch für alle, die seit vielen Jahren die get shorties Lesebühne im Merlin begeistert besuchen.

Nach der Pause (also nach dem parallel stattfindenden public viewing „Sendung mit der Maus“ im Café) liest Marcus Sauermann aus seinen Kinderbüchern „Der Kleine und das Biest“ und „Die Prinzessin, die Kuh und der Gartenheini“.

Das Café hat ab 10 Uhr geöffnet, es wird ein kleines Frühstück und später ein Mittagssüppchen angeboten. Im Café wird um 11.30 Uhr bei freiem Eintritt die Sendung mit der Maus gezeigt.

Frankfurter Buchmesse 2016

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Messeturm

Langsam aber sicher tauche ich wieder auf. Messetage verschlucken einen Buchmenschen komplett, wie ein großer Wal – man fühlt sich auch ganz verdaut, wenn man endlich nach Hause fährt. Vor der Messe war meine Aufregung groß, ich freute mich wie Bolle auf den gemeinsamen Tag mit Lotte Römer, ich stöberte tagelang durch die Buchmesse-App um mir einen Plan zu machen, wen und was ich alles sehen wollte. Lotte machte es ebenso, dauernd schickten wir uns Nachrichten; Das noch. Und das auch! 

Ein Tag schien zu kurz (objektiv betrachtet ist ein Tag auch zu kurz) um alles zu machen, was dann auf dem Plan stand. Hinterher, am Abend krabbelte ich auf allen Vieren auf mein Bett zu, ich hatte keine Worte mehr übrig (davon ausgehend, das eine Frau ca. 7000 Wörter am Tag schwätzt, hab ich am Freitag bestimmt das dreifache geplappert) und schloss meine Augen in dem Augenblick, als mein Kopf auf dem Kissen zu liegen kam. Das besagtes Kissen auf dem Boden lag störte mich dabei nur wenig – ich schaffte es nicht aufs Bett und Lotte war so lieb mich zuzudecken, da unten auf dem kuschligen Teppich.

Sie kommentierte es schlicht: Ich bin ganz Banane im Kopf. Sie hat Kinder, sie meint also die matschige, sehr reife Sorte.

 

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Buchmesse-Grüße

Was war passiert? In unserer Euphorie standen wir Punkt 9 Uhr vor den Messetoren, wir hatten schließlich eine Mission. Lotte wollte Frau G. treffen, ich wollte zum Stand des BvjA um ein paar Vereins-Kollegen, die dort den Stand betreuten, Hallo zu sagen. Schon da zeigte sich ein Problem. Weite Wege, viele Hallen, Leute und noch mehr Leute. Es ist wirklich schön in jedem Gang eine Facebook-Bekanntschaft zu treffen, die man bisher nur digital und lesend kennt, und nun endlich mal in Natura anschauen kann. Mit Handschlag und allem drum und dran. Aber weit kommt man da nicht. 😉 Und mein Plan stellte sich als blödsinnig raus, weil ich nicht bedacht hatte, dass Veranstaltung X in Halle 3.0 statt findet, während ich Freund B. in Halle 4 treffen wollte. Es wurde ein wildes hin und her, mit viel Geplauder und In-die-Arme-Laufen zwischen den Hallen.

Letztlich haben wir aber alle Leute getroffen und alle Lesungen/Vorträge besucht, die wir auf der Agenda hatten. Mein Highlight war Carolin Emcke, die über ihr neues Buch „Gegen den Hass“ sprach. Ich bin ja ein schlauer Mensch, ich habe das Buch schon vor der Messe gekauft, allerdings daheim liegen lassen, deshalb konnte ich mir kein Autogramm holen. Ich wollte Frau Emcke schon anmuffen, dass sie auf ihrer Lesereise nicht nach Süddeutschland kommt – vorher checkte ich noch ihre Termine. Tübingen und Stuttgart. Gut, dass ich nicht gemufft habe. Ich komme noch zu meinem Autogramm.

Carolin Emcke im Gespräch

Carolin Emcke im Gespräch

 

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Orbanism Space

 

Jedenfalls. Ich war auch bei einem Papyrus-Vortrag. Das wäre soweit auch gut gewesen, schließlich liebäugle ich damit mir diese Software zu kaufen. Allerdings ist der Geräuschpegel in den Hallen irrsinnig laut. Die kleinen Bühnen überall, mit Hockern und Soundanlage haben es schwer gegen diesen Geräuschpegel anzukommen, der Betrieb drum herum läuft ja weiter. Menschen kommen, setzten sich, plappern, stehen auf, gehen wieder. Ich hatte wirklich Mühe dem Vortrag zu folgen und werde mich wohl anderweitig damit beschäftigen (mit einem YouTube-Tutorial o. ä.) bevor ich mich zum Kauf entscheide. Der Buchmesse-Beitrag hat nun nicht wirklich weiter geholfen. Schade.

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Am Stand vom BvjA

Wir hatten einen wirklich schönen Tag, der proppenvoll war mit Gesprächen, Eindrücken und viel Input. Ich halte mich nicht für einen schüchternen Menschen, auf den Mund gefallen bin ich auch nicht und trotzdem dachte ich zwischendurch „Ich hätte gern mehr Mut“. Da liefen viele Buchstaben-Menschen herum, die ich „kenne“ im Sinne von verfolgen. Twitter, Facebook, Blogs. Ich lese still mit, ich schreibe selten Kommentare. Bei vielen wäre ich gern, mit Mut, hingegangen und hätte gesagt: „Ich lese, was du schreibst. Mir gefällt was du machst.“ Und dann hätte ich mich umgedreht und wäre gegangen. Mehr will ich gar nicht. Bei Mara Giese habe ich es gemacht, das war eine sehr nette Begegnung. Bei Stefan Mesch hat es sich nicht ergeben. Vielbeschäftigter Typ. 😉 Bei Zoë Beck habe ich mich auch noch getraut, bei vielen anderen Bloggern aber nicht. Seltsam. Als wenn ein Kompliment etwas Schweres wäre.

 

 

 

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Annabell Benn und Lotte Römer

 

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Caro ist ein Nerd

Jedenfalls. Nach der Messe hatte ich noch weiteres Programm. Am Samstag las mein Kollege Wolfgang Kirschner in Balingen. Wir sind seit Jahren befreundet, was er schreibt, lese ich und wenn er irgendwo liest, geh ich da hin. So einfach ist das. Und wenn ich eine seiner Kolumnen tatsächlich ein zweites, drittes Mal höre, kichere ich immer noch darüber. Wie die Lesung war, kann man hier nachlesen. 

Am Sonntag stand ich früh auf (für meine Verhältnisse) obwohl mir die Messe noch in den Knochen steckte, ich fühlte mich immer noch wie zerkaut und verdaut. Das Kulturzentrum Merlin in Stuttgart feierte seinen 33sten Geburtstag. Da darf die get shorties Lesebühne natürlich nicht fehlen. In der kleinen Besetzung (Ingo Klopfer, Rainer Bauck und ich) machten wir insgesamt vier Lesungen. Aber bevor ich mich selbst auf die Bühne im Flaschenkeller setzte, lauschte ich noch Maximilian Buddenbohm. Wieder ein Blogger, ich lese die Herzdamengeschichten sehr, sehr gern. Er hat so einen Humor, den ich schätze – nie unter der Gürtellinie, mit einem liebevollen Blick auf das Leben und die Söhne. Ich saß zwischen all den Eltern mit ihren Kindern, kicherte über den Alltag der Buddenbohms und fühlte mich wohl. Anschließend kaufte ich mir ein Buch und ließ es mir auch signieren. Ich weiß nicht genau warum, aber ich mache das wahnsinnig gern – in meine Bücher hinein schreiben, wann & wo ich sie gekauft habe – letztlich schreibe ich sogar hinein, wann ich sie gelesen habe. Ich mag Autogramme von Autoren in meinen Büchern. Das gibt mir ein Gefühl von Nähe.

Sobald mich der Wal wieder ausgespuckt hat, arbeite ich an eigenen Texten. Schließlich brauche ich eine neue Kurzgeschichte für den 19. November.

Wir lesen uns!

~Caro

 

abschied